DJK EINTRACHT HILTRUP 1964 E.V.
SEIT MEHR ALS 50 JAHREN
16.09.2014

Eintrachts großes Comeback

Bezirksliga: 31:28 gegen Sparta Münster

Münstersche Zeitung vom 16.09.2014

09.09.2014

Wachablösung in Münsters Süden?

Bezirksliga: Derbysieger Gremmendorf

MÜNSTER-SÜD. Paukenschlag in Gremmendorf: Mit 35:23 (15:16) schossen die Handballer der HSG Gremmendorf/Angelmodde die Eintracht aus Hiltrup vor 150 lautstarken Zuschauern am 1. Spieltag der Bezirksliga aus der Halle.

„Wir wollen die Nummer eins in Münsters Süden werden. Das war ein erster Schritt dorthin“, sagt Axel Binnenbruck, Spielertrainer der HSG, nach der Schlusssirene.

Für eine Wachablösung ist es am 1. Spieltag der Bezirksliga wohl noch zu früh. Massive Personalprobleme aufseiten des Bezirksliga-Urgesteins aus Hiltrup, verbunden mit einem hohen Kräfteverschleiß, der sich Mitte der zweiten Hälfte immer bemerkbarer machte, spielten der HSG in die Karten.

Und trotzdem: Der Aufsteiger aus Gremmendorf spielt derzeit berauschenden Handball und offenbarte im Derby am Sonntag eine starke Frühform. Spielertrainer Michael van Husen organisierte wie gewohnt die Abwehr, in Ballbesitz zog sein gleichberechtigter Trainerkollege Axel Binnenbruck die Strippen und traf bei seinen Spielzug-Ansagen häufig die richtige Entscheidung. Zudem war Simon Marchand von der Eintracht-Deckung kaum zu halten und erzielte starke neun Treffer. Die ausgeglichene Bank der HSG, nicht zuletzt mit Linksaußen Milan Schröder und Rückraum-Schütze Aiko Fischer, war in der zweiten Halbzeit ein weiterer HSG-Trumpf. Beide Akteure kamen trotz relativ kurzer Spielzeit auf vier Tore. Weil auch Keeper Jonas Igelmann im zweiten Durchgang über sich hinaus wuchs, erzielten die Gäste nach der Pause lediglich sieben Tore.

Dabei begegneten sich beide Teams im ersten Durchgang noch auf Augenhöhe. Bei den Gästen glänzte Kolja Hanke im rechten Rückraum. Im Eintracht-Tor steigerte sich Nachwuchstorwart Torben Dueffel in die Partie. Zum Seitenwechsel führten die Hiltruper sogar mit 16:15. „Wir haben den gegnerischen Torwart nach der Pause zum Helden geschossen und hatten eine miserable Wurfquote“, analysierte Eintracht-Coach Helge Rüddenklau nach Spielschluss. Schmerzlich vermisste er Stammkräfte wie Tim Rickling und Jonah Crone. Gerade im Rückraum fehlte es dadurch an Variabilität. Nicolas Hendricks

HSG-Tore: S. Marchand (9), Spanuth (8/3), Schröder, Fischer (je 4), van Husen (3), Fleer (2), Bauhaus, Binnenbruck, Broer, Flatau, M. Igelmann (je 1)

Eintracht-Tore: Hanke (8), Israel (6), Schmitz (3), Hartelt, Maas (je 2), Kunze, Spaedtke (je 1)

Münstersche Zeitung vom 09.09.2014

02.06.2014

Große Jubiläumsgala zum 50-jährigen Bestehen

Blickpunkt Eintracht Hiltrup

Münstersche Zeitung vom 02.06.2014

02.06.2014

Mensch kommt vor Gewinn

Mehr als 400 Gäste beim Festakt des Sportvereins in der Stadthalle

Münstersche Zeitung vom 02.06.2014

02.06.2014

Gala ganz im Zeichen der Ehrungen

DJK Eintracht Hiltrup

Münster-Hiltrup - DJK Eintracht Hiltrup feierte mit rund 350 Mitgliedern und Gästen 50-jähriges Jubiläum.

Nostalgische Fotos mit einem halben Jahrhundert Vereinsgeschichte schmückten am Samstagabend die Hiltruper Stadthalle, in der rund 350 Mitglieder und Gäste den 50. Geburtstag der DJK Eintracht feierten.

„Zu unserem Jubiläum können wir ehemalige Mitglieder aus ganz Deutschland begrüßen“, freut sich der erste Vorsitzende des Vereins, Manfred Bahr. Diese seien nicht nur zur abendlichen Gala erschienen, sondern hätten bereits am Nachmittag bei dem Handballspiel der ersten Herrenmannschaft gegen das „Eintracht Oldie Team“ mitgefiebert. „Die Dreifachturnhalle am Hallenbad war ausverkauft und das Publikum begeistert“, fügte Bahr hinzu. Auf den sportlichen Nachmittag folgte ein ausgelassener Galaabend, der von verschiedenen Mannschaftsabordnungen eröffnet wurde.

