DJK EINTRACHT HILTRUP 1964 E.V.
SEIT MEHR ALS 50 JAHREN
13.05.2014

Weyer ragt im letzten Spiel heraus

Handball: Hiltrup dominiert Rheine

HILTRUP. Der hiesige Bezirksligist, die Eintracht Hiltrup, hat sich selbst und seinen scheidenden Spielern einen schönen Rahmen für den Saisonausklang geboten. Mit 44:35 (24:17) gegen den TV Jahn Rheine geriet die letzte Partie dieser Spielzeit letztlich sehr einseitig. Die Eintracht läuft auf dem siebten Rang des Abschlussklassements ein.

„Wir wollen das Spiel gewinnen und den Jungs hier einen würdigen Rahmen bieten“, hatte Hiltrups Trainer Rüddenklau im Vorfeld der Partie mit Blick auf die Verabschiedung von Phillip Keilmann, David Schulte und Timo Sommerfeld geäußert.

Seine Schützlinge ließen nach zäher Anfangsviertelstunde Taten folgen: Über 6:5 und 10:8 setzte sich die Eintracht mit 12:8 ab. Mit viel Tempospiel zog der Liga-Siebte dem Achten peu à peu den Zahn. Dieser - lediglich mit acht Spielern angereist - baute vor allem konditionell bereits im ersten Durchgang ab.

Mit Timo Sommerfeld im Kasten, der zur neuen Saison Kinderhauser wird, hatte die Eintracht einen erneut sehr starken Rückhalt. Sommerfeld hielt einen Siebenmeter sowie etliche freie Würfe und Gegenstöße, die der TV Jahn auf sein Gehäuse abfeuerte.

Vorne begeisterte Artur Weyer, der immer wieder richtige Entscheidungen traf und seine gute Entwicklung unterstrich. „Wenn Artur sein Potenzial so abruft wie zuletzt, dann ist er ein Versprechen für die nächste Saison“, lobte Rüddenklau explizit seinen rechten Rückraum-Akteur, der erst vor ein paar Jahren begonnen hat, das Handballspielen ernsthaft zu betreiben.

In den ersten zwanzig Minuten des zweiten Durchgangs erwischte die Eintracht ihre stärkste Phase, führte gar mit 35:26 und 38:28. Die Gegenwehr des Jahn war längst gebrochen und so nutzte Rüddenklau die Chance, seinen Keeper zu feiern und wechselte ihn aus (59.). Für Sommerfeld kam mit Felix Kuhlenkamp ein A-Junior in Diensten der Zweiten, der seine Sache auch gut machte und somit Teil des siegreichen Eintracht-Teams war.

Ausgelassen feierte die Eintracht-Familie anschließend vor der Halle und bot in allen Belangen den von Rüddenklau geforderten würdigen Rahmen. Julian Franke

Eintracht: Keilmann (10/2), Weyer (8), Dahlhaus (6), Spaedtke, Rickling, Israel (je 4), Crone, Schulte, Pohlmann (je 2), Piltz (1), Hartelt (1/1) - Sommerfeld, Kuhlenkamp (beide TW)

Münstersche Zeitung vom 13.05.2014

06.05.2014

Spaedtke wird zur Tormaschine

Handball: Hiltrup siegt problemlos

HILTRUP. Eintracht Hiltrup hat nach Wochen der Durststrecke wieder einen Erfolg eingefahren. Und das vollkommen verdient. Beim klar unterlegenen Schlusslicht SC Westfalia Kinderhaus II heimste der Bezirksligist um Trainer Helge Rüddenklau einen 43:35 (21:14)-Erfolg ein.
"Das war Sommer-Handball. Die Intensität hat hier und da natürlich gefehlt. Ich war aber dennoch überrascht, wie dominant wir im ersten Durchgang waren und hatte mit mehr Gegenwehr gerechnet", äußerte Trainer Helge Rüddenklau nach der Partie gegen den bereits seit Wochen feststehenden Absteiger.
Die Landesliga-Reserve der Westfalia wartete zumindest mit Markus Langkamp, Matthias Beckmann, Ansgar Gillmann, Ludger Davids und Conrad Klöcker alle Kämpen auf, die Rüddenklau in seiner Kinderhauser Zeit begleitete. Doch lediglich Langkamp, der mit 13 Toren erfolgreichster SCW-Akteur war, bereitete den Hiltrupern mit seinen cleveren und platzierten Abschlüssen Probleme.
Die Eintracht stellte früh die Weichen auf Auswärtssieg - ging nach einer Viertelstunde über 4:1 und 8:3 mit 12:6 in Führung.
Besonders Linksaußen Ryk Spaedtke, der in den vergangenen Wochen auch schon ein paar gebrauchte Tage erwischt hatte, gefiel mit seiner zielstrebigen Spielweise und seiner extrem hohen Trefferquote. Beim Stand von 21:14 zur Halbzeit war das Spiel schon entschieden.
Im zweiten Durchgang veränderte sich das Bild nicht. Die Kinderhauser, deren ganze Körpersprache bereits ab der ersten Minute dem Spaß gewidmet war, spielten munter mit und gaben nicht auf. Hiltrup hatte aber nur das Nötigste zu tun, um den Abstand sukzessive auszubauen.
Glücklich, aber sehr schön war dann die Szene in der 56. Spielminute, als Rückraumspieler Artur Weyer den Ball mit seiner linken Wurfhand führte, abdrehte und festgemacht wurde. Spontan schmiss er den Ball rücklings über die Schulter und dieser landete in den Händen von Felix Piltz am Kreis, der sich die Chance nicht nehmen ließ und somit dafür sorgte, dass alle Hiltruper in der Torstatistik Platz fanden.
Zum Saisonabschluss trifft die Eintracht zuhause auf den TV Jahn Rheine. Siebter gegen Achter - "Sommer-Handball" ist eigentlich wieder vorprogrammiert. Julian Franke

Eintracht: Spaedtke (17), Keilmann, Weyer (je 4), Hartelt (4/4), Crone (4), Dahlhaus (3), Pohlmann, Israel (je 2), Piltz (1), Wyczisk (TW)

