DJK EINTRACHT HILTRUP 1964 E.V.
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25.02.2014

Eintracht-Serie findet in Gronau ein Ende

Bezirksliga: Hiltrup verliert deutlich

HILTRUP. Der viel zitierte Ausspruch: „Alles hat ein Ende“, geht einher mit dem jüngsten Auftritt von Eintracht Hiltrup im Auswärtsspiel beim SV Vorwärts Gronau. Auf dem Weg zu einem möglichen neunten Sieg in Folge wurde der bisherige Vierte mit 23:32 (11:15) ausgebremst und tauschte mit den Gronauern die Plätze.

„Diese Niederlage geht absolut in Ordnung“, hatte Helge Rüddenklau, Trainer des hiesigen Bezirksligisten, keinen Zweifel am Spielausgang. Die Gronauer hatten nach dem Hiltruper 25:24-Heimsieg im Hinspiel noch eine Rechnung offen und das spürte man auch. Mental fitter und mit deutlich mehr Engagement ging der SVV zu Werke. „Wenn meine Jungs im Kopf zwei Schritte zu langsam waren, dann waren sie es körperlich drei Schritte“, urteilte Rüddenklau.

Früh gerieten seine Schützlinge in Rückstand und liefen hinterher. Beinahe jeder Abpraller landete in Gronauer Händen. Sascha Wycisks gute Leistung im Tor war vergebens.

Sicherlich spielte der kurzfristige Ausfall eines absoluten Leistungsträgers wie Phillip Keilmann auch eine Rolle, letztlich war der gesamte Hiltruper Auftritt aber zu blutleer. Zehn Minuten vor Schluss nahm Rüddenklau bei einem Sechs-Tore-Rückstand noch mal eine Auszeit, es half nichts. Die sechste Saison-Pleite kann die vorangegangene Serie jedoch nicht verwässern. Jf

 

Münstersche Zeitung vom 25.02.2014

18.02.2014

Der achte Streich

Handball: Bärenstarke Hiltruper bauen Siegesserie gegen Neuenkirchen aus

Münstersche Zeitung vom 18.02.2014

12.02.2014

Ohne Abwehr läuft es nicht

Handball-Bezirksliga 3: Interview mit Rüddenklau

Münster/Ascheberg - Mit 24:22 siegte die DJK Eintracht Hiltrup bei der HSG Ascheberg/Drensteinfurt und bereitete deren Siegesserie ein Ende. Die Eintracht selbst hat nun sieben Mal in Folge gewonnen. Hiltrups Trainer nennt den Grund, warum seine Mannschaft sich nach der Hinrunde so enorm verbessert hat, und seinen Meisterschaftsfavoriten.

Sieben Siege in Folge – die Bezirksliga-Handballer der DJK Eintracht Hiltrup haben einen Lauf. Zuletzt stoppten sie die Erfolgsserien der Sendener Reserve und der HSG Ascheberg/Drensteinfurt. Hiltrups Trainer Helge Rüddenklau, früher selbst beim ASV Senden am Seitenrand, kennt das Erfolgsrezept.

Ihre Mannschaft wurde vor der Saison hoch gehandelt, hat dann aber eine schwache Hinrunde hingelegt...

Rüddenklau: Wir hatten große Probleme, in der Abwehr die richtige Formation zu finden. Das ist uns erst gegen Ende der Hinrunde gelungen. Seitdem läuft es definitiv besser.

Nun haben Sie sieben Siege in Serie gelandet. Hätten Sie damit gerechnet?

Rüddenklau: Damit kann man nicht rechnen. Mir ist das Potenzial meiner Mannschaft schon bewusst. Wir sind definitiv eine gute Truppe, aber für ganz oben reicht es nicht. Unser jetziger Tabellenrang spiegelt schon unser Leistungsniveau wider.

In Ascheberg hat die Eintracht am Sonntag mit 24:22 gewonnen. Warum hatte am Ende Ihr Team die Nase vorn und nicht die HSG?

Rüddenklau: Unsere Abwehr hat sehr gut gestanden. Und der Sascha Wyczik im Tor hatte einen Bombentag – ein guter Keeper macht schon 60 Prozent aus. Aber die Ascheberger Torhüter waren ja auch nicht schlecht – sie haben zwei Siebenmeter und fünf Gegenstöße vereitelt.

Im Moment haben der HC Ibbenbüren und SuS Neuenkirchen die besten Chancen auf den Aufstieg. Wer wird am Ende Meister?

Rüddenklau: Ibbenbüren wird Meister, da bin ich mir sicher. Der HC hat bei uns eine supergute Leistung abgeliefert, vor allem im Rückraum. Wer Zweiter wird, mal schau’n . . . Die müssen ja alle noch zu uns.