Höhepunkt des Abends war die Ehrung langjähriger Mitglieder des Vereins. „Ich weiß den DJK sehr zu schätzen, schließlich habe ich selbst schon Tore für den Verein an die Turnhallenwände geschlagen“, begrüßte zunächst Bezirksbürgermeister Joachim Schmidt die Gäste und Mitglieder. „Aktuell wünsche ich Ihnen einen positiven Verlauf des Abends und kann verkünden, dass die notwendigen Sitzgelegenheiten in der renovierten Turnhalle in vier bis sechs Wochen eintreffen“, fügte Schmidt noch abschließend hinzu.

Neben dem Bezirksbürgermeister und dem Vorstand ehrte Remi Mensing vom DJK-Verband Karl-Heinz Clewemann und Günter Clewemann für 50 Jahre Vereinsmitgliedschaft sowie Daniel Röder, Kurt Pieper und Jürgen Lewitz für ihre langjährigen Vereinstätigkeiten. Als Gründungsmitglied bekam Wilhelm Gunsthövel für ein halbes Jahrhundert DJK eine Urkunde und eine Goldnadel übergeben. „Mit dem Bau der Halle gründete sich damals unser Verein und die dazugehörigen, unterschiedlichen Sportabteilungen“, erzählt Gunsthövel.

Als Geschenk des DJK-Verbandes übergab Remi Mensing dem Vorsitzenden Manfred Bahr einen Fuß- und Handball sowie eine Fahne, die das Motto des DJK „Sport um der Menschen Willen“ präsentierte. Dieser zeigte sich ebenfalls sichtlich gerührt, als ihm der DJK-Verband das DJK-Ehrenzeichen und einen Ehrenpokal für seine langjährige Tätigkeit als Vereinsvorsitzender verlieh.

Für die musikalische Untermalung des goldenen DJK-Jubiläums sorgten an diesem Abend die diesjährigen Preisträger der Musikhochschule Münster sowie die Band „Session“.

Von Jennifer Felmet

Westfälische Nachrichten vom 02.06.2014

28.05.2014

Gute Stimmung bei der DJK

Westfälische Nachrichten vom 28.05.2014

26.05.2014

Handballer können auch Fußball spielen

DJK Eintracht Hiltrup: Großes Turnier in der Sporthalle Hiltrup-Ost

HILTRUP. Der Schiedsrichter ruft „Vier zu drei“, die Hälfte der Zuschauer auf der Tribüne springt jubelnd in die Höhe und stürmt auf das Spielfeld. Viel Leidenschaft, Spielfreude und vor allem Spaß waren beim Fußballturnier der DJK Eintracht Hiltrup garantiert.

Am Samstagnachmittag trug die Eintracht ihr jährliches Turnier in der Sporthalle Hiltrup-Ost aus. Das Turnier ist vereinsintern, und es spielen drei Fußball- und drei Handballmannschaften gegeneinander. In jeder Mannschaft waren vier Feldspieler und ein Torwart. Jeder spielte gegen jeden, ein Endspiel gab es nicht und  gewonnen hat die Mannschaft mit den meisten Punkten.

Es siegte die erste Handball-Seniorenmannschaft - ungeschlagen mit nur einem Unentschieden. Der Preis war ein Gutschein für die Roccos Soccerhalle. Den zweiten Platz erzielte die Hobby-Fußballmannschaft, die ein Gutschein für das Cosmo Bowling Center bekam. Auf den dritten Platz spielte sich die Donnerstag-Hobby-Fußballgruppe. Sie war punktgleich mit dem zweiten Platz, so dass das Torverhältnis entschied.

Draußen vor der Sporthalle grillten die Herren Würstchen, die Spieler saßen in den Pausen mit ihren Frauen auf den Bänken mit einem kühlen Getränk in der Hand.

Drinnen warteten Nussecken, Kuchen und Kaffee. Um die Verpflegung hatte sich die dritte Mannschaft gekümmert. Für die Kinder faltete ein Mitglied Luftballonfiguren auf der Tribüne, und sie tobten mit Fußbällen vor der Halle herum.

Jedes Spiel dauerte 15 Minuten, und es nahmen 54 Vereinsmitglieder daran teil - von insgesamt 300. „Bei diesem Turnier geht es uns vor allem um den Spaß, wer Sieger wird, ist nicht wichtig“, sagt Mitausrichter Martin Halfmann zum Abschluss des Turniers. Cmo

Münstersche Zeitung vom 26.05.2014

26.05.2014

Viel Spaß und gute Stimmung beim DJK-Fußballturnier

Die erste Mannschaft verteidigt den Titel

Der große FC Bayern München hat es in der Champions League nicht geschafft, die 1. Mannschaft der DJK Eintracht Hiltrup beim diesjährigen internen Fußballturnier schon, das Erreichen der Titelverteidigung. In einem spannenden und fairen Wettbewerb um die DJK-Fußballkrone konnte der Vorjahressieger seinen Triumph wiederholen.

Insgesamt haben sechs Mannschaften an dem Turnier teilgenommen. Mit dabei waren die Dienstags-, Mittwochs- und Donnerstags-Truppen der Hobbyfußballer, die Handballer der A-Jugend und der 1. Mannschaft sowie die 3.-6. Mannschaft, die das Turnier wieder einmal toll organisiert hat. Die Zuschauer und Aktiven wurden mit Speis und Trank sehr gut versorgt und es blieben keine Wünsche offen.

Gespielt wurde in einer 6er-Gruppe, in der Jeder gegen Jeden antreten musste.

