DJK EINTRACHT HILTRUP 1964 E.V.
SEIT MEHR ALS 50 JAHREN
15.07.2015

Beispielüberschrift vom Heimspiel-Artikel in Textform

Kurzer Zusatz zur Überschrift in Textform

http://www.heimspiel-online.de vom 15.07.2015

14.06.2015

Die Jugend dominiert das Fußballturnier

Unsere männliche A-Jugend gewinnt das interne DJK-Fußballturnier souverän

Hier findet Ihr alle Ergebnisse und die Abschlusstabelle

Die 1. Mannschaft wurde entthront und der neue Champion ist unsere A-Jugend. Herzlichen Glückwunsch zu der tollen Leistung! Von Beginn an waren die Jungs von Dirk Brocks voll da und sind ohne Niederlage durch das Turnier marschiert. Auf den Plätzen zwei und drei folgen mit deutlichem Abstand die 1. Mannschaft sowie die Dienstags+Donnerstags-Truppe.

Die komplette Organisation hat wie die Jahre zuvor die 3.-6. Mannschaft übernommen, die Rahmenbedingungen waren somit absolut top und es fehlte an Nichts. Großes Lob und vielen Dank dafür :-)

In der Bildergalerie findet Ihr noch einige optische Highlights von dem Turnier.

DJK Eintracht Hiltrup

Bilder vom Fußballturnier 2015

10.05.2015

Spiel verloren, aber trotzdem gewonnen

Hiltrup verliert unglücklich mit 26:25 in Gronau und entgeht trotzdem der Abstiegsrelegation

Offizielles Pressefoto aus Hamburg vom Final4: Unsere Neuzugänge für die nächste Saison aus der 3. - 6. Mannschaft ;-)

Hiltrup - Erst waren alle Spieler von Eintracht Hiltrup nach der knappen und vermeidbaren Niederlage in Gronau bedient. Als dann aber die frohe Kunde aus Borghorst in die Kabine schwappte, war der Jubel groß. Der direkte Konkurrent aus Borghorst hatte zeitgleich gegen die Mannschaft vom TV Emsdetten III mit 20:28 verloren und somit beendeten die Münsteraner diese schwierige Saison auf dem 12. Tabellenplatz und spielen auch 2015/2016 in der Bezirksliga. Ein Ziel, was nach der desaströsen Hinrunde mit nur 4 Punkten und dem Trainerwechsel, von vielen für kaum möglich gehalten wurde. Aber die Mannschaft von Trainer Martin Halfmann hat es geschafft.

Das Spiel der Eintracht in Gronau startete nervös. Die Gäste mussten in Gronau ohne Trainer Martin Halfmann angetreten, da dieser in Hamburg beim Final4 weilte und wahrscheinlich neue Spieler für die nächste Saison scoutete :-). Im Angriff wurden zu schnell die Abschlüsse gesucht und meist auch unvorbereitet und schwach abgeschlossen. Trotz dieser Schwächephase am Anfang blieben die Hiltruper nach 12 Minuten mit 6:3 noch im Spiel. Dies war vor allem Torwart Torben Düffel zu verdanken, der seine Mannen mit starken Paraden im Spiel hielt. Ab Mitte der ersten Halbzeit wurde das Spiel der Gäste in der Abwehr etwas besser. Im Angriff wurde allerdings weiterhin oft zu schwach abgeschlossen und so schaffte es die Heimmannschaft den 3 Tore-Abstand (13:10) in die Pause zu retten.

In der Pause wurde die Abschlussschwäche von Interimscoach Daniel Hartelt als Hauptproblem angesprochen. Dies schienen sich die Akteure aus Münster zu Herzen genommen zu haben. In den ersten 3 Minuten der zweiten Halbzeit wurde der 13:10-Halbzeitrückstand in eine 13:14-Führung gewandelt. Durch schöne Tore von Ryk Spaedtke und Stephan Limke vom  Siebenmeterpunkt gelang sogar eine 2 Tore Führung. Erst in der 46. Minute gelang den Hausherren wieder der Ausgleich zum 21:21. Leider verpassten die Hiltruper in dieser Zeit mehrfach große Chancen um sich mit 3-4 Toren abzusetzen und ggf. für eine Vorentscheidung zu sorgen. In der nun ziemlich hektischen Endphase der Partie setzten sich  die Gronauer in der 55. Minute vorentscheidend mit 25:23 ab. Trotz offener Manndeckung und großem Einsatz gelang nur noch eine Ergebniskorrektur auf 26:25. Aber die Enttäuschung über die knappe Niederlage wich schnell, wie beschrieben.

Mit lauter Musik, reichlich Kaltgetränken und Verpflegung wurde nach dem sicheren Klassenerhalt auch die Verabschiedung des scheidenden Torwarts Henning Voß (verletzungsbedingtes Karrierende) in der Kabine in Gronau gefeiert.

Die ganze Mannschaft möchte sich hier nochmal ganz herzlich bei den Zeitnehmern Yaki und Rainer, bei unserem Präsidenten Manni, der Eintracht Echo-Erstellerin und Bierverkäuferin bei den Heimspielen Mara, allen weiteren Helfern und natürlich auch bei den treuen Zuschauern für die Unterstützung bedanken.

Hiltrup: Düffel, Voß (Tor), Limke (10/5), Spaedtke (5), Hartelt (3), Rickling (3), Keilmann (1), Dahlhaus (1), Bahr (1), Kunze, Pohlmann, Jorek, Maaß

Nachtrag der Online-Redaktion:

Ein großer Dank gebührt auch unserem scheidenden Torwart Henning Voß, nicht nur für seine Leistungen auf dem Feld, sondern auch für die fleißige und kreative Erstellung der Spieltagsberichte. DANKE und mach’s gut!

Eintracht Hiltrup

07.05.2015

Die Zweite macht den Aufstieg perfekt

Trotz einer Niederlage gegen den direkten Konkurrenten um Platz 2 gelingt der Aufstieg

Die Zweite hat es geschafft, die Rückkehr in die Kreisliga ist geglückt. Mit 36:12 Punkten und Platz 2 in der 1. Kreisklasse, der zum Aufstieg berechtigt, konnte eine erfolgreiche Saison abgeschlossen werden.

Dabei hat es die Mannschaft um Trainer Marcel Moeller im letzten Spiel gegen Hohne/Lengerich 2 noch einmal richtig spannend gemacht. Im direkten Duell um den zweiten Platz war die Ausgangslage klar, der direkte Vergleich mit dem Dritten Hohne/Lengerich 2 durfte nicht verloren werden. Das Hinspiel konnte die 2. Mannschaft aus Hiltrup mit 32:25 für sich entscheiden. Und was macht unsere Zweite? Sie liegen zwischenzeitlich mit 8 Toren zurück und verspielen fast den Aufstieg. Zum Glück konnten die Jungs aus Hiltrup die Höhe der Niederlage in Grenzen halten. Am Ende stand eine 23:18-Niederlage auf der Anzeigetafel und der Jubel über eine 5-Tore-Niederlage dürfte noch nie größer gewesen sein. Aufstieg!

Herzlichen Glückwunsch!

03.05.2015

Ausgleich zwei Sekunden vor Schluss

Jubelszenen in der Halle am Schwimmbad in Hiltrup / Ryk Spaedtke erzielt Sekunden vor dem Spielende den verdienten Ausgleich gegen den TV Vreden und beschert der Eintracht damit einen wichtigen Punkt im letzten Heimspiel

Hiltrup. Zum hoffentlich letzten Heimspiel der Saison reiste die Mannschaft aus Vreden nach Münster an. Hoffentlich das letzte Heimspiel, da nur bei einer möglichen Abstiegs-Relegation noch ein Heimspiel diese Saison in Hiltrup stattfinden würde.

Um dieses Szenario zu verhindern, begannen die Spieler von Trainer Martin Halfmann hoch motiviert und wollten dem Favoriten von der niederländischen Grenze mit schnellem Spiel den Schneid abkaufen. So entwickelte sich ein enges und spannendes Spiel, in dem die Unterschiede der Tabellenplätze für die Zuschauer in der Halle nicht erkennbar waren. Über 3:3 (6.Minute) und 10:10 (22. Minute) setzte sich keine Mannschaft mit mehr als einem Tor ab. Besonders Martin Dahlhaus und Jörn Kunze zeigten sich in diesem Spiel treffsicher. Bis zur Pause schaffte es die Mannschaft aus Vreden dann doch sich mit 13:14 etwas abzusetzen. Die Abwehr der Hiltruper hatte ein ums andere Mal Schwierigkeiten den wurfgewaltigen Rückraum der Gäste in den Griff zu bekommen. Zum Glück hatte Torwart Henning Voß in seinem vorletzten Spiel für die Hiltruper einen guten Tag erwischt und konnte einige Würfe abwehren.