Von Christian Besse

Westfälische Nachrichten vom 12.02.2014

11.02.2014

Der siebte Streich

Handball: Hiltrup bezwingt Ascheberg / Dahlhaus offensiv überragend

HILTRUP. Rang vier, sieben Erfolge in Serie und ein hocherfreuter Trainer waren die unmittelbaren Resultate für die Bezirksliga-Handballer von Eintracht Hiltrup nach dem 24:22 (10:7)-Erfolg über die HSG Ascheberg/Drensteinfurt.

An der Nordkirchener Straße zu Ascheberg trafen am Sonntag zwei Teams aufeinander, die jeweils Serien zu verteidigen hatten: Den sechs Eintracht-Siegen standen nämlich fünf HSG-Erfolge gegenüber.

Beide Teams taten sich von Beginn an schwer mit dem Erzielen von Toren. Technische Fehler prägten das Bild. Nach drei Minuten stand es noch immer 0:0. Die Ascheberger verzweifelten immer wieder am sehr gut aufgelegten Hiltruper Keeper Sascha Wyczisk. Bei der Eintracht verdiente sich offensiv aber Martin Dahlhaus ein Sonderlob, der im gesamten Spielverlauf acht Chancen in sieben Treffer ummünzte. Mit einer verdienten 10:7-Führung ging das Rüddenklau-Team in die Pause.

Aus dieser kam Hiltrup hellwach. Tim Rickling und Phillip Keilmann bildeten einmal mehr einen verlässlichen Mittelblock und der Liga-Vierte erspielte sich eine Viertelstunde vor Schluss eine 18:12-Führung, ehe die Ascheberger zurückschlugen. Die Hausherren verkürzten aus ihrer Sicht über 16:19 auf 20:21 (50.). „Drei Gegenstöße und einen Siebenmeter zu vergeigen, das war in der Phase zu viel“, befand Rüddenklau. Seine Eintracht enttäuschte ihn aber nicht, hielt stand und feierte im Anschluss Erfolg Nummer sieben. Jf

Eintracht-Tore: Dahlhaus (7), Speadtke (6), Keilmann (4/1), Rickling (2), Hartelt (2/1), Pohlmann, Schmitz (je 1), Crone (1/1)

Münstersche Zeitung vom 11.02.2014

28.01.2014

Zweite Hälfte bringt’s

Handball: Eintracht überrennt Havixbeck ab Minute 30 und profitiert von Torwart-Ausfall

HILTRUP. Handball-Bezirksligist Eintracht Hiltrup bleibt in der Erfolgsspur. Fünf Siege in Serie stehen nun zur Buche. Der 40:27 (16:16)-Heimerfolg gegen SW Havixbeck war auch in der Höhe verdient, obgleich die Eintracht auch in großem Maße von einer Verletzung beim Gegner profitierte.

Helge Rüddenklau schüttelte den Kopf über die erste Halbzeit. „Das war katastrophal“, meinte der Hiltruper Trainer bezüglich der dargebotenen Leistung seiner Schützlinge. Vor allem das Umschaltverhalten der Eintracht-Akteure nach Ballverlust war arg verbesserungswürdig. Die Havixbecker rissen ihrerseits auch keine Bäume aus, zeigten aber in der Anfangsphase den ansehnlicheren Handball. Der gute Mittelmann David Brinkgerd überzeugte als Ideengeber und Vollstrecker (7 Tore).

Waren alle Hiltruper im Umschalten schnell genug und fanden sich am eigenen Kreis wieder, so machten sie ihrem Schlussmann Sascha Wyczisk das Leben auch nicht leicht, indem sie viel zu zögerlich agierten und pomadig verschoben. Nichtsdestotrotz bleib die Eintracht dran, gestaltete das Spiel offen, so dass es nach 15 gespielten Minuten 7:8 stand.

Dann folgte der Zusammenprall von Hiltrups Linksaußen Ryk Spaedtke mit Havixbecks Torwart-Routinier Thomas Jürgens, der sich dabei eine Knieverletzung zuzog und nicht mehr weiterspielen konnte. Für Jürgens kam Feldspieler Christopher Wiesner ins Tor.

Vermeintlich leichtes Spiel für die Rüddenklau-Sieben. Aber Wiesner parierte in der Folge sogar zwei Bälle und es ging verdientermaßen mit 16:16 in die Pause.

Aus der Kabine kam die Eintracht verbessert und war nun deutlich konsequenter in ihrer Spielweise. Ein 5:0-Lauf auf nun 21:16 fünf Minuten nach der Halbzeit entschied die Partie bereits. Die Havixbecker ließen die Köpfe hängen, Eintracht-Hände waren in etlichen Passwegen. Gegenstoß über Gegenstoß zog Hiltrup davon. Beklatschter Höhepunkt der guten Abwehrleistung war Jonah Crones Tor aus der eigenen Hälfte über Wiesner hinweg.

