DJK EINTRACHT HILTRUP 1964 E.V.
SEIT MEHR ALS 50 JAHREN
23.03.2015

Überzeugende Vorstellung

Hiltrup holt in überzeugender Weise Big-Points im Abstiegskampf beim ASV Senden II und verlässt nach langer Zeit die Abstiegsplätze

Senden - Mit vollem Kader, aber ohne Trainer Martin Halfmann (Urlaub) reiste Eintracht Hiltrup am Sonntag zum Abstiegsderby nach Senden. Für Spannung sorgte bereits die Ausgangsposition beider Mannschaften, da die Reserve des ASV nur einen Punkt vor den Hiltrupern in der Tabelle platziert war. Durch die Niederlage von Sparta Münster am Vortag in Neuenkirchen konnte somit durch einen Auswärtssieg ein großer Sprung in der Tabelle gelingen. 

Solche Chancen zur Verbesserung in der Tabelle haben die Spieler aus Hiltrup in den letzten Wochen auswärts stets nicht genutzt. Doch an diesem Sonntag war alles etwas anders. Die Zuschauer in der gut gefüllten Halle sahen von Anfang an, dass die Hiltruper hochkonzentriert und motiviert zur Sache gingen. Die gewohnt offensive Abwehr stand von Beginn an nahezu perfekt und wenn doch mal ein Ball durchkam, war dieser sichere Beute für DJK-Torwart Henning Voß. Erst in der 15. Minute gelang den Hausherren der erste Treffer. Dass das Spiel bis dahin noch nicht entschieden war, lag nur an Jan-Simon Tenholt im Kasten der Sendener. Dieser hielt die Oberliga-Reserve beim zwischenzeitlichen 0:4 (15. Minute) noch im Spiel. „Da hätten wir schon deutlicher führen müssen“, so Aushilfscoach Daniel Hartelt. Angeführt von einem äußerst treffsicheren Phillip Keilmann am Kreis konnte der 4 Tore Vorsprung bis zur 20. Minute (Spielstand: 4:8) und auch zur Halbzeit 8:12 gehalten werden.

Die zweite Halbzeit begann, wie die Erste aufgehört hatte. Der von vielen erwartete Sturmlauf der Gastgeber blieb aus, was die Hiltruper zum Ausbau des Vorsprungs nutzten. Durch Tore von Jörn Kunze und Tim Rickling wurde eine beruhigende 11:18 Führung in der 39. Minute herausgearbeitet. Senden versuchte nun alles und stellte die Abwehr auf eine sehr offensive 3:2:1 Deckung (teilweise offene Manndeckung) um. Wirklich Erfolg brachte diese Taktikänderung nicht, da vor allem der schnelle Tim Rickling in dieser Phase des Spiels die sich auftuenden Räume in der Sendener-Hintermannschaft zu nutzen wusste. Zwar gelangen einzelne Verkürzungen auf 5-6 Tore Rückstand, aber die Hiltruper waren an diesem Sonntag einfach zu stark für das junge Sendener Team. Spätestens in der 51. Minute (Spielstand: 17:23), als Torwart Henning Voß eine Siebenmeter in doppelter Unterzahl (nach direkter Roter Karte für Patrick Pohlmann) entschärfte, war die Gegenwehr der Hausherren gebrochen. Bis zum Spielende taten die Hiltruper noch etwas für das Torverhältnis und gewannen das Spiel völlig verdient mit 21:28. Auch den direkten Vergleich - im Abstiegskampf vielleicht noch wichtig - haben die Mannen von Trainer Martin Halfmann gewonnen. Durch den zweiten Sieg in Folge haben sich die Eintrachtler vom 13. Platz (Abstiegsplatz) auf den 11. Tabellenrang verbessert.

„Wir wussten dass das Spiel heute eine große Chance bietet ein paar Plätze in der Tabelle gut zu machen und haben die Aufgabe bravourös gelöst. Das Traineramt gebe ich aber gerne wieder an Martin ab, auch wenn das bedeutet dass der Fußball für die Trainingseinheiten wieder in den Keller wandern kann“, resümierte der weiterhin ungeschlagene Spielertrainer Daniel Hartelt lachend nach dem Spiel.

Der Abstiegskampf geht nun erstmal in die Osterpause. Am 11.04.2015 um 18:30 Uhr wird der Tabellenzweite aus Lengerich zu Gast sein. Eine schwere Aufgabe, aber zu Hause ist in Hiltrup bekanntlich vieles möglich.

Hiltrup: Voß (Tor) – Keilmann (10), Rickling (7), Spaedtke (3), Dahlhaus, Kunze (je 2), Crone (2/2), Hartelt, Limke (je 1), Pohlmann, Maaß, Jorek, Bahr

DJK Eintracht Hiltrup

15.03.2015

Nicht schön, aber erfolgreich

Eintracht Hiltrup gewinnt zu Hause gegen Ascheberg/Drensteinfurt und sammelt wichtige Punkte im Abstiegskampf

Hiltrup - Die unglückliche Niederlage des letzten Auswärtsspiels in Havixbeck haben die Spieler von DJK-Trainer Martin Halfmann einigermaßen gut verdaut. Gegen den tabellarischen Favoriten aus Ascheberg blieb der Angriff der Hiltruper gewohnt treffsicher, die Abwehr zeigte sich aber nur phasenweise verbessert.