In der zweiten Halbzeit wurden diese kleinen Fehler immer besser abgestellt, was dann auch in der 35. Minute die erste 2 Tore-Führung (17:15) der Hausherren zur Folge hatte. Diese wurde dann auch bis zur 49. Minute verteidigt. Erst jetzt schaffte es der Favorit aus Vreden wieder mit 24:25 in Führung zu gehen und diese bis zu 52. Minute auf 24:27 auszubauen. Der Wiederstand der Hausherren schien gebrochen. Aber trotz der schlechten Ausgangslage kämpften sich die Mannen von DJK-Trainer Martin Halfmann mit großem Einsatz und Willen wieder auf 26:28 (58. Minute) heran. Mit der nun offenen Manndeckung kamen die Vredener nicht wirklich zurecht. Nach dem 27:28 eine Minute vor Schluss konnten die Gäste auch ihre letzte Wurfchance nicht nutzen und somit hatten die Hausherren noch 30 Sekunden Zeit, um den Ausgleich zu erzielen. Als wollten die Spieler ihren Zuschauern noch etwas mehr Spannung für ihr Eintrittsgeld bieten, wurde der letzte Spielzug erst 2 Sekunden vor der Schlusssirene durch Außen Ryk Spaedtke sicher abgeschlossen. Endstand 28:28 und die Spieler aus Hiltrup lagen sich jubelnd in den Armen.

"Wir haben gut gespielt und uns diesen Punkt nach dem Spielverlauf auch verdient. Trotzdem sind wir noch nicht ganz gesichert. Wir müssen im letzten Spiel in Gronau nochmal alles geben und punkten um die mögliche Abstiegs-Relegation aus eigener Kraft zu verhindern", sagte Trainer Martin Halfmann nach dem Spiel.

Im letzten Spiel am nächsten Samstag um 19:00 Uhr in Gronau geht es für die Eintracht also nochmal um alles, um mindestens Tabellen 11ter oder besser zu werden. Tabellenplatz 12 wäre der Platz für eine mögliche Relegation.

Hiltrup: Düffel, Voß (Tor), Hartelt (8/4), Dahlhaus (7), Kunze (4), Spaedtke (4), Limke (3), Keilmann (2), Pohlmann, Weyer, Bahr, Maaß, Crone

Eintracht Hiltrup

27.04.2015

Verdienter Derbysieger

Hitruper gewinnen das Derby gegen den SC Münster 08 und besiegeln damit auch den Abstieg von Sparta Münster in die Kreisliga

HILTRUP. Derbytag in Hiltrup. Erst gewann die Zweitvertretung der Eintracht aus Hiltrup gegen HC Rot-Weiß Münster und im Anschluss bekamen die Zuschauer das nächste Münster-Derby geboten. Die Stimmung in der gut besuchten Halle war also von Beginn an prächtig. In einem meist engen Spiel holten die Mannen von DJK-Trainer Martin Halfmann zwei weitere wichtige Punkte im Abstiegskampf und können somit nicht mehr auf einen direkten Abstiegsplatz rutschen.

„Das Spiel haben wir ganz klar in der Abwehr gewonnen. Diese stand sehr gut. Jeder hat für den Anderen gekämpft und gearbeitet und wenn sich ein Gegner doch mal durchsetzen konnte, hatten wir in Torben einen richtig starken Rückhalt im Tor. Ich bin hoch zufrieden mit der gezeigten Leistung“, so  Trainer Martin Halfmann nach dem Spiel.

Bereits vor der Begegnung war klar, dass das Spiel nur mit einer guten Abwehrleistung zu gewinnen ist. So begannen die Hiltruper auch konzentriert und konnten sich bis zur 17. Minute mit 9:7 erstmals etwas absetzen. Nach einer Auszeit der Gäste konzentrierten sich die Abwehrspieler von Münster 08 besonders auf Stephan Limke, der alleine 5 der ersten 6 Treffer erzielte. Diese Maßnahme hatte aber nur bedingt Erfolg, da nun seine Teamkollegen Arthur Weyer, Phillip Keilmann und Ryk Spaedtke mehr Platz für gelungene Angriffsaktionen hatten. Zur Pause wurde eine 4 Tore Führung erarbeitet (15:11).

Diese Pausenführung wurde sogar auf 5 Tore (21:16 in der 38. Minute) ausgebaut und durch eine weiterhin aufopferungsvoll kämpfende Abwehr der Hausherren verteidigt. Münster 08 versuchte nun alles, stellte die eigene Abwehrformation auf eine sehr offensive 3:2:1 Deckung um, welche oftmals eher an eine offene Manndeckung erinnerte. Ein geordnetes Angriffsspiel war somit nicht mehr möglich, was auch die beiden Schiedsrichter aus Coesfeld zu verunsichern schien, welche durch einige seltsame Entscheidungen den Unmut beider Seiten auf sich zogen.  Allerdings fanden die Spieler aus Hiltrup durch sehenswerte Passspiele und Einzelaktionen immer wieder Lücken in der gegnerischen Abwehr und konnten so den 5 Tore Vorsprung ungefährdet über die Zeit retten. Am Ende siegten die Hausherren verdient mit 29:23 und feierten damit den ersten Teilerfolg im Abstiegskampf. Ein direkter Abstieg ist nun nicht mehr möglich, da die beiden nun feststehenden Absteiger Jahn Rheine und Sparta Münster ihre Spiele an diesem Wochenende verloren haben. 

Ganz gesichert sind die Hiltruper allerdings noch nicht, da der drittletzte Platz ggf. noch eine Abstiegsrelegation mit zwei Mannschaften aus den anderen Bezirksligastaffeln bedeuten könnte. Diesen vermeintlichen Relegationsplatz belegt z. Z. die punktgleiche Mannschaft von Emsdetten III. Daher müssen in den zwei noch ausstehenden Spielen nach Möglichkeit weitere Punkte eingefahren werden, um diesem Umweg zu entgehen.

Am nächsten Samstag erwarten die Hiltruper den TV Vreden zum letzten Heimspiel dieser Saison in der Halle am Schwimmbad. Beginn ist wie immer 18:30 Uhr.

Hiltrup - SUS: Düffel, Voß (Tor) – Limke (6/2), Keilmann (6),  Spaedtke (5), Rickling (3), Weyer (3), Hartelt (2), Dahlhaus (2), Bahr (1), Kunze (1), Maaß, Crone, Pohlmann

DJK Eintracht Hiltrup

20.04.2015

Wichtiger Sieg gegen direkten Konkurrenten

Hiltrup gewinnt deutlich gegen Borghorst und holt zwei weitere Punkte im Abstiegskampf

HILTRUP. Mit einem deutlichen 32:23-Erfolg konnte sich die DJK Eintracht Hiltrup am Wochenende gegen den TV Borghorst durchsetzen. Mit dem dritten Sieg aus den letzten vier Spielen zeigt sich die DJK aktuell in guter Verfassung. Der Kampf um den Klassenerhalt bleibt aber spannend, da die Mitkonkurrenten wie Senden 2 oder Emsdetten 3 ihre Spiele ebenfalls siegreich gestalten konnten. Als Tabellendrittletzter droht den Hiltrupern zudem eine mögliche Relegation, und auch der Vorletzte Sparta Münster liegt nur drei Zähler zurück. Die Mannschaft um DJK-Trainer Martin Halfmann muss in den verbleibenden drei Partien bis Saisonende also weiter punkten.

Gegen den TVB war für die Hiltruper aber trotz des hohen Sieges nicht alles Gold was glänzte. Zur Halbzeit lagen die Hiltruper mit 14:12 zurück und Trainer Halfmann war alles andere als zufrieden. „Im ersten Durchgang fehlte jeglicher Druck im Angriff und die Abwehr war schwach“, so der DJK-Coach. Zurecht lag das Hiltruper Team den kompletten ersten Durchgang im Hintertreffen (5:2, 9:5, 13:10). „Wie haben keine Einstellung zu dem sehr wichtigen Spiel gefunden und in Hälfte eins gespielt wie ein Absteiger, das war nicht bezirksligatauglich“, zeigte sich Halfmann sichtlich enttäuscht über die dargebotene Leistung seiner Mannschaft.