„Wir haben die zweite Halbzeit gut gespielt und 40 Tore erzielt. Das ist beachtlich, auch wenn die Schiedsrichter teilweise etwas einseitig gepfiffen haben“, befand Rüddenklau nach Spielschluss. Julian Franke

 

Eintracht: Keilmann (7/2), Crone, Israel (je 5), Hartelt (5/2), Spaedtke, Schmitz (je 4), Dahlhaus, Rickling (je 3), Pohlmann (2), Schulte, Thür (je 1), Weyer - Wyczisk, Sommerfeld (beide TW)

Münstersche Zeitung vom 28.01.2014

21.01.2014

Aus der Hinrunde gelernt

Handball: Hiltrup beißt sich wieder durch

HILTRUP. Bezirksligist Eintracht Hiltrup versprühte wenig Glanz beim Auswärtsspiel gegen die SG HF Reckenfeld/Greven 05. Dass es am Ende zu einem 35:33 (15:16)-Erfolg reichte, war Ausdruck des gewachsenen Selbstvertrauens.

„Wir hatten uns im Vorfeld deutlich mehr vorgenommen und haben’s nicht umgesetzt“, zeigte sich Hiltrups Trainer, Helge Rüddenklau, nicht zufrieden mit der Einstellung im Spielverlauf. Statt viel Tempo zu spielen und die Grevener Abwehr unter Druck zu setzen, kam die Eintracht nicht in Tritt.

Im Abwehrverbund bekamen die Hiltruper sowohl Kreis als auch den linken Rückraum nie in den Griff. „Unsere Beinarbeit war viel zu langsam und das Verschieben zur Ballseite wirklich lausig“, machte Rüddenklau eine große Lethargie aus. Die Quittung war ein steter Rückstand im ersten Durchgang. Über 2:4, 5:8 und 10:14 schleppte sich die Rüddenklau-Sieben durch die erste Halbzeit, blieb aber immerhin wie zuletzt beim 33:28-Erfolg in Rheine immer dran und verkürzte auf 15:16. Aus der Kabine stürmten die Hiltruper furios und drehten den Halbzeitrückstand in ein 18:16, nur um darauf wieder fünf Tore in Folge zu kassieren. Die Eintracht tat sich weiterhin schwer, warf etliche Fahrkarten und ließ das Grevener Torwart-Gespann glänzen.

Ab Mitte der zweiten Halbzeit zahlte sich aber einmal mehr die volle Bank aus. „Wir hatten dann auch letztlich mehr Qualität“, freute sich der Trainer. Greven ließ körperlich nach und kassierte Zeitstrafen, die Hiltrup zur Führung nutzte. Die Partie blieb aber eng bis in die Schlusssekunden, als Phillip Keilmann zum endgültigen 35:33 traf. „In der Hinrunde wäre das maximal ein Remis geworden. Mit unserem Selbstvertrauen nach jetzt vier gewonnen Spielen setzen wir uns aber durch“, freute sich Rüddenklau abschließend über die Entwicklung. Jf

Eintracht-Tore: Crone (8/2), Keilmann (7), Spaedtke, Rickling (je 5), Pohlmann, Weyer (je 3), Schmitz (2), Hartelt, Dahlhaus (je 1)

Münstersche Zeitung vom 21.01.2014

24.12.2013

Mit Tempo zum Derbysieg

Eintracht Hiltrup schlägt Westfalia Kinderhaus II mit 33:25

HILTRUP/KINDERHAUS. Mit einer souveränen Vorstellung hat sich Eintracht Hiltrup beim 33:25 (19:12) gegen Westfalia Kinderhaus II in die Winterpause verabschiedet. Die Gäste begannen mutig, rannten später aber oft nur hinterher.

Schnell wurde klar, dass sich beide Teams für den Jahresabschluss einiges vorgenommen hatten. Die gastgebende Eintracht hatte sich in der Vorwoche gegen Burgsteinfurt wieder stabilisiert und wollte an die gute Leistung anknüpfen; Kinderhaus steht als Tabellenletzter ohnehin mit dem Rücken zur Wand.

Es entwickelte sich eine ausgeglichene Anfangsviertelstunde, in der Kinderhaus zeitweise mit 8:6 vorne lag. Die Chance auf eine Drei-Tore-Führung ließen die Gäste dann verstreichen, postwendend stellte Hiltrup den Anschluss her und ließ in der Folge nicht mehr locker.

Die in Abwesenheit ihres urlaubenden Trainers Helge Rüddenklau von dessen Vorgänger Martin Halfmann betreute Eintracht zog nun das Tempo an, zog erst auf 15:10 und zur Pause schließlich auf 19:12 davon. „Wir wussten, dass wir konditionell stärker sind und über Tempogegenstöße und die schnelle Mitte erfolgreich sein würden“, verriet Daniel Hartelt, der sechs Treffer beisteuerte und Hiltrups zweitbester Werfer hinter Philipp Keilmann (8) war.