Hier die Resultate:

1. Mannschaft -  Dienstags-Truppe 2:1
Mittwochs-Truppe -  Donnerstags-Truppe 1:3
3.-6. Mannschaft -  A-Jugend 4:0
1. Mannschaft -  Mittwochs-Truppe 8:0
Dienstags-Truppe -  3.-6. Mannschaft 1:1
Donnerstags-Truppe -  A-Jugend 3:1
3.-6. Mannschaft -  1. Mannschaft 0:2
Dienstags-Truppe -  Donnerstags-Truppe 3:1
A-Jugend -  Mittwochs-Truppe 2:3
1. Mannschaft -  Donnerstags-Truppe 3:1
A-Jugend -  Dienstags-Truppe 0:2
Mittwochs-Truppe -  3.-6. Mannschaft 3:5
A-Jugend -  1. Mannschaft 4:5
Dienstags-Truppe -  Mittwochs-Truppe 7:1
Donnerstags-Truppe -  3.-6. Mannschaft 4:0

Abschlusstabelle

  Mannschaften Sp. Pkt. Tore Diff.
1. 1. Mannschaft 5 13 18:6 12
2. Dienstags-Truppe 5 10 14:5 9
3. Donnerstags-Truppe 5 10 12:6 6
4. 3.-6. Mannschaft 5 7 10:10 0
5. Mittwochs-Truppe 5 3 8:25 -17
6. A-Jugend 5 0 7:17 -10

13.05.2014

Weyer ragt im letzten Spiel heraus

Handball: Hiltrup dominiert Rheine

HILTRUP. Der hiesige Bezirksligist, die Eintracht Hiltrup, hat sich selbst und seinen scheidenden Spielern einen schönen Rahmen für den Saisonausklang geboten. Mit 44:35 (24:17) gegen den TV Jahn Rheine geriet die letzte Partie dieser Spielzeit letztlich sehr einseitig. Die Eintracht läuft auf dem siebten Rang des Abschlussklassements ein.

„Wir wollen das Spiel gewinnen und den Jungs hier einen würdigen Rahmen bieten“, hatte Hiltrups Trainer Rüddenklau im Vorfeld der Partie mit Blick auf die Verabschiedung von Phillip Keilmann, David Schulte und Timo Sommerfeld geäußert.

Seine Schützlinge ließen nach zäher Anfangsviertelstunde Taten folgen: Über 6:5 und 10:8 setzte sich die Eintracht mit 12:8 ab. Mit viel Tempospiel zog der Liga-Siebte dem Achten peu à peu den Zahn. Dieser - lediglich mit acht Spielern angereist - baute vor allem konditionell bereits im ersten Durchgang ab.

Mit Timo Sommerfeld im Kasten, der zur neuen Saison Kinderhauser wird, hatte die Eintracht einen erneut sehr starken Rückhalt. Sommerfeld hielt einen Siebenmeter sowie etliche freie Würfe und Gegenstöße, die der TV Jahn auf sein Gehäuse abfeuerte.

Vorne begeisterte Artur Weyer, der immer wieder richtige Entscheidungen traf und seine gute Entwicklung unterstrich. „Wenn Artur sein Potenzial so abruft wie zuletzt, dann ist er ein Versprechen für die nächste Saison“, lobte Rüddenklau explizit seinen rechten Rückraum-Akteur, der erst vor ein paar Jahren begonnen hat, das Handballspielen ernsthaft zu betreiben.

In den ersten zwanzig Minuten des zweiten Durchgangs erwischte die Eintracht ihre stärkste Phase, führte gar mit 35:26 und 38:28. Die Gegenwehr des Jahn war längst gebrochen und so nutzte Rüddenklau die Chance, seinen Keeper zu feiern und wechselte ihn aus (59.). Für Sommerfeld kam mit Felix Kuhlenkamp ein A-Junior in Diensten der Zweiten, der seine Sache auch gut machte und somit Teil des siegreichen Eintracht-Teams war.

Ausgelassen feierte die Eintracht-Familie anschließend vor der Halle und bot in allen Belangen den von Rüddenklau geforderten würdigen Rahmen. Julian Franke

Eintracht: Keilmann (10/2), Weyer (8), Dahlhaus (6), Spaedtke, Rickling, Israel (je 4), Crone, Schulte, Pohlmann (je 2), Piltz (1), Hartelt (1/1) - Sommerfeld, Kuhlenkamp (beide TW)