In der Halbzeitpause hat Halfmann anscheinend die richtigen Worte für sein Team gefunden. Die DJKler spielten fortan mit mehr Tempo und haben in der Abwehr richtig zugepackt. Belohnt wurde das in der 40. Minute mit dem 19:19 Ausgleich. Kurz darauf lag man schon mit 23:20 vorne und konnte die Führung bis zur 50. Minute auf 28:21 ausbauen. Borghorst versuchte zwar noch einmal alles, stellte auf eine offensive Manndeckung um, aber auch darauf hatte die Hiltruper Mannschaft eine Antwort. Mit einer 31:22-Führung kurz vor Ende der Partie war die Entscheidung, wer die Halle als Sieger verlässt, gefallen.

„Das war heute ein ganz wichtiger Sieg und in der 2. Halbzeit haben alle Spieler eine sehr gute Leistung gezeigt“, resümierte der DJK-Trainer und zeigte sich schlussendlich doch zufrieden. Im nächsten Heimspiel gegen den SC Münster 08 darf sich die Eintracht aus Hiltrup aber nicht so eine Schwächephase wie in der ersten Hälfte gegen Borghorst leisten.

Hiltrup: Limke (7/2), Hartelt (7/2), Rickling (5), Keilmann (3), Dahlhaus (3), Crone (3), Weyer (2), Pohlmann (1), Bahr (1),  Kunze, Maaß, Düffel (Tor)

DJK Eintracht Hiltrup

12.04.2015

Wie im Hinspiel

Hiltrup verliert spannendes Spiel gegen den Tabellenzweiten aus Lengerich in den letzten vier Minuten

HILTRUP -  Alles war so wie im Hinspiel. In einem extrem engen Spiel gibt die Mannschaft von DJK-Trainer Martin Halfmann das Spiel kurz vor Schluss noch aus den Händen. Auch beim Hinspiel im letzten November in Lengerich hielten die Mannen aus Hiltrup bis kurz vor Schluss gut mit.

Der Abend in der gut gefüllten Hiltruper Halle begann, wie mittlerweile gewohnt, sehr ausgeglichen. Beide Mannschaften wussten, was auf dem Spiel stand, wenn auch mit vollkommen anderen Vorzeichen. Die Hiltruper wollten die nächsten wichtigen Punkte im Abstiegskampf sammeln und die Gäste aus Lengerich eine ihrer letzten Chancen nutzen, nochmal Druck auf den Tabellenprimus aus Gremmendorf auszuüben. Es entwickelte sich eine stets enge, spannende, wenn auch nicht hochklassige Partie. 

Über 2:2 (4. Minute) bis zur 18. Minute 9:9 konnte sich keine Mannschaft mit mehr als 2 Toren absetzen. Angetrieben von einem besonders in der Anfangsphase treffsicheren Tim Rickling und immer wieder Stephan Limke blieb die Partie bis zur Pause beim 14:14 ausgeglichen. 

Nach der Pause ging es genauso weiter, wie in der ersten Hälfte. Beide Mannschaften schenkten sich nichts und keine der Beiden konnte sich entscheidend absetzen. Das blieb auch bis zur 55. Minute beim Stand von 26:26 so. Als Jonah Crone aus dem Rückraum den 27:26 Führungstreffer erzielte, stand die Halle Kopf und die Überraschung war zum Greifen nahe. Dieser Umstand schien die Hiltrupern aber eher zu belasten als zu beflügeln. Unerklärlicherweise gelang im Angriff auf einmal gar nichts mehr. Im Gegenteil. Der Gast wurde durch leichtsinnige  Abspielfehler noch zu 4 Gegenstößen eingeladen, wobei zwei dieser Angriffe noch von Torwart Henning Voß vereitelt wurden. Zu einem Punktgewinn reichte es letztendlich nicht, da im Angriff nur noch ein Treffer erzielt wurde. Endstand 28:30. 

Trainer Martin Halfmann musste somit nach zwei Siegen in Folge wieder eine Niederlage hinnehmen: "Wir haben als Mannschaft gut dagegengehalten und hatten alle Chancen die Punkte hier zu behalten. Am Ende fehlte uns einfach etwas die Cleverness und auch das nötige Quäntchen Glück, um die Punkte mitzunehmen. Auch wenn die Punkte gegen den Zweiten nicht unbedingt eingeplant waren, hätten wir diese doch sehr gut holen können. Wir haben die Entscheidung im Abstiegskampf aber immer noch selbst in der Hand, da Sparta auch verloren hat."

Am nächsten Samstag geht es für die Spieler aus Hiltrup nach Borghorst.

Hiltrup: Düffel, Voß (Tor), Limke (11/6), Rickling (9), Spaedtke (3), Bahr (2), Crone (1), Keilmann (1), Dahlhaus (1), Weyer, Kunze, Israel, Maaß, Jorek

23.03.2015

Überzeugende Vorstellung

Hiltrup holt in überzeugender Weise Big-Points im Abstiegskampf beim ASV Senden II und verlässt nach langer Zeit die Abstiegsplätze

Senden - Mit vollem Kader, aber ohne Trainer Martin Halfmann (Urlaub) reiste Eintracht Hiltrup am Sonntag zum Abstiegsderby nach Senden. Für Spannung sorgte bereits die Ausgangsposition beider Mannschaften, da die Reserve des ASV nur einen Punkt vor den Hiltrupern in der Tabelle platziert war. Durch die Niederlage von Sparta Münster am Vortag in Neuenkirchen konnte somit durch einen Auswärtssieg ein großer Sprung in der Tabelle gelingen. 

Solche Chancen zur Verbesserung in der Tabelle haben die Spieler aus Hiltrup in den letzten Wochen auswärts stets nicht genutzt. Doch an diesem Sonntag war alles etwas anders. Die Zuschauer in der gut gefüllten Halle sahen von Anfang an, dass die Hiltruper hochkonzentriert und motiviert zur Sache gingen. Die gewohnt offensive Abwehr stand von Beginn an nahezu perfekt und wenn doch mal ein Ball durchkam, war dieser sichere Beute für DJK-Torwart Henning Voß. Erst in der 15. Minute gelang den Hausherren der erste Treffer. Dass das Spiel bis dahin noch nicht entschieden war, lag nur an Jan-Simon Tenholt im Kasten der Sendener. Dieser hielt die Oberliga-Reserve beim zwischenzeitlichen 0:4 (15. Minute) noch im Spiel. „Da hätten wir schon deutlicher führen müssen“, so Aushilfscoach Daniel Hartelt. Angeführt von einem äußerst treffsicheren Phillip Keilmann am Kreis konnte der 4 Tore Vorsprung bis zur 20. Minute (Spielstand: 4:8) und auch zur Halbzeit 8:12 gehalten werden.

Die zweite Halbzeit begann, wie die Erste aufgehört hatte. Der von vielen erwartete Sturmlauf der Gastgeber blieb aus, was die Hiltruper zum Ausbau des Vorsprungs nutzten. Durch Tore von Jörn Kunze und Tim Rickling wurde eine beruhigende 11:18 Führung in der 39. Minute herausgearbeitet. Senden versuchte nun alles und stellte die Abwehr auf eine sehr offensive 3:2:1 Deckung (teilweise offene Manndeckung) um. Wirklich Erfolg brachte diese Taktikänderung nicht, da vor allem der schnelle Tim Rickling in dieser Phase des Spiels die sich auftuenden Räume in der Sendener-Hintermannschaft zu nutzen wusste. Zwar gelangen einzelne Verkürzungen auf 5-6 Tore Rückstand, aber die Hiltruper waren an diesem Sonntag einfach zu stark für das junge Sendener Team. Spätestens in der 51. Minute (Spielstand: 17:23), als Torwart Henning Voß eine Siebenmeter in doppelter Unterzahl (nach direkter Roter Karte für Patrick Pohlmann) entschärfte, war die Gegenwehr der Hausherren gebrochen. Bis zum Spielende taten die Hiltruper noch etwas für das Torverhältnis und gewannen das Spiel völlig verdient mit 21:28. Auch den direkten Vergleich - im Abstiegskampf vielleicht noch wichtig - haben die Mannen von Trainer Martin Halfmann gewonnen. Durch den zweiten Sieg in Folge haben sich die Eintrachtler vom 13. Platz (Abstiegsplatz) auf den 11. Tabellenrang verbessert.