Münstersche Zeitung vom 06.05.2014

29.04.2014

Erwartung bestätigt

Handball: Hiltrup tut sich beim 23:23 gegen Burgsteinfurt schwer

HILTRUP. In einem Spiel, in dem es für den Gegner um deutlich mehr ging, holte Bezirksligist Eintracht Hiltrup daheim einen Punkt beim 23:23 (12:12)-Remis gegen den TB Burgsteinfurt. Helge Rüddenklau, Trainer des Liga-Siebten, sah vor allem eine kuriose und spannende Schlussminute.
"Es war nicht verwunderlich, dass wir uns schwergetan haben. Dieses Team liegt uns einfach nicht", blickte Rüddenklau auf die 60 Minuten gegen die noch abstiegsgefährdeten Burgsteinfurter zurück.
In der Halle an der Westfalenstraße entwickelte sich gegen einen kampfstarken und robusten TBB eine spannende, aber wenig hochklassige Partie. Mit der Achse Rückraum-Kreis des Liga-Elften hatte die Eintracht Probleme - ebenso mit den kleinen und quirligen Mittelmännern.
Wenn sich die Hiltruper mal eine Zwei-Tore-Führung erspielten, verpassten sie den dritten Treffer, leisteten sich Ballverluste und luden Burgsteinfurt somit ein, die Partie wieder spannend zu gestalten. "Da hätten wir in diesen Situationen vorne mehr Sicherheit und Ruhe zeigen müssen", haderte Rüddenklau. Burgsteinfurt ging im ersten Durchgang nur einmal in Führung, als es mit 10:8 in Front lag. Die Gäste erwiesen sich aber als genauso unfähig, eine Führung zu behaupten.
In der zweiten Halbzeit ragte vor allem einer heraus: Schlussmann Timo Sommerfeld, in seinem drittletzten Einsatz für die Eintracht, bot erneut eine vorzügliche Leistung. So auch, als er einen Burgsteinfurter Siebenmeter parierte und den darauffolgenden Nachwurf ebenso entschärfte.
In der Schlussphase wurde die Begegnung nochmal hektisch: Nach einem Foul lief die schwer lesbare Hallen-Uhr ab und Rüddenklau schlug vor, diese herunterlaufen zu lassen, um die noch zu spielende Zeit zu registrieren. Alle Seiten stimmten zu und es blieben vier Sekunden. Die Hiltruper führten den Freiwurf aus und der Ball landete bei Patrick Pohlmann, der das Tor traf, aber den Fuß im Kreis hatte - die Schiedsrichter pfiffen und es blieb beim verdienten Remis. jf

Münstersche Zeitung vom 29.04.2014

08.04.2014

In die Landesliga geht's nicht

Handball: Hiltrup muss Stärke des designierten Meisters anerkennen

HILTRUP. "Man hat deutlich gesehen, wer in die Landesliga aufsteigt und wer nicht", ordnete Trainer Helge Rüddenklau die klare 22:37 (7:16)-Niederlage seines Handball-Bezirksligisten Eintracht Hiltrup gegen den 1. HC Ibbenbüren ein.
Im ersten Durchgang gegen den designierten Meister bot der Liga-Achte eine ordentliche Leistung. "Wir haben anständig verteidigt, haben aber leider wieder ein paar Chancen liegen gelassen", so Rüddenklau. Vier Hundertprozentige und drei Gegenstöße verpatzte die Hiltruper Eintracht vor dem Ibbenbürener Gehäuse. Zudem dezimierte sich die ohnehin schon dünn besetzte Rüddenklau-Truppe nach acht Minuten, als Ryk Spaedtke einen Ibbenbürener Gegenstoß von hinten unterband und die Rote Karte sah. "Mit nur noch einem Auswechselspieler wurde es dann natürlich nicht einfacher", haderte Hiltrups Trainer.
Im zweiten Durchgang lief die Eintracht somit noch mehr hinterher, Ibbenbüren wechselte munter durch und schöpfte dadurch kräftemäßig aus dem Vollen. Hiltrups Schlussmann Timo Sommerfeld bewahrte sein Team in dieser Phase vor Schlimmerem, dannoch brach die Rüddenklau-Sieben gegen Ende ein und kassierte eine überdeutliche Pleite. "Jetzt wollen wir in den letzten drei Spielen wieder Siege einfahren, um die Saison vernünftig zu beenden", sagte Rüddenklau. jf

Hiltrup-Tore: Dahlhaus (7), Hartelt (7/3), Pohlmann (4), Schulte (3), Rickling (1)