Der im Hiltruper Hallenheft angesprochene "Abstiegskrampf" spiegelte sich bei beiden Mannschaften von Beginn an wieder, obwohl die Gäste eigentlich gar nicht im Abstiegskampf stecken. Wie in den letzten Spielen auch, ging es torreich los. Schnell führten die Hausherren mit 6:4 und bauten diese Führung bis zur ersten Auszeit der Gäste in der 12. Minute auf 9:5 aus. Der Rückraum mit Daniel Hartelt, Stephan Limke und Jonah Crone wurden von den Abwehrspielern meist nur eskortiert, als wirklich behindert. Einem kurzen Zwischenhoch der Gäste (11:9 in der 17. Min.) folgte wieder eine "Sturm und Drang"-Phase der Hiltruper. Über das 17:13 durch Martin Dahlhaus setzten sich die Hiltruper zur Pause mit 22:16 vorentscheidend ab.

In der zweiten Halbzeit setzte sich das Spiel vom Ende der ersten Halbzeit fort. Die Eintrachtler suchten ihr Glück weiterhin in der Offensive und führten durchgängig mit 5-7 Toren Vorsprung. In der 40. Minute bei doppelter Unterzahl der Münsteraner gelang es den Aschebergern noch einmal kurzfristig auf 25:22 heranzukommen. Dieser kleine Hoffnungsfunken wurde aber schnell durch Ryk Spaedtke und Phillip Keilmann zunichte gemacht. Auch die offene Manndeckung ab der 55. Minute nützte den Gästen nur noch zur Ergebniskorrektur, ohne die Mannen von Martin Halfmann noch mal wirklich in Gefahr zu bringen. Mit 36:32 endete dieses torreiche, aber vor allem in der Abwehr nicht hochklassige Spiel, zu Gunsten der Eintracht aus Hiltrup.

"Hauptsache gewonnen, und das auch verdient", lautete das kurze und erleichterte Fazit von Trainer Martin Halfmann nach dem Spiel. Ähnlich äußerte sich auch der am Samstag oft glücklose Torwart Henning Voß: "Wir waren heute nicht gut, aber etwas besser als der Gegner. In unserer Situation ist mir aber total egal, ob wir ein Spiel 50:49 gewinnen. Hauptsache wir gewinnen."

Im nächsten Auswärtsspiel in Senden am nächsten Sonntag geht es wieder gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf. Die Reserve vom ASV Senden steht nach dem Trainerwechsel nur 2 Punkte (Spiel vom heutigen Sonntag war bei Redaktionsschluss noch nicht beendet) vor den Hiltrupern. Spannung und Kampf sind also garantiert.

Hiltrup: Kuhlenkamp (n.e.), Voß (Tor), Limke (9/1), Hartelt (7/1), Keilmann, Spaedtke (je 5), Dahlhaus, Crone (je 3), Rickling (2), Pohlmann, Jorek (je 1), Kunze

DJK Eintracht Hiltrup

09.03.2015

Angriff top, Abwehr flop

Hiltrup verschenkt durch unglückliche Niederlage in Havixbeck wichtige Punkte im Abstiegskampf

HILTRUP. „Wir machen auswärts 35 Tore und gehen nicht als Sieger vom Platz. Das ist ganz bitter“, mit dieser Feststellung traf ein Spieler aus Hiltrup den Nagel auf den Kopf. In dem sehr tempo- und torreichen Bezirksligaspiel in Havixbeck war Spannung bis zum Schluss garantiert, auch wenn das Spielniveau (vor allem der beiden Abwehrreihen) nur phasenweise bezirksligatauglich war.  

Angestachelt von der Niederlage des ärgsten Konkurrenten Sparta Münster vom Vortag begannen die Spieler von DJK-Trainer Martin Halfmann stark. Über das 2:4 (6. Min.) wurde bis zur 12. Minute eine 6:10 Führung erarbeitet. Immer wieder konnte sich Ryk Spaedtke auf Außen oder Tim Rickling auf Halb-Rechts stark in Szene setzen. Besonders in der ersten Halbzeit scheiterten die Havixbecker Spieler reihenweise am stark haltenden Nachwuchstorwart Torben Düffel. Nach einer Auszeit und neuer taktischer Ausrichtung kämpften sich die Gastgeber wieder in die Partie und erzielten nach 20. Minuten den 10:10 Ausgleich. Bis zum Ende der ersten Halbzeit wurden die Hiltruper aber wiederum stärker im Angriff und gingen folgerichtig mit einem 13:15-Vorsprung in die Pause.