„Wir wussten dass das Spiel heute eine große Chance bietet ein paar Plätze in der Tabelle gut zu machen und haben die Aufgabe bravourös gelöst. Das Traineramt gebe ich aber gerne wieder an Martin ab, auch wenn das bedeutet dass der Fußball für die Trainingseinheiten wieder in den Keller wandern kann“, resümierte der weiterhin ungeschlagene Spielertrainer Daniel Hartelt lachend nach dem Spiel.

Der Abstiegskampf geht nun erstmal in die Osterpause. Am 11.04.2015 um 18:30 Uhr wird der Tabellenzweite aus Lengerich zu Gast sein. Eine schwere Aufgabe, aber zu Hause ist in Hiltrup bekanntlich vieles möglich.

Hiltrup: Voß (Tor) – Keilmann (10), Rickling (7), Spaedtke (3), Dahlhaus, Kunze (je 2), Crone (2/2), Hartelt, Limke (je 1), Pohlmann, Maaß, Jorek, Bahr

DJK Eintracht Hiltrup

15.03.2015

Nicht schön, aber erfolgreich

Eintracht Hiltrup gewinnt zu Hause gegen Ascheberg/Drensteinfurt und sammelt wichtige Punkte im Abstiegskampf

Hiltrup - Die unglückliche Niederlage des letzten Auswärtsspiels in Havixbeck haben die Spieler von DJK-Trainer Martin Halfmann einigermaßen gut verdaut. Gegen den tabellarischen Favoriten aus Ascheberg blieb der Angriff der Hiltruper gewohnt treffsicher, die Abwehr zeigte sich aber nur phasenweise verbessert.

Der im Hiltruper Hallenheft angesprochene "Abstiegskrampf" spiegelte sich bei beiden Mannschaften von Beginn an wieder, obwohl die Gäste eigentlich gar nicht im Abstiegskampf stecken. Wie in den letzten Spielen auch, ging es torreich los. Schnell führten die Hausherren mit 6:4 und bauten diese Führung bis zur ersten Auszeit der Gäste in der 12. Minute auf 9:5 aus. Der Rückraum mit Daniel Hartelt, Stephan Limke und Jonah Crone wurden von den Abwehrspielern meist nur eskortiert, als wirklich behindert. Einem kurzen Zwischenhoch der Gäste (11:9 in der 17. Min.) folgte wieder eine "Sturm und Drang"-Phase der Hiltruper. Über das 17:13 durch Martin Dahlhaus setzten sich die Hiltruper zur Pause mit 22:16 vorentscheidend ab.

In der zweiten Halbzeit setzte sich das Spiel vom Ende der ersten Halbzeit fort. Die Eintrachtler suchten ihr Glück weiterhin in der Offensive und führten durchgängig mit 5-7 Toren Vorsprung. In der 40. Minute bei doppelter Unterzahl der Münsteraner gelang es den Aschebergern noch einmal kurzfristig auf 25:22 heranzukommen. Dieser kleine Hoffnungsfunken wurde aber schnell durch Ryk Spaedtke und Phillip Keilmann zunichte gemacht. Auch die offene Manndeckung ab der 55. Minute nützte den Gästen nur noch zur Ergebniskorrektur, ohne die Mannen von Martin Halfmann noch mal wirklich in Gefahr zu bringen. Mit 36:32 endete dieses torreiche, aber vor allem in der Abwehr nicht hochklassige Spiel, zu Gunsten der Eintracht aus Hiltrup.

"Hauptsache gewonnen, und das auch verdient", lautete das kurze und erleichterte Fazit von Trainer Martin Halfmann nach dem Spiel. Ähnlich äußerte sich auch der am Samstag oft glücklose Torwart Henning Voß: "Wir waren heute nicht gut, aber etwas besser als der Gegner. In unserer Situation ist mir aber total egal, ob wir ein Spiel 50:49 gewinnen. Hauptsache wir gewinnen."

Im nächsten Auswärtsspiel in Senden am nächsten Sonntag geht es wieder gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf. Die Reserve vom ASV Senden steht nach dem Trainerwechsel nur 2 Punkte (Spiel vom heutigen Sonntag war bei Redaktionsschluss noch nicht beendet) vor den Hiltrupern. Spannung und Kampf sind also garantiert.

Hiltrup: Kuhlenkamp (n.e.), Voß (Tor), Limke (9/1), Hartelt (7/1), Keilmann, Spaedtke (je 5), Dahlhaus, Crone (je 3), Rickling (2), Pohlmann, Jorek (je 1), Kunze

DJK Eintracht Hiltrup

09.03.2015

Angriff top, Abwehr flop

Hiltrup verschenkt durch unglückliche Niederlage in Havixbeck wichtige Punkte im Abstiegskampf

HILTRUP. „Wir machen auswärts 35 Tore und gehen nicht als Sieger vom Platz. Das ist ganz bitter“, mit dieser Feststellung traf ein Spieler aus Hiltrup den Nagel auf den Kopf. In dem sehr tempo- und torreichen Bezirksligaspiel in Havixbeck war Spannung bis zum Schluss garantiert, auch wenn das Spielniveau (vor allem der beiden Abwehrreihen) nur phasenweise bezirksligatauglich war.  

Angestachelt von der Niederlage des ärgsten Konkurrenten Sparta Münster vom Vortag begannen die Spieler von DJK-Trainer Martin Halfmann stark. Über das 2:4 (6. Min.) wurde bis zur 12. Minute eine 6:10 Führung erarbeitet. Immer wieder konnte sich Ryk Spaedtke auf Außen oder Tim Rickling auf Halb-Rechts stark in Szene setzen. Besonders in der ersten Halbzeit scheiterten die Havixbecker Spieler reihenweise am stark haltenden Nachwuchstorwart Torben Düffel. Nach einer Auszeit und neuer taktischer Ausrichtung kämpften sich die Gastgeber wieder in die Partie und erzielten nach 20. Minuten den 10:10 Ausgleich. Bis zum Ende der ersten Halbzeit wurden die Hiltruper aber wiederum stärker im Angriff und gingen folgerichtig mit einem 13:15-Vorsprung in die Pause.

In Hälfte zwei ging das enge Spiel weiter, nur mit dem Unterschied, dass beide Abwehrreihen über weite Strecken vollkommen den Dienst versagten. Es entwickelte sich ein munteres Scheibenschießen, in welchem beide Torhüter sehr oft von Ihren Abwehrreihen sträflich allein gelassen wurden und die Angreifer geradezu zum Tore werfen eingeladen wurden. Für Spannung war trotzdem gesorgt, da sich keine Mannschaft für längere Zeit mit mehr als 2 Toren absetzen konnte. Erst in der 50. Minute gelang den Spielern aus Havixbeck eine beruhigende 29:25 Führung. Wer allerdings gedacht hatte, das Spiel wäre gelaufen, den belehrten die DJK-Spieler eines Besseren. Angetrieben von Stephan Limke und dem unermüdlich wühlenden Daniel Hartelt schafften die Hiltruper in der 54. Minute den 30:30 Ausgleich. Alles war wieder offen. Leider schien diese Aufholjagt zu viele Kräfte gekostet zu haben. Zwar war das Spiel bis zum 33:33 (58. Minute) weiterhin nicht entschieden, aber SW Havixbeck setzte sich wiederum mit 2 Toren ab und es gelang den Mannen von Martin Halfmann nicht mehr, den mindestens verdienten Ausgleich zu erzielen. Am Ende stand eine sehr unglückliche 36:35 Niederlage zu Buche und die so dringend benötigten Punkte im Abstiegskampf blieben beim Gastgeber.

„Wir haben vor allem in der zweiten Halbzeit nicht gut und konsequent genug in der Abwehr gearbeitet. Meine Spieler haben die Gegner in vielen Situationen quasi zum Tore werfen eingeladen. Das hat uns heute die Punkte gekostet. Aber meine Mannschaft hat sich zu keinem Zeitpunkt aufgegeben und hat bis zum Schluss alles gegeben. Einen Punkt hätten wir mindestens verdient gehabt“, so Trainer Martin Halfmann nach dem Spiel.