Münstersche Zeitung vom 13.05.2014

06.05.2014

Spaedtke wird zur Tormaschine

Handball: Hiltrup siegt problemlos

HILTRUP. Eintracht Hiltrup hat nach Wochen der Durststrecke wieder einen Erfolg eingefahren. Und das vollkommen verdient. Beim klar unterlegenen Schlusslicht SC Westfalia Kinderhaus II heimste der Bezirksligist um Trainer Helge Rüddenklau einen 43:35 (21:14)-Erfolg ein.
"Das war Sommer-Handball. Die Intensität hat hier und da natürlich gefehlt. Ich war aber dennoch überrascht, wie dominant wir im ersten Durchgang waren und hatte mit mehr Gegenwehr gerechnet", äußerte Trainer Helge Rüddenklau nach der Partie gegen den bereits seit Wochen feststehenden Absteiger.
Die Landesliga-Reserve der Westfalia wartete zumindest mit Markus Langkamp, Matthias Beckmann, Ansgar Gillmann, Ludger Davids und Conrad Klöcker alle Kämpen auf, die Rüddenklau in seiner Kinderhauser Zeit begleitete. Doch lediglich Langkamp, der mit 13 Toren erfolgreichster SCW-Akteur war, bereitete den Hiltrupern mit seinen cleveren und platzierten Abschlüssen Probleme.
Die Eintracht stellte früh die Weichen auf Auswärtssieg - ging nach einer Viertelstunde über 4:1 und 8:3 mit 12:6 in Führung.
Besonders Linksaußen Ryk Spaedtke, der in den vergangenen Wochen auch schon ein paar gebrauchte Tage erwischt hatte, gefiel mit seiner zielstrebigen Spielweise und seiner extrem hohen Trefferquote. Beim Stand von 21:14 zur Halbzeit war das Spiel schon entschieden.
Im zweiten Durchgang veränderte sich das Bild nicht. Die Kinderhauser, deren ganze Körpersprache bereits ab der ersten Minute dem Spaß gewidmet war, spielten munter mit und gaben nicht auf. Hiltrup hatte aber nur das Nötigste zu tun, um den Abstand sukzessive auszubauen.
Glücklich, aber sehr schön war dann die Szene in der 56. Spielminute, als Rückraumspieler Artur Weyer den Ball mit seiner linken Wurfhand führte, abdrehte und festgemacht wurde. Spontan schmiss er den Ball rücklings über die Schulter und dieser landete in den Händen von Felix Piltz am Kreis, der sich die Chance nicht nehmen ließ und somit dafür sorgte, dass alle Hiltruper in der Torstatistik Platz fanden.
Zum Saisonabschluss trifft die Eintracht zuhause auf den TV Jahn Rheine. Siebter gegen Achter - "Sommer-Handball" ist eigentlich wieder vorprogrammiert. Julian Franke

Eintracht: Spaedtke (17), Keilmann, Weyer (je 4), Hartelt (4/4), Crone (4), Dahlhaus (3), Pohlmann, Israel (je 2), Piltz (1), Wyczisk (TW)

Münstersche Zeitung vom 06.05.2014

29.04.2014

Erwartung bestätigt

Handball: Hiltrup tut sich beim 23:23 gegen Burgsteinfurt schwer

HILTRUP. In einem Spiel, in dem es für den Gegner um deutlich mehr ging, holte Bezirksligist Eintracht Hiltrup daheim einen Punkt beim 23:23 (12:12)-Remis gegen den TB Burgsteinfurt. Helge Rüddenklau, Trainer des Liga-Siebten, sah vor allem eine kuriose und spannende Schlussminute.
"Es war nicht verwunderlich, dass wir uns schwergetan haben. Dieses Team liegt uns einfach nicht", blickte Rüddenklau auf die 60 Minuten gegen die noch abstiegsgefährdeten Burgsteinfurter zurück.
In der Halle an der Westfalenstraße entwickelte sich gegen einen kampfstarken und robusten TBB eine spannende, aber wenig hochklassige Partie. Mit der Achse Rückraum-Kreis des Liga-Elften hatte die Eintracht Probleme - ebenso mit den kleinen und quirligen Mittelmännern.
Wenn sich die Hiltruper mal eine Zwei-Tore-Führung erspielten, verpassten sie den dritten Treffer, leisteten sich Ballverluste und luden Burgsteinfurt somit ein, die Partie wieder spannend zu gestalten. "Da hätten wir in diesen Situationen vorne mehr Sicherheit und Ruhe zeigen müssen", haderte Rüddenklau. Burgsteinfurt ging im ersten Durchgang nur einmal in Führung, als es mit 10:8 in Front lag. Die Gäste erwiesen sich aber als genauso unfähig, eine Führung zu behaupten.
In der zweiten Halbzeit ragte vor allem einer heraus: Schlussmann Timo Sommerfeld, in seinem drittletzten Einsatz für die Eintracht, bot erneut eine vorzügliche Leistung. So auch, als er einen Burgsteinfurter Siebenmeter parierte und den darauffolgenden Nachwurf ebenso entschärfte.
In der Schlussphase wurde die Begegnung nochmal hektisch: Nach einem Foul lief die schwer lesbare Hallen-Uhr ab und Rüddenklau schlug vor, diese herunterlaufen zu lassen, um die noch zu spielende Zeit zu registrieren. Alle Seiten stimmten zu und es blieben vier Sekunden. Die Hiltruper führten den Freiwurf aus und der Ball landete bei Patrick Pohlmann, der das Tor traf, aber den Fuß im Kreis hatte - die Schiedsrichter pfiffen und es blieb beim verdienten Remis. jf