In Hälfte zwei ging das enge Spiel weiter, nur mit dem Unterschied, dass beide Abwehrreihen über weite Strecken vollkommen den Dienst versagten. Es entwickelte sich ein munteres Scheibenschießen, in welchem beide Torhüter sehr oft von Ihren Abwehrreihen sträflich allein gelassen wurden und die Angreifer geradezu zum Tore werfen eingeladen wurden. Für Spannung war trotzdem gesorgt, da sich keine Mannschaft für längere Zeit mit mehr als 2 Toren absetzen konnte. Erst in der 50. Minute gelang den Spielern aus Havixbeck eine beruhigende 29:25 Führung. Wer allerdings gedacht hatte, das Spiel wäre gelaufen, den belehrten die DJK-Spieler eines Besseren. Angetrieben von Stephan Limke und dem unermüdlich wühlenden Daniel Hartelt schafften die Hiltruper in der 54. Minute den 30:30 Ausgleich. Alles war wieder offen. Leider schien diese Aufholjagt zu viele Kräfte gekostet zu haben. Zwar war das Spiel bis zum 33:33 (58. Minute) weiterhin nicht entschieden, aber SW Havixbeck setzte sich wiederum mit 2 Toren ab und es gelang den Mannen von Martin Halfmann nicht mehr, den mindestens verdienten Ausgleich zu erzielen. Am Ende stand eine sehr unglückliche 36:35 Niederlage zu Buche und die so dringend benötigten Punkte im Abstiegskampf blieben beim Gastgeber.

„Wir haben vor allem in der zweiten Halbzeit nicht gut und konsequent genug in der Abwehr gearbeitet. Meine Spieler haben die Gegner in vielen Situationen quasi zum Tore werfen eingeladen. Das hat uns heute die Punkte gekostet. Aber meine Mannschaft hat sich zu keinem Zeitpunkt aufgegeben und hat bis zum Schluss alles gegeben. Einen Punkt hätten wir mindestens verdient gehabt“, so Trainer Martin Halfmann nach dem Spiel.

Nächste Woche Samstag gastiert die Mannschaft aus Ascheberg/Drensteinfurt in der Sporthalle am Schwimmbad in Hiltrup. Anwurf ist um 18:30 Uhr.

Hiltrup: Düffel, Voß (Tor) – Hartelt (11/4), Limke (10),  Spaedtke (5), Rickling (5), Pohlmann (3), Maaß (1), Jorek, Crone

DJK Eintracht Hiltrup

02.03.2015

Emsdetten ohne Chance

In einer sehr einseitigen Partie gewinnt Hiltrup gegen den TV Emsdetten III klar und macht den Abstiegskampf wieder spannend

Hiltrup - So entspannt hat man Trainer Martin Halfmann in diese Saison selten auf der Bank gesehen. Dafür war die Partie gegen den TV Emsdetten III allerdings auch zu einseitig. Seine Spieler traten, wie bisher immer zu Hause im Jahr 2015, ganz anders auf, als letzte Woche in Rheine. Zu Hause ist die Eintracht wieder eine schwere Nuss für jeden Gegner.

Nach dem ersten Angriff führten die Emsdettener mit 0:1. Das sollte für den Rest der Partie die erste und letzte Führung bleiben. Generell war das Spiel nur bis zur 15. Minute (Stand: 7:6) offen. Emsdetten hatte zu diesem Zeitpunkt bereits drei 7m-Strafwürfe verworfen und eine direkte Rote Karte (Foul im Gegenstoß) kassiert. Danach setzten sich die Hiltruper Tor um Tor ab. In dieser Phase waren besonders die beiden Außenspieler Ryk Spaedtke und Martin Dahlhaus treffsicher und wurden schön freigespielt. "Beide hatten eine fast 100% Quote, das war schon stark", so DJK-Coach Martin Halfmann. Über 12:7 (21. Minute) wurde das Ergebnis zur Pause auf 17:12 ausgebaut.

Nach der Halbzeit schlug die Stunde von Stephan Limke (insgesamt 13x erfolgreich). Bereits in der ersten Halbzeit treffsicher, markierte er besonders in den ersten 10 Minuten der zweiten Halbzeit Treffer um Treffer. Aus einer starken Abwehr heraus, mit einem (laut)stark kämpfenden Thorsten Bahr und einem überragenden Torhüter Henning Voß (25 Paraden), setzten sich die Hiltruper immer weiter ab. In der 40. Minute war das Spiel beim Stand von 24:16 endgültig entschieden. Trotz dieser hohen Führung hielten die Mannen von Martin Halfmann die Spannung hoch. Der Widerstand von Emsdetten war zu diesem Zeitpunkt bereits lange gebrochen. Als in der Schlussphase auch noch die Leihspieler aus der zweiten Mannschaft Thorsten Bahr und Emilio Reguera ihre Treffer markierten, war die Feierstimmung in der Halle perfekt.

"Das war gut. Gute Abwehr, guter Angriff und 2 wichtige Punkte gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf. Besser kann es nicht laufen", resümierte Trainer Martin Halfmann nach dem Spiel.