Nächste Woche Samstag gastiert die Mannschaft aus Ascheberg/Drensteinfurt in der Sporthalle am Schwimmbad in Hiltrup. Anwurf ist um 18:30 Uhr.

Hiltrup: Düffel, Voß (Tor) – Hartelt (11/4), Limke (10),  Spaedtke (5), Rickling (5), Pohlmann (3), Maaß (1), Jorek, Crone

DJK Eintracht Hiltrup

02.03.2015

Emsdetten ohne Chance

In einer sehr einseitigen Partie gewinnt Hiltrup gegen den TV Emsdetten III klar und macht den Abstiegskampf wieder spannend

Hiltrup - So entspannt hat man Trainer Martin Halfmann in diese Saison selten auf der Bank gesehen. Dafür war die Partie gegen den TV Emsdetten III allerdings auch zu einseitig. Seine Spieler traten, wie bisher immer zu Hause im Jahr 2015, ganz anders auf, als letzte Woche in Rheine. Zu Hause ist die Eintracht wieder eine schwere Nuss für jeden Gegner.

Nach dem ersten Angriff führten die Emsdettener mit 0:1. Das sollte für den Rest der Partie die erste und letzte Führung bleiben. Generell war das Spiel nur bis zur 15. Minute (Stand: 7:6) offen. Emsdetten hatte zu diesem Zeitpunkt bereits drei 7m-Strafwürfe verworfen und eine direkte Rote Karte (Foul im Gegenstoß) kassiert. Danach setzten sich die Hiltruper Tor um Tor ab. In dieser Phase waren besonders die beiden Außenspieler Ryk Spaedtke und Martin Dahlhaus treffsicher und wurden schön freigespielt. "Beide hatten eine fast 100% Quote, das war schon stark", so DJK-Coach Martin Halfmann. Über 12:7 (21. Minute) wurde das Ergebnis zur Pause auf 17:12 ausgebaut.

Nach der Halbzeit schlug die Stunde von Stephan Limke (insgesamt 13x erfolgreich). Bereits in der ersten Halbzeit treffsicher, markierte er besonders in den ersten 10 Minuten der zweiten Halbzeit Treffer um Treffer. Aus einer starken Abwehr heraus, mit einem (laut)stark kämpfenden Thorsten Bahr und einem überragenden Torhüter Henning Voß (25 Paraden), setzten sich die Hiltruper immer weiter ab. In der 40. Minute war das Spiel beim Stand von 24:16 endgültig entschieden. Trotz dieser hohen Führung hielten die Mannen von Martin Halfmann die Spannung hoch. Der Widerstand von Emsdetten war zu diesem Zeitpunkt bereits lange gebrochen. Als in der Schlussphase auch noch die Leihspieler aus der zweiten Mannschaft Thorsten Bahr und Emilio Reguera ihre Treffer markierten, war die Feierstimmung in der Halle perfekt.

"Das war gut. Gute Abwehr, guter Angriff und 2 wichtige Punkte gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf. Besser kann es nicht laufen", resümierte Trainer Martin Halfmann nach dem Spiel.

Nächstes Wochenende geht es für die Hiltruper am Sonntag um 18:00 Uhr nach Havixbeck. Hoffentlich wird bei SW Havixbeck auch mal auswärts eine ansprechende Leistung gezeigt und möglichst auch gepunktet. Bei jetzt nur noch 2 Punkten Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz ist bei noch 8 ausstehenden Spielen weiterhin alles drin.

Hiltrup: Düffel, Voß (Tor), Limke (13/4), Spaedtke (5), Dahlhaus (5), Crone (4), Bahr (3), Weyer (2), Reguera (1), Hartelt, Maaß, Pohlmann

DJK Eintracht Hiltrup

02.03.2015

DJK Eintracht droht endgültiges Aus

Emotionale Versammlung der DJK Eintracht Hiltrup

Münster-Hiltrup - Alle Appelle fruchteten nicht: Die Vorstandswahlen auf Generalversammlung der DJK Eintracht Hiltrup verliefen ohne Ergebnis.

„Die Schwellenangst vor dem Amt“ ließ die Mitglieder des DJK Eintracht Hiltrup ergebnislos ihre Generalversammlung am Freitagabend beenden. 32 stimmberechtigte Mitglieder hatten sich eingefunden, um einen neuen Vorstand zu wählen. Viele von ihnen sind im Verein aktiv und engagiert, aber zur Wahl stellen wollte sich dann doch keiner der Anwesenden.

Bereits zu Beginn gab es einen höchst emotionalen Auftakt. Der Geistliche Beirat des DJK, Diakon Klaus Reichel, las Worte des Dichters Eugen Roth vor. Die Kernaussage lautete: Öffentliche Respektbekundungen sind allenfalls ein oberflächlicher Abglanz des Ehrenamtes, wichtiger seien der persönliche Gewinn und die Möglichkeit, die Vereinszukunft und die Laufbahn vieler junger Sportler mitzugestalten. Den Appell, die Zukunft des Vereins nicht aufs Spiel zu setzen, griffen alle Vorstandsmitglieder in ihren Ansprachen auf, ebenso wie der angereiste stellvertretende DJK Vorsitzender Wolfgang Tettenborn. Er ging sogar so weit, gezielt in die Reihen zu fragen, ob ein Amt für den einen oder anderen denkbar sei.

Nachdem einige organisatorische Punkte abgehandelt waren, entwickelte sich eine rege Diskussion um die Zukunft des Vereins. Die nächsten Schritte sind durch die Vereinssatzung sowie die gesetzlichen Regelungen vorgegeben. Sollte es in den nächsten drei Monate bis zur Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung keine Freiwilligen für die drei Vorstandsposten geben, droht das endgültige Aus. Ein „finanziell gesunder Verein“, so der scheidender Geschäftsführer Kurt Pieper, müsse dann wegen mangelnder Kandidaten für den Vereinsvorstand nach fünfzig Jahren den Spiel- und Sportbetrieb einstellen.

„Die Zeit bis dahin wollen wir nicht tatenlos verstreichen lassen“, bekräftigte Manfred Bahr, Erster Vorsitzender des Vereins. Aus Verantwortung vor den Jugendlichen werden Fusionierungsgespräche mit anderen Vereinen geführt. Dabei wandern jetzt schon viele junge Spieler wegen Trainermangels zu benachbarten Sportverbänden ab, wie etwa nach Gremmendorf.

Angesichts des massiven Problems der Personalbesetzung und der vielen enttäuschten und frustrierten Mitglieder, die sich ein weiteres Ehrenamt zusätzlich zu den beruflichen und familiären Pflichten nicht zutrauten, fiel die Verabschiedung der scheidenden Vorstandsmitglieder Kurt Pieper, Helmut Wortmann und des Schiedsrichterwartes Dennis Kuhlenkamp fast nicht weiter auf. Knappe Dankesworte und eine Kleinigkeit, von Manfred Bahr überreicht, deckten sich nicht so recht mit dem jahrelangen Engagement des eingeschworenen Teams. „Jeder sollte das Recht haben, ein Ehrenamt aufzugeben“, so lautete schon gleich zu Beginn die proaktive Verteidigung der Entscheidung der Führungsspitze durch Klaus Reichel. Zum Schluss sagte Kurt Pieper schon fast entschuldigend: „Unser Vorstand hat ein Durchschnittsalter von 70 Jahren“.

Die Hoffnung, dass sich in den nächsten Wochen doch noch ein Geschäftsführer finden lasse, war aber zum Schluss bei vielen der Vereinsmitglieder vorhanden. Sollte dieser Posten besetzt werden, würde die Hemmschwelle für das Amt des Ersten und Zweiten Vorsitzenden bei einigen sinken und so vielleicht doch das rettende Umdenken einsetzen, so die Überzeugung in der Runde.