Münstersche Zeitung vom 08.04.2014

04.04.2014

Die Gallier aus Hiltrup

Eintracht feiert 50. Geburtstag / Große Jubiläumsgala in der Stadthalle

HILTRUP. Im Schatten des TuS Hiltrup kämpft Eintracht Hiltrup seit 50 Jahren einen ungleichen Kampf. Trotzdem kann der Verein im Stadtteil auf einen lange und erfolgreiche Geschichte zurückblicken. Am 31. Mai wird es deshalb eine große Geburtstagsparty in der Stadthalle geben.
Eintracht-Chef Manfred Bahr kennt beide Vereine sehr gut. Von 1981 bis 2002 führte er die Gaststätte Dicke Eiche samt Hotel. "Für beide Klubs war es das Vereinslokal. Ich hatte zu beiden Gruppen immer einen guten Draht", sagt Bahr. Damals, nachdem er die Dicke Eiche aufgab, war der Kontakt zu den Handballern der Eintracht dann stärker.
"Das waren alles lustige Jungs, so bin ich zur Eintracht gekommen", erinnert sich der heute 63-Jährige an die Anfänge zurück. Zunächst übernahm Bahr das Kommando an der Seitenlinie, betreute die erste Mannschaft. "Ich komme aus dem Fußball, aber der Handball hat mich schon immer fasziniert", erklärt er.
Seit zwei Jahren lenkt Manfred Bahr nun die Vereinsgeschicke von der Spitze aus. Eine seiner ersten Amtshandlungen: ein neuer Beirat. "Dort sitzen rund zehn Männer, alle zwischen 40 und 50 Jahre. Die schieben kräftig mit an, kümmern sich auch ums Sponsoring", sagt Bahr. Es sei schwierig für einen so kleinen Verein. 340 Mitglieder sind es aktuell. Es könnten mehr sein. Doch die Jugendlichen hätten heute andere Interessen als früher, so der Eintracht Chef.
Dazu komme der schulische Stress. G8, G9. "Heute wollen alle Abitur machen, da bleibt wenig Zeit für den Vereinssport", sagt Bahr etwas nachdenklich. Schwierig sei auch der Übergang von der Schule zur Uni. "Die Lage in Münster ist nicht so einfach, einige scheitern am Numerus Clausus, wandern dann in andere Städte ab", so Bahr. Deshalb verliere der Verein immer wieder Nachwuchs beim Übergang von der Jugend in den Herren-Bereich.
Aber auf eine Sache seien alle Mitglieder besonders stolz. "Wir haben noch nie einem Spieler Geld gezahlt. Das wird auch so bleiben. Beim Fußball geht's manchmal ja schon in der Kreisliga los", sagt Bahr. Nach ganz oben, Richtung Verbandsspitze, schaut der Eintracht-Chef nur selten. Nach dem WM-Gewinn der Deutschen Handball-Nationalmannschaft habe es 2007 einen kleinen Boom gegeben, aber der sei jedoch längst verpufft. Sauer sei er zwar nicht auf den Verband, so Bahr, "aber wir haben ja auch Abgaben an den Verband. Da könnte man sich dann schon ein bisschen mehr erwarten." Lamentieren ist nicht seine Sache. Er hat zurzeit auch gar keine Zeit. Grund: Die Geburtstagsparty in der Stadthalle.
"Wir wollten etwas Besonderes machen. Aber ich hätte nicht gedacht, das so viel Arbeit dahinter steckt", der der 63-Jährige. Gema, Brandschutzauflagen, Kapelle - um diese Themen kümmert sich Bahr zurzeit. Vor der Gala am 31. Mai präsentiert sich jedoch zunächst die Jugend- und Herrenmannschaft am Hallenbad in Hiltrup. Von 10 bis 17 Uhr zeigen sie auf dem Bad-Gelände ihr Können. Um 18 Uhr startet dann die Jubiläumsgala. Live-Band, DJ und Buffet sind bereits gebucht.
"Es soll ein launiger Abend im Zeichen des Sports werden", sagt Bahr. Sein Wunsch für den Verein? "Vielleicht packen wir mit der ersten Mannschaft irgendwann noch einmal den Aufstieg in die Landesliga. Das wäre ein Ding - auch wenn es zurzeit unrealistisch klingt."
Daniel Müller

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Karten (22 Euro) gibt es unter (02501) 261038 oder im Internet unter www.gala.eintracht-hiltrup.de

Münstersche Zeitung vom 04.04.2014

18.03.2014

Schattenseite des Alltags

Handball: Eintracht Hiltrup kassiert gegen den TV Vreden die dritte Pleite in Folge

HILTRUP. Trainer Helge Rüddenklau und sein Team erleben nach der eindrucksvollen Siegesserie momentan wieder die Schattenseite des Liga-Alltags. Eintracht Hiltrup unterlag in der Bezirksliga-Partie gegen den TV Vreden verdient mit 24:26 (11:15) und kassierte damit die dritte Niederlage in Folge.

„Grauenhafte Leistung. Dass wir das Spiel mit nur zwei Toren verloren haben, ist ein Wunder“, kritisierte Rüddenklau die Leistung seines Teams hart. Gegen den Elften des Klassements, der in eigener Halle über 60 Minuten selbst auch keine Bäume ausriss, fanden die Hiltruper nie richtig in die Partie und rannten stets einem Rückstand hinterher. Großes Manko war dabei die Chancenverwertung. „Wir haben deren Keeper wirklich zum Helden geschossen. Da kam einiges zusammen“, wollte Rüddenklau die gezeigte Offensivleistung lieber wieder schnell verdrängen.

Leistungsträger Jonah Crone, der auch zu den Toptorschützen an der Westfalenstraße gehört, erzielte keinen einzigen Treffer im gesamten Spielverlauf. „Das ist schon bezeichnend. Wenn er mal am Torwart vorbei geworfen hat, dann hat er auch nur den Pfosten getroffen. Das konnten wir leider nicht auffangen“, monierte Rüddenklau.

Aber die gesamte Eintracht-Riege kam schlichtweg nicht ins Rollen. Die Defensive, momentan wieder Achillesferse im Spiel der Rüddenklau-Sieben, agierte erneut viel zu zögerlich und zaghaft, ohne das Quäntchen Aggressivität, das vor wenigen Wochen noch Trumpf war.

In der Schlussphase verkürzte Hiltrup, das kurzfristig auf die Schlüsselspieler Tim Rickling und Daniel Hartelt verzichten musste, auf zwei Tore, um dann Sekunden nach der Vredener Auszeit den 26. Gegentreffer zu kassieren - die Partie war entschieden und der Tag gebraucht.

„Wir müssen uns wieder in allen Bereichen steigern. Leider fällt Phil erstmal aus“, äußerte Rüddenklau zur OP-bedingten Zwangspause des elffachen Torschützen Phillip Keilmann. Jf

Eintracht-Tore: Keilmann (11/5), Israel (4), Dahlhaus, Spaedtke (je 3), Piltz, Pohlmann, Weyer (je 1)

Münstersche Zeitung vom 18.03.2014

25.02.2014

Eintracht-Serie findet in Gronau ein Ende

Bezirksliga: Hiltrup verliert deutlich

HILTRUP. Der viel zitierte Ausspruch: „Alles hat ein Ende“, geht einher mit dem jüngsten Auftritt von Eintracht Hiltrup im Auswärtsspiel beim SV Vorwärts Gronau. Auf dem Weg zu einem möglichen neunten Sieg in Folge wurde der bisherige Vierte mit 23:32 (11:15) ausgebremst und tauschte mit den Gronauern die Plätze.

„Diese Niederlage geht absolut in Ordnung“, hatte Helge Rüddenklau, Trainer des hiesigen Bezirksligisten, keinen Zweifel am Spielausgang. Die Gronauer hatten nach dem Hiltruper 25:24-Heimsieg im Hinspiel noch eine Rechnung offen und das spürte man auch. Mental fitter und mit deutlich mehr Engagement ging der SVV zu Werke. „Wenn meine Jungs im Kopf zwei Schritte zu langsam waren, dann waren sie es körperlich drei Schritte“, urteilte Rüddenklau.