Nächstes Wochenende geht es für die Hiltruper am Sonntag um 18:00 Uhr nach Havixbeck. Hoffentlich wird bei SW Havixbeck auch mal auswärts eine ansprechende Leistung gezeigt und möglichst auch gepunktet. Bei jetzt nur noch 2 Punkten Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz ist bei noch 8 ausstehenden Spielen weiterhin alles drin.

Hiltrup: Düffel, Voß (Tor), Limke (13/4), Spaedtke (5), Dahlhaus (5), Crone (4), Bahr (3), Weyer (2), Reguera (1), Hartelt, Maaß, Pohlmann

DJK Eintracht Hiltrup

02.03.2015

DJK Eintracht droht endgültiges Aus

Emotionale Versammlung der DJK Eintracht Hiltrup

Münster-Hiltrup - Alle Appelle fruchteten nicht: Die Vorstandswahlen auf Generalversammlung der DJK Eintracht Hiltrup verliefen ohne Ergebnis.

„Die Schwellenangst vor dem Amt“ ließ die Mitglieder des DJK Eintracht Hiltrup ergebnislos ihre Generalversammlung am Freitagabend beenden. 32 stimmberechtigte Mitglieder hatten sich eingefunden, um einen neuen Vorstand zu wählen. Viele von ihnen sind im Verein aktiv und engagiert, aber zur Wahl stellen wollte sich dann doch keiner der Anwesenden.

Bereits zu Beginn gab es einen höchst emotionalen Auftakt. Der Geistliche Beirat des DJK, Diakon Klaus Reichel, las Worte des Dichters Eugen Roth vor. Die Kernaussage lautete: Öffentliche Respektbekundungen sind allenfalls ein oberflächlicher Abglanz des Ehrenamtes, wichtiger seien der persönliche Gewinn und die Möglichkeit, die Vereinszukunft und die Laufbahn vieler junger Sportler mitzugestalten. Den Appell, die Zukunft des Vereins nicht aufs Spiel zu setzen, griffen alle Vorstandsmitglieder in ihren Ansprachen auf, ebenso wie der angereiste stellvertretende DJK Vorsitzender Wolfgang Tettenborn. Er ging sogar so weit, gezielt in die Reihen zu fragen, ob ein Amt für den einen oder anderen denkbar sei.

Nachdem einige organisatorische Punkte abgehandelt waren, entwickelte sich eine rege Diskussion um die Zukunft des Vereins. Die nächsten Schritte sind durch die Vereinssatzung sowie die gesetzlichen Regelungen vorgegeben. Sollte es in den nächsten drei Monate bis zur Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung keine Freiwilligen für die drei Vorstandsposten geben, droht das endgültige Aus. Ein „finanziell gesunder Verein“, so der scheidender Geschäftsführer Kurt Pieper, müsse dann wegen mangelnder Kandidaten für den Vereinsvorstand nach fünfzig Jahren den Spiel- und Sportbetrieb einstellen.

„Die Zeit bis dahin wollen wir nicht tatenlos verstreichen lassen“, bekräftigte Manfred Bahr, Erster Vorsitzender des Vereins. Aus Verantwortung vor den Jugendlichen werden Fusionierungsgespräche mit anderen Vereinen geführt. Dabei wandern jetzt schon viele junge Spieler wegen Trainermangels zu benachbarten Sportverbänden ab, wie etwa nach Gremmendorf.

Angesichts des massiven Problems der Personalbesetzung und der vielen enttäuschten und frustrierten Mitglieder, die sich ein weiteres Ehrenamt zusätzlich zu den beruflichen und familiären Pflichten nicht zutrauten, fiel die Verabschiedung der scheidenden Vorstandsmitglieder Kurt Pieper, Helmut Wortmann und des Schiedsrichterwartes Dennis Kuhlenkamp fast nicht weiter auf. Knappe Dankesworte und eine Kleinigkeit, von Manfred Bahr überreicht, deckten sich nicht so recht mit dem jahrelangen Engagement des eingeschworenen Teams. „Jeder sollte das Recht haben, ein Ehrenamt aufzugeben“, so lautete schon gleich zu Beginn die proaktive Verteidigung der Entscheidung der Führungsspitze durch Klaus Reichel. Zum Schluss sagte Kurt Pieper schon fast entschuldigend: „Unser Vorstand hat ein Durchschnittsalter von 70 Jahren“.

Die Hoffnung, dass sich in den nächsten Wochen doch noch ein Geschäftsführer finden lasse, war aber zum Schluss bei vielen der Vereinsmitglieder vorhanden. Sollte dieser Posten besetzt werden, würde die Hemmschwelle für das Amt des Ersten und Zweiten Vorsitzenden bei einigen sinken und so vielleicht doch das rettende Umdenken einsetzen, so die Überzeugung in der Runde.