Die Westfalia war zu häufig den Schritt langsamer, wodurch Henning Voß reichlich Beschäftigung erhielt. Der Kinderhauser Schlussmann entschied jedoch so manches Eins-gegen-eins für sich und sorgte neben den beiden A-Junioren um Debütant Fabian Portner auch für Lichtblicke aufseiten des Schlusslichts. An der Einstellung habe es ohnehin nicht gelegen, meinte Teamsprecher Jan Frey. „Nach der Halbzeit haben wir noch mal alles versucht. Aber mit fortlaufender Zeit holt man einen solchen Rückstand nicht mehr auf.“

Eine echte Aufholjagd wird’s im neuen Jahr aber brauchen, will Kinderhaus noch irgendwie die Klasse halten. Hiltrup hat dagegen den Anschluss ans breite und enge Tabellenmittelfeld hergestellt. Als Zehnter liegt die Eintracht nur noch einen Punkt hinter dem Fünften, ASV Senden II. rwo

Eintracht: Keilmann (8), Hartelt (6/3), Crone (5/2), Rickling (5), Israel (4), Weyer (2), Schulte (2), Pohlmann, Thür - Sommerfeld, Wyczisk (beide Tor)

Westfalia: Langkamp (8/1), Schulze-Dieckhoff (7), Gillmann (4), Davids, Becker, Frey, Portner, Krüger, Joveski (je 1) - Voß (Tor)

Münstersche Zeitung vom 24.12.2013

17.12.2013

Rüddenklaus Männer überstehen prekäre Phase und siegen

Handball: In Burgsteinfurt passt die Defensive

HILTRUP. Den Schwerpunkt unter der Trainingswoche hatte Trainer Helge Rüddenklau auf die Defensivarbeit gelegt. Die hatte bei Eintracht Hiltrup in der bisherigen Bezirksliga-Saison zu oft nicht gepasst.

Die Maßnahmen trugen Früchte – im Gastspiel beim TB Burgsteinfurt kassierte die Eintracht so wenig Gegentore wie noch nie in dieser Spielzeit und holte einen verdienten 22:21 (11:8)-Sieg. „Das war eine super Leistung meiner Mannschaft, der Sieg war verdient“, lobte Rüddenklau.

Gerade im ersten Durchgang stellte die offensive Deckung der Hiltruper den TBB, vorher noch ohne Heimniederlage, vor Probleme. Mit 10:5 setzten sich die Gäste erstmals deutlich ab, das 11:8 zur Pause nährte die Hoffnung auf den so wichtigen dritten Saisonsieg. Der geriet allerdings im zweiten Durchgang noch in Gefahr. In Minute 37 führte die Eintracht noch mit 14:9, doch Burgsteinfurt kam zurück, glich mit 17:17 aus und holte sich danach erstmals die Führung (18:17). In dieser Phase zeigte die Eintracht ein bisschen Nerven, vergab drei Gegenstöße, zwei Siebenmeter und geriet auch noch in doppelte Unterzahl. Steinfurt hielt seine Ein-Tor-Führung bis zum 20:19. Die Partie drohte zu kippen.

Doch die kurze Schwächephase ließ die Rüddenklau-Sieben hinter sich, drehte den Spieß um und ging zwei Minuten vor Schluss selbst wieder mit 22:20 in Front. Das letzte Gegentor fiel nicht mehr ins Gewicht. Ein Sonderlob auf Eintracht-Seite verdiente sich Torwart Sascha Wyczisk, der unter anderem drei Siebenmeter parierte. In der Offensive bestätigte Jonah Crone mit acht Toren seine seit Wochen gute Form. Sak

Eintracht-Tore: Crone (8/2), Keilmann (5), Spaedtke (4), Hartelt, Pohlmann (je 2), Thür (1)

Münstersche Zeitung vom 17.12.2013

03.12.2013

Hiltrup hält das Derby lange offen

Handball: Niederlage bei Münster 08

HILTRUP. Am Ende war es dann doch recht deutlich: Mit 26:34 (15:15) unterlag Eintracht Hiltrup im Bezirksliga-Derby beim SC Münster 08.

Dabei hatten die Gäste die Begegnung lange offen gehalten. In die Pause ging es mit einem Gleichstand von 15:15. Bis dahin bot sich den Zuschauern ein offener Schlag- abtausch. So konnten sich die Nullachter im ersten Durchgang vor allem bei Torwart Andreas Busch bedanken. Erst rettete Busch mit zwei Paraden beim Stand von 4:3 die Führung, ehe er wenig später gegen Hiltrups Jonah Crone parierte und damit eine 7:4-Führung durch Treffer von Moritz Basten und Roman Deppenkemper ermöglichte. In Folge dessen nahm Hiltrups Trainer Helge Rüddenklau die erste Auszeit. Sein Team ging von nun an in der Deckung aggressiver zu Werke, was sich schnell bezahlt machte: Tempogegenstöße von Martin Dahlhaus und Ryk Spädtke ermöglichten den Ausgleich zum 14:14. Daniel Hartelt brachte Hiltrup sogar erstmals seit Spielbeginn wieder in Führung.