Früh gerieten seine Schützlinge in Rückstand und liefen hinterher. Beinahe jeder Abpraller landete in Gronauer Händen. Sascha Wycisks gute Leistung im Tor war vergebens.

Sicherlich spielte der kurzfristige Ausfall eines absoluten Leistungsträgers wie Phillip Keilmann auch eine Rolle, letztlich war der gesamte Hiltruper Auftritt aber zu blutleer. Zehn Minuten vor Schluss nahm Rüddenklau bei einem Sechs-Tore-Rückstand noch mal eine Auszeit, es half nichts. Die sechste Saison-Pleite kann die vorangegangene Serie jedoch nicht verwässern. Jf

 

Münstersche Zeitung vom 25.02.2014

18.02.2014

Der achte Streich

Handball: Bärenstarke Hiltruper bauen Siegesserie gegen Neuenkirchen aus

Münstersche Zeitung vom 18.02.2014

12.02.2014

Ohne Abwehr läuft es nicht

Handball-Bezirksliga 3: Interview mit Rüddenklau

Münster/Ascheberg - Mit 24:22 siegte die DJK Eintracht Hiltrup bei der HSG Ascheberg/Drensteinfurt und bereitete deren Siegesserie ein Ende. Die Eintracht selbst hat nun sieben Mal in Folge gewonnen. Hiltrups Trainer nennt den Grund, warum seine Mannschaft sich nach der Hinrunde so enorm verbessert hat, und seinen Meisterschaftsfavoriten.

Sieben Siege in Folge – die Bezirksliga-Handballer der DJK Eintracht Hiltrup haben einen Lauf. Zuletzt stoppten sie die Erfolgsserien der Sendener Reserve und der HSG Ascheberg/Drensteinfurt. Hiltrups Trainer Helge Rüddenklau, früher selbst beim ASV Senden am Seitenrand, kennt das Erfolgsrezept.

Ihre Mannschaft wurde vor der Saison hoch gehandelt, hat dann aber eine schwache Hinrunde hingelegt...

Rüddenklau: Wir hatten große Probleme, in der Abwehr die richtige Formation zu finden. Das ist uns erst gegen Ende der Hinrunde gelungen. Seitdem läuft es definitiv besser.

Nun haben Sie sieben Siege in Serie gelandet. Hätten Sie damit gerechnet?

Rüddenklau: Damit kann man nicht rechnen. Mir ist das Potenzial meiner Mannschaft schon bewusst. Wir sind definitiv eine gute Truppe, aber für ganz oben reicht es nicht. Unser jetziger Tabellenrang spiegelt schon unser Leistungsniveau wider.

In Ascheberg hat die Eintracht am Sonntag mit 24:22 gewonnen. Warum hatte am Ende Ihr Team die Nase vorn und nicht die HSG?

Rüddenklau: Unsere Abwehr hat sehr gut gestanden. Und der Sascha Wyczik im Tor hatte einen Bombentag – ein guter Keeper macht schon 60 Prozent aus. Aber die Ascheberger Torhüter waren ja auch nicht schlecht – sie haben zwei Siebenmeter und fünf Gegenstöße vereitelt.

Im Moment haben der HC Ibbenbüren und SuS Neuenkirchen die besten Chancen auf den Aufstieg. Wer wird am Ende Meister?

Rüddenklau: Ibbenbüren wird Meister, da bin ich mir sicher. Der HC hat bei uns eine supergute Leistung abgeliefert, vor allem im Rückraum. Wer Zweiter wird, mal schau’n . . . Die müssen ja alle noch zu uns.

Von Christian Besse

Westfälische Nachrichten vom 12.02.2014

11.02.2014

Der siebte Streich

Handball: Hiltrup bezwingt Ascheberg / Dahlhaus offensiv überragend

HILTRUP. Rang vier, sieben Erfolge in Serie und ein hocherfreuter Trainer waren die unmittelbaren Resultate für die Bezirksliga-Handballer von Eintracht Hiltrup nach dem 24:22 (10:7)-Erfolg über die HSG Ascheberg/Drensteinfurt.

An der Nordkirchener Straße zu Ascheberg trafen am Sonntag zwei Teams aufeinander, die jeweils Serien zu verteidigen hatten: Den sechs Eintracht-Siegen standen nämlich fünf HSG-Erfolge gegenüber.

Beide Teams taten sich von Beginn an schwer mit dem Erzielen von Toren. Technische Fehler prägten das Bild. Nach drei Minuten stand es noch immer 0:0. Die Ascheberger verzweifelten immer wieder am sehr gut aufgelegten Hiltruper Keeper Sascha Wyczisk. Bei der Eintracht verdiente sich offensiv aber Martin Dahlhaus ein Sonderlob, der im gesamten Spielverlauf acht Chancen in sieben Treffer ummünzte. Mit einer verdienten 10:7-Führung ging das Rüddenklau-Team in die Pause.

Aus dieser kam Hiltrup hellwach. Tim Rickling und Phillip Keilmann bildeten einmal mehr einen verlässlichen Mittelblock und der Liga-Vierte erspielte sich eine Viertelstunde vor Schluss eine 18:12-Führung, ehe die Ascheberger zurückschlugen. Die Hausherren verkürzten aus ihrer Sicht über 16:19 auf 20:21 (50.). „Drei Gegenstöße und einen Siebenmeter zu vergeigen, das war in der Phase zu viel“, befand Rüddenklau. Seine Eintracht enttäuschte ihn aber nicht, hielt stand und feierte im Anschluss Erfolg Nummer sieben. Jf

Eintracht-Tore: Dahlhaus (7), Speadtke (6), Keilmann (4/1), Rickling (2), Hartelt (2/1), Pohlmann, Schmitz (je 1), Crone (1/1)

Münstersche Zeitung vom 11.02.2014

28.01.2014

Zweite Hälfte bringt’s

Handball: Eintracht überrennt Havixbeck ab Minute 30 und profitiert von Torwart-Ausfall

HILTRUP. Handball-Bezirksligist Eintracht Hiltrup bleibt in der Erfolgsspur. Fünf Siege in Serie stehen nun zur Buche. Der 40:27 (16:16)-Heimerfolg gegen SW Havixbeck war auch in der Höhe verdient, obgleich die Eintracht auch in großem Maße von einer Verletzung beim Gegner profitierte.