Von Maria Groß
Westfälische Nachrichten vom 02.03.2015

25.02.2015

Auf Messers Schneide

Handballverein DJK Eintracht Hiltrup droht Personalkrise

Münster-Hiltrup - Müssen die Gallier aufgeben? Im Schatten des TuS Hiltrup kämpft die DJK Eintracht Hiltrup seit mehr als 50 Jahren einen ungleichen Kampf. Mit seinen nur knapp 300 Mitgliedern hat sich die DJK jedoch immer schon durch ihren familiären Zusammenhalt ausgezeichnet. Wird auf der Generalversammlung kein neuer Vorstand gefunden, steht die Zukunft des Vereins auf Messers Schneide.

Von Markus Lütkemeyer

Der zweite Vorsitzende Helmut Wortmann wird nach 18 Jahren im Amt nicht erneut kandidieren. Der Geschäftsführer Kurt Pieper zieht sich nach 14 Jahren Vorstandsarbeit aus Altersgründen zurück. Eintracht-Chef Manfred Bahr ist zwar noch für ein Jahr gewählt, würde den Staffelstab allerdings auch gerne abgeben. Das Tagesgeschäft im Vereinssport wird mittlerweile online abgewickelt – Spielberichte werden elektronisch eingereicht und so weiter. „Das wird uns zu kompliziert“, sagt Bahr. Doch Nachfolger sind auch nach intensiver, fast schon jahrelanger Suche nicht ins Sicht.

„Das tut natürlich weh nach 50 Jahren Vereinsgeschichte“, sagt Bahr. Er kennt den Verein wie kein anderer. Von 1981 bis 2002 führte er die Gaststätte Dicke Eiche samt Hotel. Sowohl für den TuS als auch die DJK war die Gaststätte das Vereinslokal. Seit drei Jahren ist der 64-Jährige Vorstandsvorsitzender. „Zum Jubiläum im vergangenen Jahr haben wir ein schönes Fest gefeiert.“ Aus allen Generationen kamen Gäste, Ehemalige reisten aus ganz Deutschland an. „Aber für die Nachfolgersuche hat es nichts genutzt“, bedauert Bahr.

Dass sich niemand für die Jobs findet, liege aber nicht an mangelnder Hilfsbereitschaft oder fehlendem Zusammenhalt im Verein. Tatsächlich gibt es einen regen Beirat, der überall anpackt wo es Probleme gibt. „Jeder will helfen, aber einen Posten möchte niemand“, klagt Bahr.

Das klingt nach einem Problem, dass viele Vereine heutzutage haben: Die Bereitschaft, sich dauerhaft im Vorstand zu verpflichten, sinkt. Dazu, dass der moderne (Berufs-)Alltag viel Flexibilität verlangt, passt ein starres Ehrenamt nur schwer.

Was passiert, wenn trotz aller Appelle kein neuer Vorstand zustande kommt? „Der schlimmste Fall wäre, dass die Posten kommissarisch übernommen werden“, sagt Bahr. Dann müsste laut Satzung eine erneute Mitgliederversammlung angesetzt werden, um doch noch eine Lösung zu finden. Fruchtet auch das nicht – droht das Aus.

Eine Lösung wäre noch, den Vorstand zugunsten eines achtköpfigen Gremiums aufzulösen, dass fortan als Team die Aufgaben der Vorsitzenden und des Geschäftsführers wahrnimmt. Doch Bahr warnt: „Müssten wir den Vorstand erweitern, wäre das wie ein Insolvenzverfahren.“ Denn diese Satzungsänderung ist nicht leicht zu haben, dauert Zeit und blockiert den Vereinsbetrieb.

Und Fusion – warum nicht mit dem Nachbarverein kooperieren? Dafür spricht: „Die alte Verfeindung mit dem TuS kennt die Jugend gar nicht mehr“, sagt Bahr. Dagegen spricht: „Der TuS hat seine Handballabteilung aufgelöst. Handball ist in Münster einfach nicht lukrativ. Das ist in Ostwestfalen ganz anders.“ Bleibt noch Angelmodde. Dort gibt es noch Handballer. Sie haben sich bereits zu einer Spielvereinigung mit den Gremmendorfer zusammengeschlossen.

Termin: Die Versammlung findet am 27. Februar (Freitag) um 19.30 Uhr in der Vereinsgaststätte Haus Bröcker statt.

Westfälische Nachrichten

23.02.2015

Fehlwurffestival hat einen Sieger

Vom Verletzungspech arg gebeutelte Hiltruper vergeben die Chance den Rückstand auf die Nicht-Abstiegsplätze zu verkürzen

HILTRUP. Letzter gegen Vorletzter. Ein Spiel, welches zwar Spannung, aber wenn alles normal verläuft bestimmt keine handballerische Finessen zu bieten hat. Vielleicht war auch das der Grund, warum sich nur wenige Zuschauer in die Sporthalle in Rheine begeben hatten (die Meisten davon auch noch aus Hiltrup).