Münstersche Zeitung vom 29.04.2014

08.04.2014

In die Landesliga geht's nicht

Handball: Hiltrup muss Stärke des designierten Meisters anerkennen

HILTRUP. "Man hat deutlich gesehen, wer in die Landesliga aufsteigt und wer nicht", ordnete Trainer Helge Rüddenklau die klare 22:37 (7:16)-Niederlage seines Handball-Bezirksligisten Eintracht Hiltrup gegen den 1. HC Ibbenbüren ein.
Im ersten Durchgang gegen den designierten Meister bot der Liga-Achte eine ordentliche Leistung. "Wir haben anständig verteidigt, haben aber leider wieder ein paar Chancen liegen gelassen", so Rüddenklau. Vier Hundertprozentige und drei Gegenstöße verpatzte die Hiltruper Eintracht vor dem Ibbenbürener Gehäuse. Zudem dezimierte sich die ohnehin schon dünn besetzte Rüddenklau-Truppe nach acht Minuten, als Ryk Spaedtke einen Ibbenbürener Gegenstoß von hinten unterband und die Rote Karte sah. "Mit nur noch einem Auswechselspieler wurde es dann natürlich nicht einfacher", haderte Hiltrups Trainer.
Im zweiten Durchgang lief die Eintracht somit noch mehr hinterher, Ibbenbüren wechselte munter durch und schöpfte dadurch kräftemäßig aus dem Vollen. Hiltrups Schlussmann Timo Sommerfeld bewahrte sein Team in dieser Phase vor Schlimmerem, dannoch brach die Rüddenklau-Sieben gegen Ende ein und kassierte eine überdeutliche Pleite. "Jetzt wollen wir in den letzten drei Spielen wieder Siege einfahren, um die Saison vernünftig zu beenden", sagte Rüddenklau. jf

Hiltrup-Tore: Dahlhaus (7), Hartelt (7/3), Pohlmann (4), Schulte (3), Rickling (1)

Münstersche Zeitung vom 08.04.2014

04.04.2014

Die Gallier aus Hiltrup

Eintracht feiert 50. Geburtstag / Große Jubiläumsgala in der Stadthalle

HILTRUP. Im Schatten des TuS Hiltrup kämpft Eintracht Hiltrup seit 50 Jahren einen ungleichen Kampf. Trotzdem kann der Verein im Stadtteil auf einen lange und erfolgreiche Geschichte zurückblicken. Am 31. Mai wird es deshalb eine große Geburtstagsparty in der Stadthalle geben.
Eintracht-Chef Manfred Bahr kennt beide Vereine sehr gut. Von 1981 bis 2002 führte er die Gaststätte Dicke Eiche samt Hotel. "Für beide Klubs war es das Vereinslokal. Ich hatte zu beiden Gruppen immer einen guten Draht", sagt Bahr. Damals, nachdem er die Dicke Eiche aufgab, war der Kontakt zu den Handballern der Eintracht dann stärker.
"Das waren alles lustige Jungs, so bin ich zur Eintracht gekommen", erinnert sich der heute 63-Jährige an die Anfänge zurück. Zunächst übernahm Bahr das Kommando an der Seitenlinie, betreute die erste Mannschaft. "Ich komme aus dem Fußball, aber der Handball hat mich schon immer fasziniert", erklärt er.
Seit zwei Jahren lenkt Manfred Bahr nun die Vereinsgeschicke von der Spitze aus. Eine seiner ersten Amtshandlungen: ein neuer Beirat. "Dort sitzen rund zehn Männer, alle zwischen 40 und 50 Jahre. Die schieben kräftig mit an, kümmern sich auch ums Sponsoring", sagt Bahr. Es sei schwierig für einen so kleinen Verein. 340 Mitglieder sind es aktuell. Es könnten mehr sein. Doch die Jugendlichen hätten heute andere Interessen als früher, so der Eintracht Chef.
Dazu komme der schulische Stress. G8, G9. "Heute wollen alle Abitur machen, da bleibt wenig Zeit für den Vereinssport", sagt Bahr etwas nachdenklich. Schwierig sei auch der Übergang von der Schule zur Uni. "Die Lage in Münster ist nicht so einfach, einige scheitern am Numerus Clausus, wandern dann in andere Städte ab", so Bahr. Deshalb verliere der Verein immer wieder Nachwuchs beim Übergang von der Jugend in den Herren-Bereich.
Aber auf eine Sache seien alle Mitglieder besonders stolz. "Wir haben noch nie einem Spieler Geld gezahlt. Das wird auch so bleiben. Beim Fußball geht's manchmal ja schon in der Kreisliga los", sagt Bahr. Nach ganz oben, Richtung Verbandsspitze, schaut der Eintracht-Chef nur selten. Nach dem WM-Gewinn der Deutschen Handball-Nationalmannschaft habe es 2007 einen kleinen Boom gegeben, aber der sei jedoch längst verpufft. Sauer sei er zwar nicht auf den Verband, so Bahr, "aber wir haben ja auch Abgaben an den Verband. Da könnte man sich dann schon ein bisschen mehr erwarten." Lamentieren ist nicht seine Sache. Er hat zurzeit auch gar keine Zeit. Grund: Die Geburtstagsparty in der Stadthalle.
"Wir wollten etwas Besonderes machen. Aber ich hätte nicht gedacht, das so viel Arbeit dahinter steckt", der der 63-Jährige. Gema, Brandschutzauflagen, Kapelle - um diese Themen kümmert sich Bahr zurzeit. Vor der Gala am 31. Mai präsentiert sich jedoch zunächst die Jugend- und Herrenmannschaft am Hallenbad in Hiltrup. Von 10 bis 17 Uhr zeigen sie auf dem Bad-Gelände ihr Können. Um 18 Uhr startet dann die Jubiläumsgala. Live-Band, DJ und Buffet sind bereits gebucht.
"Es soll ein launiger Abend im Zeichen des Sports werden", sagt Bahr. Sein Wunsch für den Verein? "Vielleicht packen wir mit der ersten Mannschaft irgendwann noch einmal den Aufstieg in die Landesliga. Das wäre ein Ding - auch wenn es zurzeit unrealistisch klingt."
Daniel Müller