Helge Rüddenklau schüttelte den Kopf über die erste Halbzeit. „Das war katastrophal“, meinte der Hiltruper Trainer bezüglich der dargebotenen Leistung seiner Schützlinge. Vor allem das Umschaltverhalten der Eintracht-Akteure nach Ballverlust war arg verbesserungswürdig. Die Havixbecker rissen ihrerseits auch keine Bäume aus, zeigten aber in der Anfangsphase den ansehnlicheren Handball. Der gute Mittelmann David Brinkgerd überzeugte als Ideengeber und Vollstrecker (7 Tore).

Waren alle Hiltruper im Umschalten schnell genug und fanden sich am eigenen Kreis wieder, so machten sie ihrem Schlussmann Sascha Wyczisk das Leben auch nicht leicht, indem sie viel zu zögerlich agierten und pomadig verschoben. Nichtsdestotrotz bleib die Eintracht dran, gestaltete das Spiel offen, so dass es nach 15 gespielten Minuten 7:8 stand.

Dann folgte der Zusammenprall von Hiltrups Linksaußen Ryk Spaedtke mit Havixbecks Torwart-Routinier Thomas Jürgens, der sich dabei eine Knieverletzung zuzog und nicht mehr weiterspielen konnte. Für Jürgens kam Feldspieler Christopher Wiesner ins Tor.

Vermeintlich leichtes Spiel für die Rüddenklau-Sieben. Aber Wiesner parierte in der Folge sogar zwei Bälle und es ging verdientermaßen mit 16:16 in die Pause.

Aus der Kabine kam die Eintracht verbessert und war nun deutlich konsequenter in ihrer Spielweise. Ein 5:0-Lauf auf nun 21:16 fünf Minuten nach der Halbzeit entschied die Partie bereits. Die Havixbecker ließen die Köpfe hängen, Eintracht-Hände waren in etlichen Passwegen. Gegenstoß über Gegenstoß zog Hiltrup davon. Beklatschter Höhepunkt der guten Abwehrleistung war Jonah Crones Tor aus der eigenen Hälfte über Wiesner hinweg.

„Wir haben die zweite Halbzeit gut gespielt und 40 Tore erzielt. Das ist beachtlich, auch wenn die Schiedsrichter teilweise etwas einseitig gepfiffen haben“, befand Rüddenklau nach Spielschluss. Julian Franke

 

Eintracht: Keilmann (7/2), Crone, Israel (je 5), Hartelt (5/2), Spaedtke, Schmitz (je 4), Dahlhaus, Rickling (je 3), Pohlmann (2), Schulte, Thür (je 1), Weyer - Wyczisk, Sommerfeld (beide TW)

Münstersche Zeitung vom 28.01.2014

21.01.2014

Aus der Hinrunde gelernt

Handball: Hiltrup beißt sich wieder durch

HILTRUP. Bezirksligist Eintracht Hiltrup versprühte wenig Glanz beim Auswärtsspiel gegen die SG HF Reckenfeld/Greven 05. Dass es am Ende zu einem 35:33 (15:16)-Erfolg reichte, war Ausdruck des gewachsenen Selbstvertrauens.

„Wir hatten uns im Vorfeld deutlich mehr vorgenommen und haben’s nicht umgesetzt“, zeigte sich Hiltrups Trainer, Helge Rüddenklau, nicht zufrieden mit der Einstellung im Spielverlauf. Statt viel Tempo zu spielen und die Grevener Abwehr unter Druck zu setzen, kam die Eintracht nicht in Tritt.

Im Abwehrverbund bekamen die Hiltruper sowohl Kreis als auch den linken Rückraum nie in den Griff. „Unsere Beinarbeit war viel zu langsam und das Verschieben zur Ballseite wirklich lausig“, machte Rüddenklau eine große Lethargie aus. Die Quittung war ein steter Rückstand im ersten Durchgang. Über 2:4, 5:8 und 10:14 schleppte sich die Rüddenklau-Sieben durch die erste Halbzeit, blieb aber immerhin wie zuletzt beim 33:28-Erfolg in Rheine immer dran und verkürzte auf 15:16. Aus der Kabine stürmten die Hiltruper furios und drehten den Halbzeitrückstand in ein 18:16, nur um darauf wieder fünf Tore in Folge zu kassieren. Die Eintracht tat sich weiterhin schwer, warf etliche Fahrkarten und ließ das Grevener Torwart-Gespann glänzen.

Ab Mitte der zweiten Halbzeit zahlte sich aber einmal mehr die volle Bank aus. „Wir hatten dann auch letztlich mehr Qualität“, freute sich der Trainer. Greven ließ körperlich nach und kassierte Zeitstrafen, die Hiltrup zur Führung nutzte. Die Partie blieb aber eng bis in die Schlusssekunden, als Phillip Keilmann zum endgültigen 35:33 traf. „In der Hinrunde wäre das maximal ein Remis geworden. Mit unserem Selbstvertrauen nach jetzt vier gewonnen Spielen setzen wir uns aber durch“, freute sich Rüddenklau abschließend über die Entwicklung. Jf

Eintracht-Tore: Crone (8/2), Keilmann (7), Spaedtke, Rickling (je 5), Pohlmann, Weyer (je 3), Schmitz (2), Hartelt, Dahlhaus (je 1)

Münstersche Zeitung vom 21.01.2014

24.12.2013

Mit Tempo zum Derbysieg

Eintracht Hiltrup schlägt Westfalia Kinderhaus II mit 33:25

HILTRUP/KINDERHAUS. Mit einer souveränen Vorstellung hat sich Eintracht Hiltrup beim 33:25 (19:12) gegen Westfalia Kinderhaus II in die Winterpause verabschiedet. Die Gäste begannen mutig, rannten später aber oft nur hinterher.