Hiltrup war zu diesem Abstiegsgipfel zwangsweise mit nur 8 Feldspielern angereist. Zu den Langzeitverletzten Marvin Israel (Kreuzbandriss), Phillip Keilmann (OP) und Jörn Kunze (Meniskusanriss), gesellten sich unter der Woche auch noch Torben Düffel, Tim Rickling, Steffen Israel und Patrick Pohlmann. Trainer Martin Halfmann stellte allerdings bereits vor dem Anpfiff klar, dass es bei dem Tabellenstand seiner Mannschaft egal ist, wie viele Spieler zur Verfügung stehen. Punkte müssen her, egal wie.

Den besseren Start in die Partie erwischten die Hausherren. Durch anfängliche Abschlussprobleme der Hiltruper wurden schnelle Gegenstöße oftmals durch Jahn Rheine zum Erfolg gebracht und der 3:2 Vorsprung nach 6 Minuten wurde auf 9:5 (15. Min.) ausgebaut. Das kampfbetonte Spiel war geprägt von vielen Fehlwürfen auf beiden Seiten. Nach einer Auszeit von Hiltrup schienen die Mannen von DJK-Trainer Martin Halfmann endlich wach zu sein. Im Angriff wurde nun überlegter und vor allem erfolgreicher durch Ryk Spaedtke, Henning Jorek und Jonah Crone abgeschlossen und hinter der immer besser funktionierenden Abwehr vernagelte Torwart Henning Voß den Kasten. Bis zur Halbzeit gelangen den Spielern aus Rheine nur noch 2 Treffer und die Hiltruper erzielten derer acht zur 11:13-Halbzeitführung.

Die 2. Halbzeit begann ausgeglichener als zum Ende des ersten Durchgangs. Rheine glich zum 15:15 und 17:17 nach 41. Minuten aus. Es entwickelte sich eine spannende, aber aufgrund der weiterhin vielen Ballverluste und Fehlwürfe, keineswegs schöne Partie, in welcher sich keine der beiden Mannschaften mit mehr als 2 Toren absetzen konnte. Die Führung wechselte öfters und auch die Schiedsrichter passten sich mit einigen seltsamen Entscheidungen auf beiden Seiten dem Spielniveau an. In der 50. Minute kam auch noch Daniel Hartelt zu seinem (ungewollten) zweiminütigem Debüt im Tor der DJK, da Henning Voß eine Zeitstrafe kassierte.

In der 55. Minute schafften es die Spieler aus Rheine sich erstmals mit 25:22 abzusetzen, was auch durch eine Abwehrumstellung auf offene Manndeckung der Hiltruper nicht mehr aufzuholen war. Durch Treffer von Jonah Crone und Stephan Limke  kamen die Münsteraner zwar nochmal auf 26:24 heran, für einen Punkt reichte dies aber nicht mehr. Endstand 28:24.

„Schade. Da wäre heute eindeutig mehr drin gewesen. Aber mit insgesamt 30 Fehlwürfen und Ballverlusten in einer Partie ist es natürlich unmöglich Punkte zu holen“, so Trainer Martin Halfmann nach dem Spiel.

Im nächsten Heimspiel gegen den TV Emsdetten III am Samstag den 28.02.15 um 18:30 in Hiltrup wird die Aufgabe sicherlich schwerer. Am Anfang der Saison noch abgeschlagener Tabellenletzter mit teilweise desaströsen Ergebnissen, hat der Gegner vom kommenden Wochenende offensichtlich Verstärkung aus der II. Mannschaft (Landesliga) erhalten. Zumindest deuten die 6 Siege aus den letzten 7 Spielen darauf hin. Aber egal wie und gegen welche Mannschaft, Punkte müssen her.

Hiltrup: Voß (Tor) - Limke (10/1), Crone (4), Spaedtke (4), Jorek (3), Hartelt (2), Weyer (1), Maaß, Dahlhaus

DJK Eintracht Hiltrup

13.02.2015

DJK-Fußballturnier 2015

Eintracht Hiltrup sucht am 30.05. seine besten Fußballer / Spaß und Spannung garantiert

HILTRUP. Auch in diesem Jahr findet das traditionelle Fußballturnier der DJK Eintracht Hiltrup statt. Am 30.05. (Samstag) wird in einem vereinsinternen Turnier die beste Fußballmannschaft der Eintracht gesucht. Diesen Termin sollte sich jeder schon einmal rot im Kalender anstreichen. Austragungsort ist wie immer die Sporthalle Hiltrup-Ost (Marienschule). Ausgetragen wird die Veranstaltung von der 3. - 6. Mannschaft, insofern darf sich jeder auf ein perfekt organisiertes Turnier freuen, mit allem was dazugehört.

DJK Eintracht Hiltrup

09.02.2015

Karneval in Hiltrup

Hitruper gewinnen sicher gegen den SuS Neuenkirchen und fahren zwei ganz wichtige Punkte im Abstiegskampf ein

Münster - Selbst Napoleon war am Samstag zum Bezirksliga-Meisterschaftsspiel der Eintracht aus Hiltrup gegen den Tabellennachbarn aus Neuenkirchen erschienen. Zusammen mit einer Kuh und weiteren kostümierten lautstarken Zuschauern bejubelten sie den sicheren Sieg der Heimmannschaft zum Karnevalsauftakt in Hiltrup.