Auch direkt nach Seitenwechsel änderte sich wenig, beide Teams kämpften weiterhin mit offenem Visier. Aus einer doppelten Unterzahl nach Zwei-Minuten-Strafen gegen Hartelt und Felix Piltz traf schließlich SC-Spieler Max Kaufmann zur 21:19 Führung.
Als wohl spielentscheidend entpuppten sich die Aktionen kurz darauf: Die Hausherren stellten gegen Crone auf eine kurze Deckung um, Busch parierte überragend, Piltz und Kaufmann verwandelte auf der anderen Seite einen Sieben- meter zum 24:22.

Hiltrups Flügeln fehlte von nun an die Dynamik aus dem ersten Durchgang. Nullacht kam zu mehreren freien Würfen und zog letztlich bis auf acht Treffern davon.
„Leider haben wir heute viele Großchancen liegen lassen. Nullacht hat verdient ge- wonnen, wir waren aber nicht acht Tore schlechter“, sagte Eintracht-Hiltrup Helge Rüddenklau nach der Begegnung. Ähnlich lautete das Fazit von SC-Coach Björn Hartwig: „Für mich war es zu lange zu spannend. Nach unserer Umstellung auf die kurze Deckung hat Hiltrup nicht mehr so viel getroffen.“ Philip Bitter

Eintracht: Crone (7), Hartelt (5/2), Spädtke (4), Dahlhaus (3), Weyer, Rickling (je w), Piltz, Pohlmann (je 1) – Sommerfeld, Wyczik (TW)

Münstersche Zeitung vom 03.12.2013

12.11.2013

Eintracht kassiert heftige Klatsche

Handball: Rüddenklau-Team unterliegt mit 28:38 in Emsdetten / Abwehr ist Sorgenkind

HILTRUP. Den viel zitierten "gebrauchten Tag" erlebte Eintracht Hiltrup im Bezirksliga-Auswärtsspiel bei der Drittvertretung von Bundesligist TV Emsdetten. Mit 28:38 (13:21) ging das Team von Trainer Helge Rüddenklau unter.
Nach acht Minuten führten die Hiltruper noch mit 5:4 in der Ems-Halle, verloren aber anschließend gänzlich ihre Linie. "Es war eine ganz schlechte Mannschaftsleistung, vor allem hinten fehlte die Grundaggressivität", befand Eintracht-Kapitän Daniel Hartelt. Den Emsdettenern war das recht, denn sie zogen innerhalb kürzester Zeit auf 10:5 davon. Egal, ob die Rüddenklau-Sieben im 6:0- oder 5:1-Verbund verteidigte, es nützte nichts. Zudem vergab der Tabellen-Neunte etliche Chancen, bei denen sich die Hiltruper Akteure frei vor dem TVE-Kasten wiederfanden. So ging es mit einem happigen 13:21-Rückstand in die Pause. Auch im zweiten Durchgang kam die Eintracht nie in die Nähe eines Erfolges.
Bis auf ein kleines Zwischenhoch, bei dem der Rückstand auf fünf Treffer schmolz, gab es kein Licht mehr im Spiel des Vorjahres-Vierten.
Jetzt gilt es, die Kräfte beim personell arg geschwächten Bezirksligisten vor dem Heimspiel gegen Landesliga-Absteiger TV Vreden zu bündeln. Vor allem die Defensivarbeit, die in der vergangenen Spielzeit noch zu den besseren der Liga gehörte, muss seriöser werden, damit die Eintracht nicht gänzlich unten reinrutscht. 33 Gegentreffer pro Partie sind schlichtweg indiskutabel. jf

Münstersche Zeitung vom 12.11.2013

22.10.2013

Eintracht sichert den Sieg zu viert

Handball: Heimspielerfolg über Gronau

HILTRUP. Allen Widerständen zum Trotz hat der hiesige Bezirksligist Eintracht Hiltrup im zweiten Heimspiel der Saison den ersten Saisonsieg eingefahren. Gegen den SV Vorwärts Gronau trumpfte das Team von Trainer Helge Rüddenklau mit 25:24 (15:11) auf.
Der wichtigste Treffer des Tages war nicht etwa der spätere Siegtreffer zum 25:24-Endstand. Von sehr großer Bedeutung war der 21:21-Ausgleich durch Patrick Pohlmann in der 53. Spielminute. Der nimmermüde Kreisläufer, der in der vergangenen Saison komplett ausgefallen war, weil er im Ausland weilte, setzte nach einem Fehlwurf ganz alleine nach, entriss das Spielgerät seinem Gegenspieler und schloss im zweiten Anlauf erfolgreich ab.
Pohlmann glich damit die erste Gäste-Führung im Spiel aus. Bis dato sahen die Zuschauer nämlich eine Eintracht, die vor allem in der ersten Halbzeit das Spiel diktierte. Abermals arg dezimiert - neben den Langzeitverletzten musste auch Stammkraft Tim Rickling passen - erspielte sich die Rüddenklau-Sieben schnell eine solide 5:2-Führung, die in der 25. Spielminute auf 13:9 anwuchs. Gronau agierte in der Defensive zu passiv und Hiltrup nutzte das effektiv, verwertete auch einige Chancen, die nicht vielversprechend waren. Im zweiten Durchgang machten es die Gäste besser, waren präsenter und kommunikativer in der Abwehr, bei Hiltrup machten sich vor allem in der Offensive erste Erschöpfungserscheinungen breit.
In der intensiven Schlussminute beim Stand von 25:24 auf dem Platz, als Gronau bereits Zeitspiel angezeigt bekam und zwei Zeitstrafen gegen Patrick Pohlmann und Artur Weyer die Warnung der Schiedsrichter wieder annulierten. Als Gronaus Carsten Reß hochstieg schnellte aber die Hand von Timo Sommerfeld heraus. Der Schlussmann parierte, da zeigte die Uhr 59:36 Minuten an. Mit Ruhe und Geschick spielten sich die verbliebenen vier Hiltruper den Ball zu und heimsten die verdienten zwei Punkte ein.
"Großes Kompliment an meine Mannschaft. Das war genau der richtige Erfolg, nachdem wir letzte Woche in Neuenkirchen vorgeführt wurden", so ein erleichterter Helge Rüddenklau. Julian Franke