Schnell wurde klar, dass sich beide Teams für den Jahresabschluss einiges vorgenommen hatten. Die gastgebende Eintracht hatte sich in der Vorwoche gegen Burgsteinfurt wieder stabilisiert und wollte an die gute Leistung anknüpfen; Kinderhaus steht als Tabellenletzter ohnehin mit dem Rücken zur Wand.

Es entwickelte sich eine ausgeglichene Anfangsviertelstunde, in der Kinderhaus zeitweise mit 8:6 vorne lag. Die Chance auf eine Drei-Tore-Führung ließen die Gäste dann verstreichen, postwendend stellte Hiltrup den Anschluss her und ließ in der Folge nicht mehr locker.

Die in Abwesenheit ihres urlaubenden Trainers Helge Rüddenklau von dessen Vorgänger Martin Halfmann betreute Eintracht zog nun das Tempo an, zog erst auf 15:10 und zur Pause schließlich auf 19:12 davon. „Wir wussten, dass wir konditionell stärker sind und über Tempogegenstöße und die schnelle Mitte erfolgreich sein würden“, verriet Daniel Hartelt, der sechs Treffer beisteuerte und Hiltrups zweitbester Werfer hinter Philipp Keilmann (8) war.

Die Westfalia war zu häufig den Schritt langsamer, wodurch Henning Voß reichlich Beschäftigung erhielt. Der Kinderhauser Schlussmann entschied jedoch so manches Eins-gegen-eins für sich und sorgte neben den beiden A-Junioren um Debütant Fabian Portner auch für Lichtblicke aufseiten des Schlusslichts. An der Einstellung habe es ohnehin nicht gelegen, meinte Teamsprecher Jan Frey. „Nach der Halbzeit haben wir noch mal alles versucht. Aber mit fortlaufender Zeit holt man einen solchen Rückstand nicht mehr auf.“

Eine echte Aufholjagd wird’s im neuen Jahr aber brauchen, will Kinderhaus noch irgendwie die Klasse halten. Hiltrup hat dagegen den Anschluss ans breite und enge Tabellenmittelfeld hergestellt. Als Zehnter liegt die Eintracht nur noch einen Punkt hinter dem Fünften, ASV Senden II. rwo

Eintracht: Keilmann (8), Hartelt (6/3), Crone (5/2), Rickling (5), Israel (4), Weyer (2), Schulte (2), Pohlmann, Thür - Sommerfeld, Wyczisk (beide Tor)

Westfalia: Langkamp (8/1), Schulze-Dieckhoff (7), Gillmann (4), Davids, Becker, Frey, Portner, Krüger, Joveski (je 1) - Voß (Tor)

Münstersche Zeitung vom 24.12.2013

17.12.2013

Rüddenklaus Männer überstehen prekäre Phase und siegen

Handball: In Burgsteinfurt passt die Defensive

HILTRUP. Den Schwerpunkt unter der Trainingswoche hatte Trainer Helge Rüddenklau auf die Defensivarbeit gelegt. Die hatte bei Eintracht Hiltrup in der bisherigen Bezirksliga-Saison zu oft nicht gepasst.

Die Maßnahmen trugen Früchte – im Gastspiel beim TB Burgsteinfurt kassierte die Eintracht so wenig Gegentore wie noch nie in dieser Spielzeit und holte einen verdienten 22:21 (11:8)-Sieg. „Das war eine super Leistung meiner Mannschaft, der Sieg war verdient“, lobte Rüddenklau.

Gerade im ersten Durchgang stellte die offensive Deckung der Hiltruper den TBB, vorher noch ohne Heimniederlage, vor Probleme. Mit 10:5 setzten sich die Gäste erstmals deutlich ab, das 11:8 zur Pause nährte die Hoffnung auf den so wichtigen dritten Saisonsieg. Der geriet allerdings im zweiten Durchgang noch in Gefahr. In Minute 37 führte die Eintracht noch mit 14:9, doch Burgsteinfurt kam zurück, glich mit 17:17 aus und holte sich danach erstmals die Führung (18:17). In dieser Phase zeigte die Eintracht ein bisschen Nerven, vergab drei Gegenstöße, zwei Siebenmeter und geriet auch noch in doppelte Unterzahl. Steinfurt hielt seine Ein-Tor-Führung bis zum 20:19. Die Partie drohte zu kippen.

Doch die kurze Schwächephase ließ die Rüddenklau-Sieben hinter sich, drehte den Spieß um und ging zwei Minuten vor Schluss selbst wieder mit 22:20 in Front. Das letzte Gegentor fiel nicht mehr ins Gewicht. Ein Sonderlob auf Eintracht-Seite verdiente sich Torwart Sascha Wyczisk, der unter anderem drei Siebenmeter parierte. In der Offensive bestätigte Jonah Crone mit acht Toren seine seit Wochen gute Form. Sak

Eintracht-Tore: Crone (8/2), Keilmann (5), Spaedtke (4), Hartelt, Pohlmann (je 2), Thür (1)

Münstersche Zeitung vom 17.12.2013

03.12.2013

Hiltrup hält das Derby lange offen

Handball: Niederlage bei Münster 08

HILTRUP. Am Ende war es dann doch recht deutlich: Mit 26:34 (15:15) unterlag Eintracht Hiltrup im Bezirksliga-Derby beim SC Münster 08.

Dabei hatten die Gäste die Begegnung lange offen gehalten. In die Pause ging es mit einem Gleichstand von 15:15. Bis dahin bot sich den Zuschauern ein offener Schlag- abtausch. So konnten sich die Nullachter im ersten Durchgang vor allem bei Torwart Andreas Busch bedanken. Erst rettete Busch mit zwei Paraden beim Stand von 4:3 die Führung, ehe er wenig später gegen Hiltrups Jonah Crone parierte und damit eine 7:4-Führung durch Treffer von Moritz Basten und Roman Deppenkemper ermöglichte. In Folge dessen nahm Hiltrups Trainer Helge Rüddenklau die erste Auszeit. Sein Team ging von nun an in der Deckung aggressiver zu Werke, was sich schnell bezahlt machte: Tempogegenstöße von Martin Dahlhaus und Ryk Spädtke ermöglichten den Ausgleich zum 14:14. Daniel Hartelt brachte Hiltrup sogar erstmals seit Spielbeginn wieder in Führung.