Das Spiel der DJK-Handballer verlief von Beginn an anders als die letzten - zumeist sehr engen - Begegnungen. Die Hausherren schienen von Anfang an klarstellen zu wollen, wer den Platz als Sieger verlassen sollte. Bereits nach 10 Minuten erarbeitete sich die aus den letzten Spielen gewohnt sichere Abwehr der Hiltruper einen 9:4-Vorsprung, welcher auch bis zur Pause durch Tore vom gut aufgelegten Ryk Spaedtke und einem überragend haltenden Torben Düffel nicht wirklich zusammenschrumpfte. Bei einer besseren Chancenverwertung wäre ein weitaus höherer Pausenstand als 17:14 möglich gewesen.

Die zweite Hälfte begann furios. In der Pause schien DJK-Trainer Martin Halfmann auf die erwähnte Abschlussschwäche hingewiesen zu haben und in nur 5 Minuten wurde der Vorsprung auf 22:15 ausgebaut. Die letzten Hoffnungsschimmer auf Punkte der Neuenkirchener waren ab diesem Zeitpunkt dann auch Geschichte. Nur ihrem sicheren Siebenmeterschützen hatten es die Neuenkirchener zu verdanken, dass die Partie zumindest kein ergebnistechnisches Debakel wurde. Aber auch von diesem Umstand ließen sich die Hiltruper nicht mehr beeindrucken. Immer wieder setze sich Jonah Crone in der Mitte schön durch und erzielte sichere Tore oder setzte seine Mitspieler auf Außen und am Kreis in Szene. „Henning hat Phillip am Kreis super vertreten“, gab es ein Sonderlob von Trainer Halfmann  für den Ersatzmann und Neuzugang Henning Jorek am Kreis. Eine ganz starke Partie machten vor allem in der Abwehr das Duo Patrick Pohlmann und Tim Rickling. „Das will ich genau so sehen. Kompromisslos, robust aber nicht unfair in der Abwehr agieren und nicht nur auf den Gegner reagieren“, resümierte der sichtlich zufriedene DJK-Trainer Halfmann.

Den Schlusspunkt unter diese, besonders in der zweiten Halbzeit einseitigen Partie, setzte wiederrum Ryk Spaedtke, der sich insgesamt 8 Mal in die Torschützenliste eintrug. Die Karnevalsparty in der benachbarten Stadthalle konnte beginnen.

Hiltrup: Düffel, Voß (Tor) - Spaedtke (8), Crone (5), Hartelt (5/1), Limke (4), Rickling (4), Pohlmann (2), Dahlhaus (2), Jorek (1), Weyer, Israel

 

Nachtrag Kreispokal: Am nächsten Wochenende wäre eigentlich die nächste Runde im Kreispokal an der Reihe gewesen. Dieses Spiel gegen die Warendorfer SU 3 wurde aber vorverlegt.

Das Ausscheiden der DJK am letzten Mittwoch mit nur 6 Feldspielern hatte einen bitteren Beigeschmack. Weniger die Tatsache, dass man in der Verlängerung mit 33:35 ausschied, sondern vielmehr die freundlich ausgedrückt „robuste Spielweise“ der Gastgeber. Reihenweise harte bis böse Fouls wurden von den zwei schwachen Schiedsrichtern nicht geahndet. Angeheizt von dem zwar lautstarken, aber nicht immer fachkundigen Zuschauerblock, behielten die Warendorfer ihre Spielweise bei. „Mit Handballspielen hatte das nicht mehr viel zu tun. Nach dem 15. bösen Foul in der ersten Halbzeit habe ich aufgehört zu zählen“, so Torwart Henning Voß. Allerdings war bereits vor dem Spiel die ganz klare Ansage, dass die Punkte gegen Neuenkirchen in der Liga wichtiger sind, als das Erreichen des Final Four im Kreispokal. Dieses Ziel wurde bekanntlich auch erreicht.

Hiltrup: Düffel, Voß (Tor) – Crone, Hartelt, Limke, Rickling, Pohlmann, Weyer

DJK Eintracht Hiltrup

02.02.2015

40 gute Minuten reichen nicht

Hiltrup verliert das Spiel gegen Sparta Münster in den letzten 20 Minuten und steht nun unter Zugzwang im Abstiegskampf

Münster - Die Enttäuschung war groß nach dem Spiel der Eintracht aus Hiltrup gegen Sparta Münster. 40 Minuten lief alles nach Plan für die Hiltruper. Die Mannschaft von DJK-Trainer Martin Halfmann führte zu Anfang der ersten Hälfte in einer ausgeglichenen Partie mit 17:20 in der Halle an der Sentruper Höhe, die Abwehr stand recht sicher, wenn auch nicht so gut wie in den letzten Spielen und auch der Angriff traf. Angefeuert vom lautstarken Fanblock aus Hiltrup schienen die Punkte in greifbarer Nähe.