Von Maria Groß
Westfälische Nachrichten vom 02.03.2015

25.02.2015

Auf Messers Schneide

Handballverein DJK Eintracht Hiltrup droht Personalkrise

Münster-Hiltrup - Müssen die Gallier aufgeben? Im Schatten des TuS Hiltrup kämpft die DJK Eintracht Hiltrup seit mehr als 50 Jahren einen ungleichen Kampf. Mit seinen nur knapp 300 Mitgliedern hat sich die DJK jedoch immer schon durch ihren familiären Zusammenhalt ausgezeichnet. Wird auf der Generalversammlung kein neuer Vorstand gefunden, steht die Zukunft des Vereins auf Messers Schneide.

Von Markus Lütkemeyer

Der zweite Vorsitzende Helmut Wortmann wird nach 18 Jahren im Amt nicht erneut kandidieren. Der Geschäftsführer Kurt Pieper zieht sich nach 14 Jahren Vorstandsarbeit aus Altersgründen zurück. Eintracht-Chef Manfred Bahr ist zwar noch für ein Jahr gewählt, würde den Staffelstab allerdings auch gerne abgeben. Das Tagesgeschäft im Vereinssport wird mittlerweile online abgewickelt – Spielberichte werden elektronisch eingereicht und so weiter. „Das wird uns zu kompliziert“, sagt Bahr. Doch Nachfolger sind auch nach intensiver, fast schon jahrelanger Suche nicht ins Sicht.

„Das tut natürlich weh nach 50 Jahren Vereinsgeschichte“, sagt Bahr. Er kennt den Verein wie kein anderer. Von 1981 bis 2002 führte er die Gaststätte Dicke Eiche samt Hotel. Sowohl für den TuS als auch die DJK war die Gaststätte das Vereinslokal. Seit drei Jahren ist der 64-Jährige Vorstandsvorsitzender. „Zum Jubiläum im vergangenen Jahr haben wir ein schönes Fest gefeiert.“ Aus allen Generationen kamen Gäste, Ehemalige reisten aus ganz Deutschland an. „Aber für die Nachfolgersuche hat es nichts genutzt“, bedauert Bahr.

Dass sich niemand für die Jobs findet, liege aber nicht an mangelnder Hilfsbereitschaft oder fehlendem Zusammenhalt im Verein. Tatsächlich gibt es einen regen Beirat, der überall anpackt wo es Probleme gibt. „Jeder will helfen, aber einen Posten möchte niemand“, klagt Bahr.

Das klingt nach einem Problem, dass viele Vereine heutzutage haben: Die Bereitschaft, sich dauerhaft im Vorstand zu verpflichten, sinkt. Dazu, dass der moderne (Berufs-)Alltag viel Flexibilität verlangt, passt ein starres Ehrenamt nur schwer.

Was passiert, wenn trotz aller Appelle kein neuer Vorstand zustande kommt? „Der schlimmste Fall wäre, dass die Posten kommissarisch übernommen werden“, sagt Bahr. Dann müsste laut Satzung eine erneute Mitgliederversammlung angesetzt werden, um doch noch eine Lösung zu finden. Fruchtet auch das nicht – droht das Aus.

Eine Lösung wäre noch, den Vorstand zugunsten eines achtköpfigen Gremiums aufzulösen, dass fortan als Team die Aufgaben der Vorsitzenden und des Geschäftsführers wahrnimmt. Doch Bahr warnt: „Müssten wir den Vorstand erweitern, wäre das wie ein Insolvenzverfahren.“ Denn diese Satzungsänderung ist nicht leicht zu haben, dauert Zeit und blockiert den Vereinsbetrieb.

Und Fusion – warum nicht mit dem Nachbarverein kooperieren? Dafür spricht: „Die alte Verfeindung mit dem TuS kennt die Jugend gar nicht mehr“, sagt Bahr. Dagegen spricht: „Der TuS hat seine Handballabteilung aufgelöst. Handball ist in Münster einfach nicht lukrativ. Das ist in Ostwestfalen ganz anders.“ Bleibt noch Angelmodde. Dort gibt es noch Handballer. Sie haben sich bereits zu einer Spielvereinigung mit den Gremmendorfer zusammengeschlossen.

Termin: Die Versammlung findet am 27. Februar (Freitag) um 19.30 Uhr in der Vereinsgaststätte Haus Bröcker statt.

Westfälische Nachrichten

23.02.2015

Fehlwurffestival hat einen Sieger

Vom Verletzungspech arg gebeutelte Hiltruper vergeben die Chance den Rückstand auf die Nicht-Abstiegsplätze zu verkürzen

HILTRUP. Letzter gegen Vorletzter. Ein Spiel, welches zwar Spannung, aber wenn alles normal verläuft bestimmt keine handballerische Finessen zu bieten hat. Vielleicht war auch das der Grund, warum sich nur wenige Zuschauer in die Sporthalle in Rheine begeben hatten (die Meisten davon auch noch aus Hiltrup).

Hiltrup war zu diesem Abstiegsgipfel zwangsweise mit nur 8 Feldspielern angereist. Zu den Langzeitverletzten Marvin Israel (Kreuzbandriss), Phillip Keilmann (OP) und Jörn Kunze (Meniskusanriss), gesellten sich unter der Woche auch noch Torben Düffel, Tim Rickling, Steffen Israel und Patrick Pohlmann. Trainer Martin Halfmann stellte allerdings bereits vor dem Anpfiff klar, dass es bei dem Tabellenstand seiner Mannschaft egal ist, wie viele Spieler zur Verfügung stehen. Punkte müssen her, egal wie.

Den besseren Start in die Partie erwischten die Hausherren. Durch anfängliche Abschlussprobleme der Hiltruper wurden schnelle Gegenstöße oftmals durch Jahn Rheine zum Erfolg gebracht und der 3:2 Vorsprung nach 6 Minuten wurde auf 9:5 (15. Min.) ausgebaut. Das kampfbetonte Spiel war geprägt von vielen Fehlwürfen auf beiden Seiten. Nach einer Auszeit von Hiltrup schienen die Mannen von DJK-Trainer Martin Halfmann endlich wach zu sein. Im Angriff wurde nun überlegter und vor allem erfolgreicher durch Ryk Spaedtke, Henning Jorek und Jonah Crone abgeschlossen und hinter der immer besser funktionierenden Abwehr vernagelte Torwart Henning Voß den Kasten. Bis zur Halbzeit gelangen den Spielern aus Rheine nur noch 2 Treffer und die Hiltruper erzielten derer acht zur 11:13-Halbzeitführung.

Die 2. Halbzeit begann ausgeglichener als zum Ende des ersten Durchgangs. Rheine glich zum 15:15 und 17:17 nach 41. Minuten aus. Es entwickelte sich eine spannende, aber aufgrund der weiterhin vielen Ballverluste und Fehlwürfe, keineswegs schöne Partie, in welcher sich keine der beiden Mannschaften mit mehr als 2 Toren absetzen konnte. Die Führung wechselte öfters und auch die Schiedsrichter passten sich mit einigen seltsamen Entscheidungen auf beiden Seiten dem Spielniveau an. In der 50. Minute kam auch noch Daniel Hartelt zu seinem (ungewollten) zweiminütigem Debüt im Tor der DJK, da Henning Voß eine Zeitstrafe kassierte.

In der 55. Minute schafften es die Spieler aus Rheine sich erstmals mit 25:22 abzusetzen, was auch durch eine Abwehrumstellung auf offene Manndeckung der Hiltruper nicht mehr aufzuholen war. Durch Treffer von Jonah Crone und Stephan Limke  kamen die Münsteraner zwar nochmal auf 26:24 heran, für einen Punkt reichte dies aber nicht mehr. Endstand 28:24.

„Schade. Da wäre heute eindeutig mehr drin gewesen. Aber mit insgesamt 30 Fehlwürfen und Ballverlusten in einer Partie ist es natürlich unmöglich Punkte zu holen“, so Trainer Martin Halfmann nach dem Spiel.

Im nächsten Heimspiel gegen den TV Emsdetten III am Samstag den 28.02.15 um 18:30 in Hiltrup wird die Aufgabe sicherlich schwerer. Am Anfang der Saison noch abgeschlagener Tabellenletzter mit teilweise desaströsen Ergebnissen, hat der Gegner vom kommenden Wochenende offensichtlich Verstärkung aus der II. Mannschaft (Landesliga) erhalten. Zumindest deuten die 6 Siege aus den letzten 7 Spielen darauf hin. Aber egal wie und gegen welche Mannschaft, Punkte müssen her.