Auch direkt nach Seitenwechsel änderte sich wenig, beide Teams kämpften weiterhin mit offenem Visier. Aus einer doppelten Unterzahl nach Zwei-Minuten-Strafen gegen Hartelt und Felix Piltz traf schließlich SC-Spieler Max Kaufmann zur 21:19 Führung.
Als wohl spielentscheidend entpuppten sich die Aktionen kurz darauf: Die Hausherren stellten gegen Crone auf eine kurze Deckung um, Busch parierte überragend, Piltz und Kaufmann verwandelte auf der anderen Seite einen Sieben- meter zum 24:22.

Hiltrups Flügeln fehlte von nun an die Dynamik aus dem ersten Durchgang. Nullacht kam zu mehreren freien Würfen und zog letztlich bis auf acht Treffern davon.
„Leider haben wir heute viele Großchancen liegen lassen. Nullacht hat verdient ge- wonnen, wir waren aber nicht acht Tore schlechter“, sagte Eintracht-Hiltrup Helge Rüddenklau nach der Begegnung. Ähnlich lautete das Fazit von SC-Coach Björn Hartwig: „Für mich war es zu lange zu spannend. Nach unserer Umstellung auf die kurze Deckung hat Hiltrup nicht mehr so viel getroffen.“ Philip Bitter

Eintracht: Crone (7), Hartelt (5/2), Spädtke (4), Dahlhaus (3), Weyer, Rickling (je w), Piltz, Pohlmann (je 1) – Sommerfeld, Wyczik (TW)

Münstersche Zeitung vom 03.12.2013

12.11.2013

Eintracht kassiert heftige Klatsche

Handball: Rüddenklau-Team unterliegt mit 28:38 in Emsdetten / Abwehr ist Sorgenkind

HILTRUP. Den viel zitierten "gebrauchten Tag" erlebte Eintracht Hiltrup im Bezirksliga-Auswärtsspiel bei der Drittvertretung von Bundesligist TV Emsdetten. Mit 28:38 (13:21) ging das Team von Trainer Helge Rüddenklau unter.
Nach acht Minuten führten die Hiltruper noch mit 5:4 in der Ems-Halle, verloren aber anschließend gänzlich ihre Linie. "Es war eine ganz schlechte Mannschaftsleistung, vor allem hinten fehlte die Grundaggressivität", befand Eintracht-Kapitän Daniel Hartelt. Den Emsdettenern war das recht, denn sie zogen innerhalb kürzester Zeit auf 10:5 davon. Egal, ob die Rüddenklau-Sieben im 6:0- oder 5:1-Verbund verteidigte, es nützte nichts. Zudem vergab der Tabellen-Neunte etliche Chancen, bei denen sich die Hiltruper Akteure frei vor dem TVE-Kasten wiederfanden. So ging es mit einem happigen 13:21-Rückstand in die Pause. Auch im zweiten Durchgang kam die Eintracht nie in die Nähe eines Erfolges.
Bis auf ein kleines Zwischenhoch, bei dem der Rückstand auf fünf Treffer schmolz, gab es kein Licht mehr im Spiel des Vorjahres-Vierten.
Jetzt gilt es, die Kräfte beim personell arg geschwächten Bezirksligisten vor dem Heimspiel gegen Landesliga-Absteiger TV Vreden zu bündeln. Vor allem die Defensivarbeit, die in der vergangenen Spielzeit noch zu den besseren der Liga gehörte, muss seriöser werden, damit die Eintracht nicht gänzlich unten reinrutscht. 33 Gegentreffer pro Partie sind schlichtweg indiskutabel. jf

Münstersche Zeitung vom 12.11.2013

22.10.2013

Eintracht sichert den Sieg zu viert

Handball: Heimspielerfolg über Gronau

HILTRUP. Allen Widerständen zum Trotz hat der hiesige Bezirksligist Eintracht Hiltrup im zweiten Heimspiel der Saison den ersten Saisonsieg eingefahren. Gegen den SV Vorwärts Gronau trumpfte das Team von Trainer Helge Rüddenklau mit 25:24 (15:11) auf.
Der wichtigste Treffer des Tages war nicht etwa der spätere Siegtreffer zum 25:24-Endstand. Von sehr großer Bedeutung war der 21:21-Ausgleich durch Patrick Pohlmann in der 53. Spielminute. Der nimmermüde Kreisläufer, der in der vergangenen Saison komplett ausgefallen war, weil er im Ausland weilte, setzte nach einem Fehlwurf ganz alleine nach, entriss das Spielgerät seinem Gegenspieler und schloss im zweiten Anlauf erfolgreich ab.
Pohlmann glich damit die erste Gäste-Führung im Spiel aus. Bis dato sahen die Zuschauer nämlich eine Eintracht, die vor allem in der ersten Halbzeit das Spiel diktierte. Abermals arg dezimiert - neben den Langzeitverletzten musste auch Stammkraft Tim Rickling passen - erspielte sich die Rüddenklau-Sieben schnell eine solide 5:2-Führung, die in der 25. Spielminute auf 13:9 anwuchs. Gronau agierte in der Defensive zu passiv und Hiltrup nutzte das effektiv, verwertete auch einige Chancen, die nicht vielversprechend waren. Im zweiten Durchgang machten es die Gäste besser, waren präsenter und kommunikativer in der Abwehr, bei Hiltrup machten sich vor allem in der Offensive erste Erschöpfungserscheinungen breit.
In der intensiven Schlussminute beim Stand von 25:24 auf dem Platz, als Gronau bereits Zeitspiel angezeigt bekam und zwei Zeitstrafen gegen Patrick Pohlmann und Artur Weyer die Warnung der Schiedsrichter wieder annulierten. Als Gronaus Carsten Reß hochstieg schnellte aber die Hand von Timo Sommerfeld heraus. Der Schlussmann parierte, da zeigte die Uhr 59:36 Minuten an. Mit Ruhe und Geschick spielten sich die verbliebenen vier Hiltruper den Ball zu und heimsten die verdienten zwei Punkte ein.
"Großes Kompliment an meine Mannschaft. Das war genau der richtige Erfolg, nachdem wir letzte Woche in Neuenkirchen vorgeführt wurden", so ein erleichterter Helge Rüddenklau. Julian Franke