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Karten (22 Euro) gibt es unter (02501) 261038 oder im Internet unter www.gala.eintracht-hiltrup.de

Münstersche Zeitung vom 04.04.2014

18.03.2014

Schattenseite des Alltags

Handball: Eintracht Hiltrup kassiert gegen den TV Vreden die dritte Pleite in Folge

HILTRUP. Trainer Helge Rüddenklau und sein Team erleben nach der eindrucksvollen Siegesserie momentan wieder die Schattenseite des Liga-Alltags. Eintracht Hiltrup unterlag in der Bezirksliga-Partie gegen den TV Vreden verdient mit 24:26 (11:15) und kassierte damit die dritte Niederlage in Folge.

„Grauenhafte Leistung. Dass wir das Spiel mit nur zwei Toren verloren haben, ist ein Wunder“, kritisierte Rüddenklau die Leistung seines Teams hart. Gegen den Elften des Klassements, der in eigener Halle über 60 Minuten selbst auch keine Bäume ausriss, fanden die Hiltruper nie richtig in die Partie und rannten stets einem Rückstand hinterher. Großes Manko war dabei die Chancenverwertung. „Wir haben deren Keeper wirklich zum Helden geschossen. Da kam einiges zusammen“, wollte Rüddenklau die gezeigte Offensivleistung lieber wieder schnell verdrängen.

Leistungsträger Jonah Crone, der auch zu den Toptorschützen an der Westfalenstraße gehört, erzielte keinen einzigen Treffer im gesamten Spielverlauf. „Das ist schon bezeichnend. Wenn er mal am Torwart vorbei geworfen hat, dann hat er auch nur den Pfosten getroffen. Das konnten wir leider nicht auffangen“, monierte Rüddenklau.

Aber die gesamte Eintracht-Riege kam schlichtweg nicht ins Rollen. Die Defensive, momentan wieder Achillesferse im Spiel der Rüddenklau-Sieben, agierte erneut viel zu zögerlich und zaghaft, ohne das Quäntchen Aggressivität, das vor wenigen Wochen noch Trumpf war.

In der Schlussphase verkürzte Hiltrup, das kurzfristig auf die Schlüsselspieler Tim Rickling und Daniel Hartelt verzichten musste, auf zwei Tore, um dann Sekunden nach der Vredener Auszeit den 26. Gegentreffer zu kassieren - die Partie war entschieden und der Tag gebraucht.

„Wir müssen uns wieder in allen Bereichen steigern. Leider fällt Phil erstmal aus“, äußerte Rüddenklau zur OP-bedingten Zwangspause des elffachen Torschützen Phillip Keilmann. Jf

Eintracht-Tore: Keilmann (11/5), Israel (4), Dahlhaus, Spaedtke (je 3), Piltz, Pohlmann, Weyer (je 1)

Münstersche Zeitung vom 18.03.2014

25.02.2014

Eintracht-Serie findet in Gronau ein Ende

Bezirksliga: Hiltrup verliert deutlich

HILTRUP. Der viel zitierte Ausspruch: „Alles hat ein Ende“, geht einher mit dem jüngsten Auftritt von Eintracht Hiltrup im Auswärtsspiel beim SV Vorwärts Gronau. Auf dem Weg zu einem möglichen neunten Sieg in Folge wurde der bisherige Vierte mit 23:32 (11:15) ausgebremst und tauschte mit den Gronauern die Plätze.

„Diese Niederlage geht absolut in Ordnung“, hatte Helge Rüddenklau, Trainer des hiesigen Bezirksligisten, keinen Zweifel am Spielausgang. Die Gronauer hatten nach dem Hiltruper 25:24-Heimsieg im Hinspiel noch eine Rechnung offen und das spürte man auch. Mental fitter und mit deutlich mehr Engagement ging der SVV zu Werke. „Wenn meine Jungs im Kopf zwei Schritte zu langsam waren, dann waren sie es körperlich drei Schritte“, urteilte Rüddenklau.

Früh gerieten seine Schützlinge in Rückstand und liefen hinterher. Beinahe jeder Abpraller landete in Gronauer Händen. Sascha Wycisks gute Leistung im Tor war vergebens.

Sicherlich spielte der kurzfristige Ausfall eines absoluten Leistungsträgers wie Phillip Keilmann auch eine Rolle, letztlich war der gesamte Hiltruper Auftritt aber zu blutleer. Zehn Minuten vor Schluss nahm Rüddenklau bei einem Sechs-Tore-Rückstand noch mal eine Auszeit, es half nichts. Die sechste Saison-Pleite kann die vorangegangene Serie jedoch nicht verwässern. Jf

 

Münstersche Zeitung vom 25.02.2014

18.02.2014

Der achte Streich

Handball: Bärenstarke Hiltruper bauen Siegesserie gegen Neuenkirchen aus

Münstersche Zeitung vom 18.02.2014

12.02.2014

Ohne Abwehr läuft es nicht

Handball-Bezirksliga 3: Interview mit Rüddenklau

Münster/Ascheberg - Mit 24:22 siegte die DJK Eintracht Hiltrup bei der HSG Ascheberg/Drensteinfurt und bereitete deren Siegesserie ein Ende. Die Eintracht selbst hat nun sieben Mal in Folge gewonnen. Hiltrups Trainer nennt den Grund, warum seine Mannschaft sich nach der Hinrunde so enorm verbessert hat, und seinen Meisterschaftsfavoriten.