Hiltrup: Voß (Tor) - Limke (10/1), Crone (4), Spaedtke (4), Jorek (3), Hartelt (2), Weyer (1), Maaß, Dahlhaus

DJK Eintracht Hiltrup

13.02.2015

DJK-Fußballturnier 2015

Eintracht Hiltrup sucht am 30.05. seine besten Fußballer / Spaß und Spannung garantiert

HILTRUP. Auch in diesem Jahr findet das traditionelle Fußballturnier der DJK Eintracht Hiltrup statt. Am 30.05. (Samstag) wird in einem vereinsinternen Turnier die beste Fußballmannschaft der Eintracht gesucht. Diesen Termin sollte sich jeder schon einmal rot im Kalender anstreichen. Austragungsort ist wie immer die Sporthalle Hiltrup-Ost (Marienschule). Ausgetragen wird die Veranstaltung von der 3. - 6. Mannschaft, insofern darf sich jeder auf ein perfekt organisiertes Turnier freuen, mit allem was dazugehört.

DJK Eintracht Hiltrup

09.02.2015

Karneval in Hiltrup

Hitruper gewinnen sicher gegen den SuS Neuenkirchen und fahren zwei ganz wichtige Punkte im Abstiegskampf ein

Münster - Selbst Napoleon war am Samstag zum Bezirksliga-Meisterschaftsspiel der Eintracht aus Hiltrup gegen den Tabellennachbarn aus Neuenkirchen erschienen. Zusammen mit einer Kuh und weiteren kostümierten lautstarken Zuschauern bejubelten sie den sicheren Sieg der Heimmannschaft zum Karnevalsauftakt in Hiltrup.

Das Spiel der DJK-Handballer verlief von Beginn an anders als die letzten - zumeist sehr engen - Begegnungen. Die Hausherren schienen von Anfang an klarstellen zu wollen, wer den Platz als Sieger verlassen sollte. Bereits nach 10 Minuten erarbeitete sich die aus den letzten Spielen gewohnt sichere Abwehr der Hiltruper einen 9:4-Vorsprung, welcher auch bis zur Pause durch Tore vom gut aufgelegten Ryk Spaedtke und einem überragend haltenden Torben Düffel nicht wirklich zusammenschrumpfte. Bei einer besseren Chancenverwertung wäre ein weitaus höherer Pausenstand als 17:14 möglich gewesen.

Die zweite Hälfte begann furios. In der Pause schien DJK-Trainer Martin Halfmann auf die erwähnte Abschlussschwäche hingewiesen zu haben und in nur 5 Minuten wurde der Vorsprung auf 22:15 ausgebaut. Die letzten Hoffnungsschimmer auf Punkte der Neuenkirchener waren ab diesem Zeitpunkt dann auch Geschichte. Nur ihrem sicheren Siebenmeterschützen hatten es die Neuenkirchener zu verdanken, dass die Partie zumindest kein ergebnistechnisches Debakel wurde. Aber auch von diesem Umstand ließen sich die Hiltruper nicht mehr beeindrucken. Immer wieder setze sich Jonah Crone in der Mitte schön durch und erzielte sichere Tore oder setzte seine Mitspieler auf Außen und am Kreis in Szene. „Henning hat Phillip am Kreis super vertreten“, gab es ein Sonderlob von Trainer Halfmann  für den Ersatzmann und Neuzugang Henning Jorek am Kreis. Eine ganz starke Partie machten vor allem in der Abwehr das Duo Patrick Pohlmann und Tim Rickling. „Das will ich genau so sehen. Kompromisslos, robust aber nicht unfair in der Abwehr agieren und nicht nur auf den Gegner reagieren“, resümierte der sichtlich zufriedene DJK-Trainer Halfmann.

Den Schlusspunkt unter diese, besonders in der zweiten Halbzeit einseitigen Partie, setzte wiederrum Ryk Spaedtke, der sich insgesamt 8 Mal in die Torschützenliste eintrug. Die Karnevalsparty in der benachbarten Stadthalle konnte beginnen.

Hiltrup: Düffel, Voß (Tor) - Spaedtke (8), Crone (5), Hartelt (5/1), Limke (4), Rickling (4), Pohlmann (2), Dahlhaus (2), Jorek (1), Weyer, Israel

 

Nachtrag Kreispokal: Am nächsten Wochenende wäre eigentlich die nächste Runde im Kreispokal an der Reihe gewesen. Dieses Spiel gegen die Warendorfer SU 3 wurde aber vorverlegt.

Das Ausscheiden der DJK am letzten Mittwoch mit nur 6 Feldspielern hatte einen bitteren Beigeschmack. Weniger die Tatsache, dass man in der Verlängerung mit 33:35 ausschied, sondern vielmehr die freundlich ausgedrückt „robuste Spielweise“ der Gastgeber. Reihenweise harte bis böse Fouls wurden von den zwei schwachen Schiedsrichtern nicht geahndet. Angeheizt von dem zwar lautstarken, aber nicht immer fachkundigen Zuschauerblock, behielten die Warendorfer ihre Spielweise bei. „Mit Handballspielen hatte das nicht mehr viel zu tun. Nach dem 15. bösen Foul in der ersten Halbzeit habe ich aufgehört zu zählen“, so Torwart Henning Voß. Allerdings war bereits vor dem Spiel die ganz klare Ansage, dass die Punkte gegen Neuenkirchen in der Liga wichtiger sind, als das Erreichen des Final Four im Kreispokal. Dieses Ziel wurde bekanntlich auch erreicht.

Hiltrup: Düffel, Voß (Tor) – Crone, Hartelt, Limke, Rickling, Pohlmann, Weyer

DJK Eintracht Hiltrup

02.02.2015

40 gute Minuten reichen nicht

Hiltrup verliert das Spiel gegen Sparta Münster in den letzten 20 Minuten und steht nun unter Zugzwang im Abstiegskampf

Münster - Die Enttäuschung war groß nach dem Spiel der Eintracht aus Hiltrup gegen Sparta Münster. 40 Minuten lief alles nach Plan für die Hiltruper. Die Mannschaft von DJK-Trainer Martin Halfmann führte zu Anfang der ersten Hälfte in einer ausgeglichenen Partie mit 17:20 in der Halle an der Sentruper Höhe, die Abwehr stand recht sicher, wenn auch nicht so gut wie in den letzten Spielen und auch der Angriff traf. Angefeuert vom lautstarken Fanblock aus Hiltrup schienen die Punkte in greifbarer Nähe.

Doch dann kam der Bruch im Spiel. Auf einmal versagten den Spielern von Trainer Halfmann vor dem gegnerischen Tor die Nerven. Reihenweise wurden Bälle durch technische Fehler verloren oder schwach verworfen. In der Abwehr fehlte die Kompromisslosigkeit und vor allem die Absprache der ersten Hälfte und der letzten Wochen. Diese Schwächephase nutzten die Spartaner aus und glichen erst zum 22:22 in der 52. Minute aus und setzten sich in der Folge weiter ab. Immer wieder kamen die Angreifer von Sparta Münster durch gewonnene Zweikämpfe frei zum Abschluss und entschieden das Spiel durch das 27:24 in der 59. Minute endgültig für sich. Als Endergebnis stand ein bitteres 28:24 auf der Anzeigetafel.

"Wir haben in der 2. Halbzeit die wichtigen Zweikämpfe verloren, was bei unserer offensiven 3:2:1-Abwehr natürlich tödlich ist. Besonders die Absprache in der Abwehr hat mir überhaupt nicht gefallen. Aber mit 4 eigenen Toren in den letzten 20 Minuten kann man natürlich kein Spiel gewinnen", analysierte Martin Halfmann. "Wir werden in den nächsten Trainingseinheiten weiter daran arbeiten, diese Fehler abzustellen. Eine Niederlage gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf ist natürlich besonders bitter, aber wir werden weiter kämpfen", so der Eintracht-Trainer.

Eine Leistungssteigerung über die kompletten 60 Spielminuten wird auch dringend nötig sein, da es sonst schwer wird im Abstiegskampf. Der nächste Gegner auf tabellarischer Augenhöhe gastiert bereits am nächsten Samstag in Hiltrup. Gegen den SuS Neuenkirchen wird mehr nötig sein, um die 2 Punkte in Hiltrup zu behalten, um nicht komplett den Anschluss im Kampf gegen den Abstieg zu verlieren.