Eintracht-Tore: Crone (6), Keilmann (5), Dahlhaus, Spaedtke (je 3), Pohlmann, Weyer (je 2), Hartelt (2/2), Piltz, Israel (je 1), Schulte

17.10.2013

Handballminis freuen sich aufs Spielefest

Am 20.10.2013 ist es endlich soweit. Pünktlich um 11.00 Uhr startet das Minispielefest der Handballer vom DJK Eintracht Hiltrup in der Sporthalle Mitte, Bodelschwinghstraße in Münster Hiltrup.
Die Minis im Alter bis 8 Jahren dürfen sich bei diesem Handballfest  ganz groß fühlen, denn sie dürfen vor heimischem Publikum mit anderen Mannschaften einlaufen und werden mit Beifall begrüßt wie die Handballstars.
Dabei werden neben dem Hiltruper Nachwuchs auch die Mannschaften aus Telgte, Sendenhorst, Sassenberg und Ascheberg/Drensteinfurt erwartet um ihr Können am und mit dem Ball unter Beweis stellen.
Allerdings steht beim Minispielfest nicht der Leistungsgedanke im Vordergrund, sondern das Motto "Spielerlebnis geht vor Spielergebnis".  Aus diesem Grunde wird zusätzlich in der Halle ein großer Spieleparcours aufgebaut bei dem die Kleinsten ihre Fähigkeiten testen können. Dabei können unterschiedliche Hindernisse absolviert, die Wahrnehmung sowie verschiedene Sinne geschult werden. Ziel des Minihandballs ist es, den Nachwuchs langsam an das Handballspiel heranzuführen.  Am Ende des Minispielfestes dürfen sich die Handball-Kinder noch auf eine kleine Überraschung freuen. Die DJK Eintracht Hiltrup freut sich sehr über alle Kinder und Erwachsene, die den Weg an diesem Tag in die Halle finden, um die Minis zu unterstützen oder um einfach mal den Handballsport auszuprobieren.

Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt, so dass es ein rundum schöner Sonntagvormittag werden wird, auf den sich alle bereits seit langem freuen.

15.10.2013

Ligaprimus zu stark für die Eintracht

Handball: 28:39-Pleite in Neuenkirchen

HILTRUP. Stolze 28 Tore beim Spitzenreiter SuS Neuenkirchen erzielt - und doch standen die Bezirksliga-Handballer von Eintracht Hiltrup am Ende mit leeren Händen und langen Gesichtern da. Mit 28:39 (11:16) unterlag das Team von Helge Rüddenklau am Ende.

„Es ist uns nicht gelungen, das umzusetzen, was wir uns vorgenommen haben“, ärgerte sich Rüddenklau. Außer Schlussmann Sascha Wyczisk habe keiner seiner Schützlinge Normalform erreicht.
Bereits zu Beginn der Partie hatten die Gäste enorme Probleme mit der aggresiven 5:1-Deckung der Neuenkirchener. Nach wenigen Minuten stand es 6:2, über 10:5 und 13:7 zog der Tabellenführer bis auf 14:8 davon. Die ersten 20 Minuten waren zum Vergessen. Auch ein kurzer Zwischensprint der Eintrachtler zum 11:14 (27.) reichte nicht, zur Pause führte der Favorit mit 16:11.
Vorne wurde viel zu früh der Abschluss gesucht, sodass Neuenkirchen allein über die erste Welle zehn Gegenstoßtore erzielte.
Auch nach Wiederbeginn fanden die Gäste keine Mittel mehr, den Vorsprung der furios aufspielenden SuSler zu verringern. Im Gegenteil: Die Mannschaft von Dennis Kötter baute das Ergebnis auf am Ende elf Tore Vorsprung aus.
Unter dem Strich wogen die Ausfälle von Daniel Hartelt, Philip Keilmann und Tim Rickling einfach zu schwer. Hiltrup musste einige Umstellungen vornehmen, lief mit den Linksaußen David Schulte (Rückraum Mitte) und Ryk Spaedtke (Rückraum links) auf ungewohnten Positionen auf. Klar, dass es da mitunter an der Abstimmung fehlte.
„Wer auswärts so viele Tore wirft, muss eigentlich zufrieden sein. Aber um hier etwas mitzunehmen, hätten wir in der Abwehr mehr investieren müssen“, lautete Helge Rüddenklaus Fazit. „Der SuS hat aber auch ein prima Spiel gemacht“, ergänzte der Eintracht-Coach. Chl

Eintracht-Tore: Spaedtke, Pohlmann (je 7), Sanchez, Dahlhaus (je 4), Hartelt (2/2), Schulte, Weyer, Israel, Crone (je 1)

Münstersche Zeitung vom 15.10.2013

01.10.2013

Hiltrup verliert in Senden mit 34:28

Nach dem Auswärtserfolg in Havixbeck kassierte die Eintracht in Senden ihre erste Niederlage der Saison. Die Sendener Reserve konnte sich mühelos gegen die DJK durchsetzen, und so stand am Ende eine 34:28-Niederlage auf der Anzeigetafel. Die ersatzgeschwächte Mannschaft von Helge Rüddenklau zeigte dabei keine gute Leistung und kam zu keinem Zeitpunkt des Spiels für einen Sieg in Frage. In der Abwehr fehlte die nötige Aggressivität und vorne im Angriff kam zu keinem Zeitpunkt ein vernünftiger Spielfluss zustande, und so rieb sich die Eintracht immer wieder in 1:1-Situationen auf oder versuchte es mit unvorbereiteten Würfen.  Für das erste Heimspiel der Saison gegen Ascheberg/Drensteinfurt (Sa., 05.10. um 18:30 Uhr, Dreifachhalle Hiltrup) haben die Hiltruper also noch ordentlich Steigerungspotenzial.

Tore für Hiltrup: Keilmann, Spaedtke (je 6), Rickling (4), Israel (3), Hartelt (3/3), Pohlmann, Weyer (je 2), Dahlhaus, Crone (je 1), Piltz, Thür - Sommerfeld, Wyczisk