Eintracht-Tore: Crone (6), Keilmann (5), Dahlhaus, Spaedtke (je 3), Pohlmann, Weyer (je 2), Hartelt (2/2), Piltz, Israel (je 1), Schulte

17.10.2013

Handballminis freuen sich aufs Spielefest

Am 20.10.2013 ist es endlich soweit. Pünktlich um 11.00 Uhr startet das Minispielefest der Handballer vom DJK Eintracht Hiltrup in der Sporthalle Mitte, Bodelschwinghstraße in Münster Hiltrup.
Die Minis im Alter bis 8 Jahren dürfen sich bei diesem Handballfest  ganz groß fühlen, denn sie dürfen vor heimischem Publikum mit anderen Mannschaften einlaufen und werden mit Beifall begrüßt wie die Handballstars.
Dabei werden neben dem Hiltruper Nachwuchs auch die Mannschaften aus Telgte, Sendenhorst, Sassenberg und Ascheberg/Drensteinfurt erwartet um ihr Können am und mit dem Ball unter Beweis stellen.
Allerdings steht beim Minispielfest nicht der Leistungsgedanke im Vordergrund, sondern das Motto "Spielerlebnis geht vor Spielergebnis".  Aus diesem Grunde wird zusätzlich in der Halle ein großer Spieleparcours aufgebaut bei dem die Kleinsten ihre Fähigkeiten testen können. Dabei können unterschiedliche Hindernisse absolviert, die Wahrnehmung sowie verschiedene Sinne geschult werden. Ziel des Minihandballs ist es, den Nachwuchs langsam an das Handballspiel heranzuführen.  Am Ende des Minispielfestes dürfen sich die Handball-Kinder noch auf eine kleine Überraschung freuen. Die DJK Eintracht Hiltrup freut sich sehr über alle Kinder und Erwachsene, die den Weg an diesem Tag in die Halle finden, um die Minis zu unterstützen oder um einfach mal den Handballsport auszuprobieren.

Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt, so dass es ein rundum schöner Sonntagvormittag werden wird, auf den sich alle bereits seit langem freuen.

15.10.2013

Ligaprimus zu stark für die Eintracht

Handball: 28:39-Pleite in Neuenkirchen

HILTRUP. Stolze 28 Tore beim Spitzenreiter SuS Neuenkirchen erzielt - und doch standen die Bezirksliga-Handballer von Eintracht Hiltrup am Ende mit leeren Händen und langen Gesichtern da. Mit 28:39 (11:16) unterlag das Team von Helge Rüddenklau am Ende.

„Es ist uns nicht gelungen, das umzusetzen, was wir uns vorgenommen haben“, ärgerte sich Rüddenklau. Außer Schlussmann Sascha Wyczisk habe keiner seiner Schützlinge Normalform erreicht.
Bereits zu Beginn der Partie hatten die Gäste enorme Probleme mit der aggresiven 5:1-Deckung der Neuenkirchener. Nach wenigen Minuten stand es 6:2, über 10:5 und 13:7 zog der Tabellenführer bis auf 14:8 davon. Die ersten 20 Minuten waren zum Vergessen. Auch ein kurzer Zwischensprint der Eintrachtler zum 11:14 (27.) reichte nicht, zur Pause führte der Favorit mit 16:11.
Vorne wurde viel zu früh der Abschluss gesucht, sodass Neuenkirchen allein über die erste Welle zehn Gegenstoßtore erzielte.
Auch nach Wiederbeginn fanden die Gäste keine Mittel mehr, den Vorsprung der furios aufspielenden SuSler zu verringern. Im Gegenteil: Die Mannschaft von Dennis Kötter baute das Ergebnis auf am Ende elf Tore Vorsprung aus.
Unter dem Strich wogen die Ausfälle von Daniel Hartelt, Philip Keilmann und Tim Rickling einfach zu schwer. Hiltrup musste einige Umstellungen vornehmen, lief mit den Linksaußen David Schulte (Rückraum Mitte) und Ryk Spaedtke (Rückraum links) auf ungewohnten Positionen auf. Klar, dass es da mitunter an der Abstimmung fehlte.
„Wer auswärts so viele Tore wirft, muss eigentlich zufrieden sein. Aber um hier etwas mitzunehmen, hätten wir in der Abwehr mehr investieren müssen“, lautete Helge Rüddenklaus Fazit. „Der SuS hat aber auch ein prima Spiel gemacht“, ergänzte der Eintracht-Coach. Chl