Vorher, am Mittwoch, steht für die Hiltruper die nächste Runde im Kreispokal bei der Warendorfer SU an.

Hiltrup: Düffel, Voß (Tor), Spaedtke (6), Hartelt (6/2), Weyer (3), Kunze (2), Pohlmann (2), Keilmann (2), Rickling (1), Israel (1), Dahlhaus (1)

DJK Eintracht Hiltrup

25.01.2015

Spitzenreiter wackelt, fällt aber nicht

Hiltrup verliert nach großartigem Spiel gegen Spitzenreiter Gremmendorf/Angelmodde in den letzten Sekunden der Partie

Hiltrup - Derbystimmung in der Sporthalle am Schwimmbad in Hiltrup. Der Tabellenprimus aus Gremmendorf/Angelmodde war zu Gast. Das zweite Heimspiele in Folge gegen eine Mannschaft der TOP 3 für die Spieler von Trainer Martin Halfmann. In der letzten Woche gelang bereits die Überraschung gegen Gronau und genau diese wollten die Hiltruper auch gegen die HSG Gremmendorf/Angelmodde schaffen.

Hochmotiviert und offensiv eingestellt gingen die Mannen aus Hiltrup vor vollen Zuschauerrängen ins Spiel. Beide Zuschauerlager unterstützten ihre Mannschaft lautstark und sorgten für eine tolle Derbyatmosphäre. Das Spiel begann ähnlich ausgeglichen wie das gegen Vorwärts Gronau eine Woche zuvor. Nach 14 Minuten führte Hiltrup mit 8:7 und auch bis zum 11:11 nach 27 Minuten konnte sich keine Mannschaft wirklich absetzen. Immer wieder gelang es den Spielern von Eintracht Hiltrup durch ihre gute Abwehrarbeit und tollen Paraden von Nachwuchskeeper Torben Düffel in Ballbesitz zu kommen. Die daraus entstandenen Angriffe wurden gut ausgespielt und oftmals sicher in Tore umgewandelt. Erst gegen Ende der 1. Halbzeit konnte sich Gremmendorf/Angelmodde mit 12:15 etwas absetzen. Kurios war das letzte Tor im ersten Durchgang, da es klar nach Ablauf der regulären Spielzeit durch Gremmendorf/Angelmodde erzielt wurde. Trotzdem wurde das Tor durch die Unparteiischen aus Burgsteinfurt anerkannt, welche durch einige weitere seltsame Entscheidungen den Unmut beider Mannschaften auf sich zogen.

Die Halbzeitpause wurde von den Hausherren um Trainer Martin Halfmann offensichtlich besser genutzt. Angetrieben von dem in der Abwehr kompromisslos spielenden Phillip Keilmann und Tim Rickling erspielten sich die Hiltruper durch Treffer von Ryk Spaedtke, Daniel Hartelt und Stephan Limke bis zur 45. Minute eine 23:19 Führung. Von den Zuschauerrängen wurde bereits "Spitzenreiter, keiner weiß warum" skandiert. Der Spitzenreiter ließ allerdings nicht locker und kämpfte sich mit einem 4:0 Lauf wieder ins Spiel. In dieser Phase des Spiels konnten die Hiltruper ihr bis dahin gutes Angriffsspiel nicht zum Erfolg bringen. Nach gespielten 56 Minuten und dem Spielstand von 23:23 war die Spannung kaum noch zu toppen. Martin Dahlhaus erzielte 2 Minuten vor dem Ende die 26:25 Führung, welche im Gegenzug ausgeglichen wurde. Zum tragischen Hauptdarsteller wurde 20 Sekunden vor dem Ende Stephan Limke. Sein Wurf aus dem Rückraum konnte abgewehrt und im folgenden Gegenstoß zum umjubelten Siegtreffer aus Gremmendorfer-Sicht umgewandelt werden.

"Wir hätten mindestens einen Punkt verdient gehabt, aber ich bin mit der Leistung meiner Mannschaft trotzdem hoch zufrieden. Unsere neue Abwehrformation funktioniert immer besser und wenn wir die Leistung der letzten beiden Spiele weiterhin abrufen können bin ich sehr zuversichtlich", blickte Trainer Martin Halfmann bereits auf das nächste Derby gegen Sparta Münster am nächsten Samstag.

Hiltrup: Düffel, Voß (Tor), Limke (7/1), Keilmann (5/1), Spaedtke (5), Hartelt (4), Dahlhaus (2), Rickling (2), Kunze (1), Israel, Pohlmann, Weyer

DJK Eintracht Hiltrup

20.01.2015

Endlich!

Hiltrup schafft Überraschung und besiegt Vorwärts Gronau nach Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit

Hiltrup - „Das war richtig gut. Quasi das genaue Gegenteil des Spiels in Vreden. Eine sehr starke Abwehrleistung, obwohl wir die gespielte Formation erst seit kurzer Zeit trainieren. Wir haben das Spielniveau mit großem Kampf über 60 Minuten gehalten“, so äußerte sich Trainer Martin Halfmann nach dem lang ersehnten 3. Saisonsieg der Hiltruper gegen den Tabellendritten aus Gronau.

Nach dem Schlusspfiff löste sich die spürbare Anspannung nicht nur beim Trainer, sondern auch bei den Spieler, Verantwortlichen und Zuschauern. ENDLICH belohnten sich die Hiltruper für ihr gutes Spiel mit zwei Punkten im Abstiegskampf.

Die Rollen waren vor dem Spiel durch den Kantersieg der Gronauer im Spitzenspiel gegen Lengerich und der herben Schlappe der Hiltruper in Vreden klar verteilt. Auf dem Papier war eigentlich nur die Höhe des Gronauer Sieges fraglich. Das Spiel startete allerdings ganz anders, als von vielen im Vorfeld erwartet. Sehr ausgeglichen verliefen die ersten Minuten. Bis zum 8:8 in der 15. Minute konnte sich keine Mannschaft mit mehr als einem Tor in Front bringen. Dieses enge Spiel setzte sich auch bis zur Halbzeit  (HZ: 13:13) fort. Die Münsteraner überzeugten vor allem in der neu strukturierten offensiveren Abwehr und raubten so den gegnerischen Angreifern häufig den letzten Nerv. Im Angriff wurde immer wieder Kreisläufer Phillip Keilmann in Szene gesetzt, über die beiden Außen Martin Dahlhaus und Ryk Spaedtke abgeschlossen oder in 1:1 Situationen der Abschluss gesucht.

Die Halbzeitpause schien den Hiltrupern besser getan zu haben als Gronau. In den ersten 10 Minuten der 2. Halbzeit legten die Mannen von Trainer Martin Halfmann noch einmal eine Schippe auf die bis dahin schon gute Leistung drauf. Die Angreifer von der niederländischen Grenze scheiterten reihenweise an der noch besser funktionierenden Abwehr um Torwart Henning Voß und im Angriff wurden kleinere Fehler aus der ersten Halbzeit abgestellt. Folgerichtig stand es in der 40. Minute 23:17. Ein 6 Tore Vorsprung, welchen die Münsteraner nicht mehr abgegeben sollten. Zwar versuchte der Favorit aus Gronau noch einmal durch Spieler- und Formationswechsel alles, konnte an diesem Tag aber nichts mehr ausrichten. Kurz vor Ende des Spiels machte sich bei den Spielern von Vorwärts Gronau der Frust über die drohende Niederlage breit, was sich in einigen unnötigen Fouls und zum Schluss auch noch mit einer direkten Roten Karte zeigte. Auch eine offene Manndeckung brachte nichts mehr ein.

Als der Schlusspfiff ertönte, fielen sich die Spieler in die Arme und feierten zusammen mit den Zuschauern den hoch verdienten Sieg und damit wichtige Punkte im Abstiegskampf.

Im nächsten Heimspiel am nächsten Samstag (24.01.) beginnt die Rückrunde und es folgt direkt die nächste große Hürde. Zum Lokalderby stellt sich der Tabellenführer aus Gremmendorf/Angelmodde in der Hiltruper Halle vor. Man darf gespannt sein, ob den Hiltrupern eine zweite Überraschung gelingt.

Hiltrup: Düffel, Voß (Tor), Keilmann (8), Limke (8/2), Hartelt (5/1), Spaedtke (4), Dahlhaus (3), Kunze (2), Rickling, Israel, Pohlmann