Sieben Siege in Folge – die Bezirksliga-Handballer der DJK Eintracht Hiltrup haben einen Lauf. Zuletzt stoppten sie die Erfolgsserien der Sendener Reserve und der HSG Ascheberg/Drensteinfurt. Hiltrups Trainer Helge Rüddenklau, früher selbst beim ASV Senden am Seitenrand, kennt das Erfolgsrezept.

Ihre Mannschaft wurde vor der Saison hoch gehandelt, hat dann aber eine schwache Hinrunde hingelegt...

Rüddenklau: Wir hatten große Probleme, in der Abwehr die richtige Formation zu finden. Das ist uns erst gegen Ende der Hinrunde gelungen. Seitdem läuft es definitiv besser.

Nun haben Sie sieben Siege in Serie gelandet. Hätten Sie damit gerechnet?

Rüddenklau: Damit kann man nicht rechnen. Mir ist das Potenzial meiner Mannschaft schon bewusst. Wir sind definitiv eine gute Truppe, aber für ganz oben reicht es nicht. Unser jetziger Tabellenrang spiegelt schon unser Leistungsniveau wider.

In Ascheberg hat die Eintracht am Sonntag mit 24:22 gewonnen. Warum hatte am Ende Ihr Team die Nase vorn und nicht die HSG?

Rüddenklau: Unsere Abwehr hat sehr gut gestanden. Und der Sascha Wyczik im Tor hatte einen Bombentag – ein guter Keeper macht schon 60 Prozent aus. Aber die Ascheberger Torhüter waren ja auch nicht schlecht – sie haben zwei Siebenmeter und fünf Gegenstöße vereitelt.

Im Moment haben der HC Ibbenbüren und SuS Neuenkirchen die besten Chancen auf den Aufstieg. Wer wird am Ende Meister?

Rüddenklau: Ibbenbüren wird Meister, da bin ich mir sicher. Der HC hat bei uns eine supergute Leistung abgeliefert, vor allem im Rückraum. Wer Zweiter wird, mal schau’n . . . Die müssen ja alle noch zu uns.

Von Christian Besse

Westfälische Nachrichten vom 12.02.2014

11.02.2014

Der siebte Streich

Handball: Hiltrup bezwingt Ascheberg / Dahlhaus offensiv überragend

HILTRUP. Rang vier, sieben Erfolge in Serie und ein hocherfreuter Trainer waren die unmittelbaren Resultate für die Bezirksliga-Handballer von Eintracht Hiltrup nach dem 24:22 (10:7)-Erfolg über die HSG Ascheberg/Drensteinfurt.

An der Nordkirchener Straße zu Ascheberg trafen am Sonntag zwei Teams aufeinander, die jeweils Serien zu verteidigen hatten: Den sechs Eintracht-Siegen standen nämlich fünf HSG-Erfolge gegenüber.

Beide Teams taten sich von Beginn an schwer mit dem Erzielen von Toren. Technische Fehler prägten das Bild. Nach drei Minuten stand es noch immer 0:0. Die Ascheberger verzweifelten immer wieder am sehr gut aufgelegten Hiltruper Keeper Sascha Wyczisk. Bei der Eintracht verdiente sich offensiv aber Martin Dahlhaus ein Sonderlob, der im gesamten Spielverlauf acht Chancen in sieben Treffer ummünzte. Mit einer verdienten 10:7-Führung ging das Rüddenklau-Team in die Pause.

Aus dieser kam Hiltrup hellwach. Tim Rickling und Phillip Keilmann bildeten einmal mehr einen verlässlichen Mittelblock und der Liga-Vierte erspielte sich eine Viertelstunde vor Schluss eine 18:12-Führung, ehe die Ascheberger zurückschlugen. Die Hausherren verkürzten aus ihrer Sicht über 16:19 auf 20:21 (50.). „Drei Gegenstöße und einen Siebenmeter zu vergeigen, das war in der Phase zu viel“, befand Rüddenklau. Seine Eintracht enttäuschte ihn aber nicht, hielt stand und feierte im Anschluss Erfolg Nummer sieben. Jf

Eintracht-Tore: Dahlhaus (7), Speadtke (6), Keilmann (4/1), Rickling (2), Hartelt (2/1), Pohlmann, Schmitz (je 1), Crone (1/1)

Münstersche Zeitung vom 11.02.2014

28.01.2014

Zweite Hälfte bringt’s

Handball: Eintracht überrennt Havixbeck ab Minute 30 und profitiert von Torwart-Ausfall

HILTRUP. Handball-Bezirksligist Eintracht Hiltrup bleibt in der Erfolgsspur. Fünf Siege in Serie stehen nun zur Buche. Der 40:27 (16:16)-Heimerfolg gegen SW Havixbeck war auch in der Höhe verdient, obgleich die Eintracht auch in großem Maße von einer Verletzung beim Gegner profitierte.