Eintracht-Tore: Spaedtke, Pohlmann (je 7), Sanchez, Dahlhaus (je 4), Hartelt (2/2), Schulte, Weyer, Israel, Crone (je 1)

Münstersche Zeitung vom 15.10.2013

01.10.2013

Hiltrup verliert in Senden mit 34:28

Nach dem Auswärtserfolg in Havixbeck kassierte die Eintracht in Senden ihre erste Niederlage der Saison. Die Sendener Reserve konnte sich mühelos gegen die DJK durchsetzen, und so stand am Ende eine 34:28-Niederlage auf der Anzeigetafel. Die ersatzgeschwächte Mannschaft von Helge Rüddenklau zeigte dabei keine gute Leistung und kam zu keinem Zeitpunkt des Spiels für einen Sieg in Frage. In der Abwehr fehlte die nötige Aggressivität und vorne im Angriff kam zu keinem Zeitpunkt ein vernünftiger Spielfluss zustande, und so rieb sich die Eintracht immer wieder in 1:1-Situationen auf oder versuchte es mit unvorbereiteten Würfen.  Für das erste Heimspiel der Saison gegen Ascheberg/Drensteinfurt (Sa., 05.10. um 18:30 Uhr, Dreifachhalle Hiltrup) haben die Hiltruper also noch ordentlich Steigerungspotenzial.

Tore für Hiltrup: Keilmann, Spaedtke (je 6), Rickling (4), Israel (3), Hartelt (3/3), Pohlmann, Weyer (je 2), Dahlhaus, Crone (je 1), Piltz, Thür - Sommerfeld, Wyczisk

24.09.2013

Ein Sahnetag von Ryk Spaedtke

Handball: Hiltrup besiegt Havixbeck 33:31

Münstersche Zeitung vom 24.09.2013

08.09.2013

E-Jugend: Verschiebung der Trainingszeit

Liebe Eltern, liebe Handballer!
Wichtige Information für unsere E-Jugend!
Verschiebung der Trainingszeit.
Das Training der E-Jugend findet ab sofort jeden Dienstag von 17:00-18:30 Uhr in der Marienhalle statt.
Rückfragen bei Harry Ehlke unter 015788631288
oder Daniel Röder 0177/5625569

02.08.2013

Handballtrainer/in gesucht!

Wir suchen Dich

als Trainer/in für unsere Jugendmannschaften,
aktuell dringend für unsere E-Jugend und Minis!
Der DJK Eintracht Hiltrup ist ein traditioneller und engagierter Handballverein
mit 300 Mitgliedern, der in der nächsten Saison mit
zwei Herrenmannschaften, einer Damenmannschaft,
sowie
7 Jugendmannschaften
an den Start geht.

Wir bieten Dir:

- einen Verein, in dem sich alle gegenseitig helfen.
- eine Möglichkeit sich in der Jugendarbeit zu engagieren
- kreative Gestaltungsmöglichkeiten
- tolle Jugendmannschaften
- sehr gute Trainingsbedingungen
- ein gut zusammen arbeitendes Trainerteam
- ein Verein,  in dem auch der Spaß nicht zu kurz kommt
- Bescheinigungen und Zeugnisse

Falls Du Interesse hast und/oder weitere Infos brauchst ruf einfach bei Harry Ehlke unter Tel: 0157/88631288 an.

Wir freuen uns auf Dich!

09.06.2013

DJK-Fußballturnier war ein voller Erfolg

Tolles Wetter, spannende Spiele und gute Stimmung prägten am Samstag das vereinsinterne DJK-Fußballturnier. Für das leibliche Wohl wurde ebenfalls gesorgt. Kuchen, Würstchen und kühle Getränke ließen keine Wünsche offen. Ein ganz großer Dank geht an dieser Stelle an die 3. – 6. Mannschaft, die die komplette Veranstaltung perfekt organisiert hat.

Der diesjährige Turniersieger wurde aus insgesamt acht DJK-Mannschaften, aufgeteilt in 2 Gruppen, ermittelt. Teilgenommen haben die 1. Mannschaft, die 2. Mannschaft, die 3. - 6. Mannschaft, die A-Jugend alt, die A-Jugend neu, die B-Jugend sowie die Dienstags-Truppe und die Mittwochs-Truppe. Ein riesen Dankeschön gilt der B-Jugend und ihrem Trainer Dirk Brocks, da sie ganz spontan für die Donnerstags-Truppe eingesprungen sind!
Der Tabellenerste und der Tabellenzweite jeder Gruppe konnten sich für das Halbfinale qualifizieren.

Hier die Ergebnisse und Tabellen der Vorrunde:

Spielplan Vorrunde

1. Mannschaft - Dienstags-Truppe 1:1
Mittwochs-Truppe - A-Jugend neu 0:2
2. Mannschaft - 3. - 6. Mannschaft 0:1
B-Jugend - A-Jugend alt 2:1
1. Mannschaft - Mittwochs-Truppe 4:0
Dienstags-Truppe - A-Jugend neu 3:3
2. Mannschaft - B-Jugend 1:1
3. - 6. Mannschaft - A-Jugend alt 3:1
Dienstags-Truppe - Mittwochs-Truppe 3:0
A-Jugend neu - 1. Mannschaft 0:2
3. - 6. Mannschaft - B-Jugend 4:2
A-Jugend alt - 2. Mannschaft 1:4

Abschlußtabellen Vorrunde

Gruppe A Spiele Punkte Tore Differenz
1. Mannschaft 3 7 7:1 +6
Dienstags-Truppe 3 5 7:4 +3
A-Jugend neu 3 4 5:5 +-0
A-Jugend alt 3 0 0:9 -9
         
Gruppe B Spiele Punkte Tore Differenz
3. - 6. Mannschaft 3 9 8:3 +5
2. Mannschaft 3 4 5:3 +2
B-Jugend 3 4 5:6 -1
A-Jugend alt 3 0 3:9 -6

Somit standen nach einer spannenden Vorrunde die Halbfinal-Partien fest:

1. Mannschaft - 2. Mannschaft

Dienstags-Truppe - 3. - 6. Mannschaft

Im ersten Halbfinale konnte sich die 1. Mannschaft knapp mit einem Tor Differenz gegen die 2. Mannschaft durchsetzen (Endstand 2:1). Auch das zweite Halbfinale stand lange auf Messers Schneide, hier konnte sich letztendlich der Veranstalter des Turniers - die 3. - 6. Mannschaft - mit 2:1 gegen die Dienstags-Truppe behaupten.

Das Siebenmeter-Schießen um Platz 3 hat die 2. Mannschaft gegen die Dienstags-Truppe gewonnen.

Und dann hieß es Finale oho, Finale oho... 3. - 6. Mannschaft gegen die 1. Mannschaft!

Und das Finale hatte es in sich... In einem Endspiel-Krimi besiegte die 1. Mannschaft die 3. - 6. Mannschaft nach Verlängerung mit 4:3 und krönte damit ihre souveräne Leistung.

07.05.2013

DJK-Fußballturnier

Am 08. Juni findet in der Sporthalle Hiltrup Ost das Fußballturnier statt

07.05.2013

Eintracht setzt letztes Spiel in den Sand

Handball: Rüddenklau freut sich dennoch über den vierten Rang im Abschlussklassement

HILTRUP. "Das war natürlich eine Katastrophe", sprudelte es aus Helge Rüddenklau heraus. Der Trainer von Bezirksligist Eintracht Hiltrup sah sein Team beim 35:39 (14:22) gegen den HSC Gronau 02 auf verlorenem Posten.
Kurz vor Spielbeginn gab es für den Übungsleiter, der ohnehin in den vergangenen Wochen nur noch über einen dezimierten Kader verfügte, die nächste Hiobsbotschaft, als Stammspieler Phillip Keilmann signalisierte, dass er nicht würde spielen können. Umso überraschender war es, dass die Eintracht in der Anfangsphase mit 8:4 in Führung ging. Die durch Keilmanns Ausfall verwaiste Position im Mittelblock übernahm Tim Rickling.
In der Folge warf Hiltrup aber immer mehr Bälle im Angriff weg. Im linken Rückraum fand A-Junior Christian Giese - er trainierte zuvor erst zweimal mit der Mannschaft - wenig Bindung an das Offensivspiel der Eintracht, da dem Jungspund die Konzepte noch nicht klar sein konnten. Zudem war das Rückzugsverhalten zu zögerlich und wenig engagiert.
So erzielte Gronau die letzten fünf Treffer des ersten Durchgangs per Gegenstoß und verdiente sich die Halbzweitführung. Zunächst kam es für die Hiltruper noch schlimmer, da die Gastgeber einfach galliger waren und vor allem die zweiten Bälle alle bekamen, sahen sich die Gäste einem 16:27 gegenüber. Erst dann kam die viel zu späte Aufholjagd. "Mit dem Spiel können wir nicht zufrieden sein, mit dem letztlich gesicherten vierten Platz schon", bezog sich Rüddenklau auf das erreichte Saisonziel. jf

Münstersche Zeitung vom 07.05.2013