Helge Rüddenklau schüttelte den Kopf über die erste Halbzeit. „Das war katastrophal“, meinte der Hiltruper Trainer bezüglich der dargebotenen Leistung seiner Schützlinge. Vor allem das Umschaltverhalten der Eintracht-Akteure nach Ballverlust war arg verbesserungswürdig. Die Havixbecker rissen ihrerseits auch keine Bäume aus, zeigten aber in der Anfangsphase den ansehnlicheren Handball. Der gute Mittelmann David Brinkgerd überzeugte als Ideengeber und Vollstrecker (7 Tore).

Waren alle Hiltruper im Umschalten schnell genug und fanden sich am eigenen Kreis wieder, so machten sie ihrem Schlussmann Sascha Wyczisk das Leben auch nicht leicht, indem sie viel zu zögerlich agierten und pomadig verschoben. Nichtsdestotrotz bleib die Eintracht dran, gestaltete das Spiel offen, so dass es nach 15 gespielten Minuten 7:8 stand.

Dann folgte der Zusammenprall von Hiltrups Linksaußen Ryk Spaedtke mit Havixbecks Torwart-Routinier Thomas Jürgens, der sich dabei eine Knieverletzung zuzog und nicht mehr weiterspielen konnte. Für Jürgens kam Feldspieler Christopher Wiesner ins Tor.

Vermeintlich leichtes Spiel für die Rüddenklau-Sieben. Aber Wiesner parierte in der Folge sogar zwei Bälle und es ging verdientermaßen mit 16:16 in die Pause.

Aus der Kabine kam die Eintracht verbessert und war nun deutlich konsequenter in ihrer Spielweise. Ein 5:0-Lauf auf nun 21:16 fünf Minuten nach der Halbzeit entschied die Partie bereits. Die Havixbecker ließen die Köpfe hängen, Eintracht-Hände waren in etlichen Passwegen. Gegenstoß über Gegenstoß zog Hiltrup davon. Beklatschter Höhepunkt der guten Abwehrleistung war Jonah Crones Tor aus der eigenen Hälfte über Wiesner hinweg.

„Wir haben die zweite Halbzeit gut gespielt und 40 Tore erzielt. Das ist beachtlich, auch wenn die Schiedsrichter teilweise etwas einseitig gepfiffen haben“, befand Rüddenklau nach Spielschluss. Julian Franke

 

Eintracht: Keilmann (7/2), Crone, Israel (je 5), Hartelt (5/2), Spaedtke, Schmitz (je 4), Dahlhaus, Rickling (je 3), Pohlmann (2), Schulte, Thür (je 1), Weyer - Wyczisk, Sommerfeld (beide TW)

Münstersche Zeitung vom 28.01.2014

21.01.2014

Aus der Hinrunde gelernt

Handball: Hiltrup beißt sich wieder durch

HILTRUP. Bezirksligist Eintracht Hiltrup versprühte wenig Glanz beim Auswärtsspiel gegen die SG HF Reckenfeld/Greven 05. Dass es am Ende zu einem 35:33 (15:16)-Erfolg reichte, war Ausdruck des gewachsenen Selbstvertrauens.

„Wir hatten uns im Vorfeld deutlich mehr vorgenommen und haben’s nicht umgesetzt“, zeigte sich Hiltrups Trainer, Helge Rüddenklau, nicht zufrieden mit der Einstellung im Spielverlauf. Statt viel Tempo zu spielen und die Grevener Abwehr unter Druck zu setzen, kam die Eintracht nicht in Tritt.

Im Abwehrverbund bekamen die Hiltruper sowohl Kreis als auch den linken Rückraum nie in den Griff. „Unsere Beinarbeit war viel zu langsam und das Verschieben zur Ballseite wirklich lausig“, machte Rüddenklau eine große Lethargie aus. Die Quittung war ein steter Rückstand im ersten Durchgang. Über 2:4, 5:8 und 10:14 schleppte sich die Rüddenklau-Sieben durch die erste Halbzeit, blieb aber immerhin wie zuletzt beim 33:28-Erfolg in Rheine immer dran und verkürzte auf 15:16. Aus der Kabine stürmten die Hiltruper furios und drehten den Halbzeitrückstand in ein 18:16, nur um darauf wieder fünf Tore in Folge zu kassieren. Die Eintracht tat sich weiterhin schwer, warf etliche Fahrkarten und ließ das Grevener Torwart-Gespann glänzen.

Ab Mitte der zweiten Halbzeit zahlte sich aber einmal mehr die volle Bank aus. „Wir hatten dann auch letztlich mehr Qualität“, freute sich der Trainer. Greven ließ körperlich nach und kassierte Zeitstrafen, die Hiltrup zur Führung nutzte. Die Partie blieb aber eng bis in die Schlusssekunden, als Phillip Keilmann zum endgültigen 35:33 traf. „In der Hinrunde wäre das maximal ein Remis geworden. Mit unserem Selbstvertrauen nach jetzt vier gewonnen Spielen setzen wir uns aber durch“, freute sich Rüddenklau abschließend über die Entwicklung. Jf

Eintracht-Tore: Crone (8/2), Keilmann (7), Spaedtke, Rickling (je 5), Pohlmann, Weyer (je 3), Schmitz (2), Hartelt, Dahlhaus (je 1)

Münstersche Zeitung vom 21.01.2014