Doch dann kam der Bruch im Spiel. Auf einmal versagten den Spielern von Trainer Halfmann vor dem gegnerischen Tor die Nerven. Reihenweise wurden Bälle durch technische Fehler verloren oder schwach verworfen. In der Abwehr fehlte die Kompromisslosigkeit und vor allem die Absprache der ersten Hälfte und der letzten Wochen. Diese Schwächephase nutzten die Spartaner aus und glichen erst zum 22:22 in der 52. Minute aus und setzten sich in der Folge weiter ab. Immer wieder kamen die Angreifer von Sparta Münster durch gewonnene Zweikämpfe frei zum Abschluss und entschieden das Spiel durch das 27:24 in der 59. Minute endgültig für sich. Als Endergebnis stand ein bitteres 28:24 auf der Anzeigetafel.

"Wir haben in der 2. Halbzeit die wichtigen Zweikämpfe verloren, was bei unserer offensiven 3:2:1-Abwehr natürlich tödlich ist. Besonders die Absprache in der Abwehr hat mir überhaupt nicht gefallen. Aber mit 4 eigenen Toren in den letzten 20 Minuten kann man natürlich kein Spiel gewinnen", analysierte Martin Halfmann. "Wir werden in den nächsten Trainingseinheiten weiter daran arbeiten, diese Fehler abzustellen. Eine Niederlage gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf ist natürlich besonders bitter, aber wir werden weiter kämpfen", so der Eintracht-Trainer.

Eine Leistungssteigerung über die kompletten 60 Spielminuten wird auch dringend nötig sein, da es sonst schwer wird im Abstiegskampf. Der nächste Gegner auf tabellarischer Augenhöhe gastiert bereits am nächsten Samstag in Hiltrup. Gegen den SuS Neuenkirchen wird mehr nötig sein, um die 2 Punkte in Hiltrup zu behalten, um nicht komplett den Anschluss im Kampf gegen den Abstieg zu verlieren.

Vorher, am Mittwoch, steht für die Hiltruper die nächste Runde im Kreispokal bei der Warendorfer SU an.

Hiltrup: Düffel, Voß (Tor), Spaedtke (6), Hartelt (6/2), Weyer (3), Kunze (2), Pohlmann (2), Keilmann (2), Rickling (1), Israel (1), Dahlhaus (1)

DJK Eintracht Hiltrup

25.01.2015

Spitzenreiter wackelt, fällt aber nicht

Hiltrup verliert nach großartigem Spiel gegen Spitzenreiter Gremmendorf/Angelmodde in den letzten Sekunden der Partie

Hiltrup - Derbystimmung in der Sporthalle am Schwimmbad in Hiltrup. Der Tabellenprimus aus Gremmendorf/Angelmodde war zu Gast. Das zweite Heimspiele in Folge gegen eine Mannschaft der TOP 3 für die Spieler von Trainer Martin Halfmann. In der letzten Woche gelang bereits die Überraschung gegen Gronau und genau diese wollten die Hiltruper auch gegen die HSG Gremmendorf/Angelmodde schaffen.

Hochmotiviert und offensiv eingestellt gingen die Mannen aus Hiltrup vor vollen Zuschauerrängen ins Spiel. Beide Zuschauerlager unterstützten ihre Mannschaft lautstark und sorgten für eine tolle Derbyatmosphäre. Das Spiel begann ähnlich ausgeglichen wie das gegen Vorwärts Gronau eine Woche zuvor. Nach 14 Minuten führte Hiltrup mit 8:7 und auch bis zum 11:11 nach 27 Minuten konnte sich keine Mannschaft wirklich absetzen. Immer wieder gelang es den Spielern von Eintracht Hiltrup durch ihre gute Abwehrarbeit und tollen Paraden von Nachwuchskeeper Torben Düffel in Ballbesitz zu kommen. Die daraus entstandenen Angriffe wurden gut ausgespielt und oftmals sicher in Tore umgewandelt. Erst gegen Ende der 1. Halbzeit konnte sich Gremmendorf/Angelmodde mit 12:15 etwas absetzen. Kurios war das letzte Tor im ersten Durchgang, da es klar nach Ablauf der regulären Spielzeit durch Gremmendorf/Angelmodde erzielt wurde. Trotzdem wurde das Tor durch die Unparteiischen aus Burgsteinfurt anerkannt, welche durch einige weitere seltsame Entscheidungen den Unmut beider Mannschaften auf sich zogen.

Die Halbzeitpause wurde von den Hausherren um Trainer Martin Halfmann offensichtlich besser genutzt. Angetrieben von dem in der Abwehr kompromisslos spielenden Phillip Keilmann und Tim Rickling erspielten sich die Hiltruper durch Treffer von Ryk Spaedtke, Daniel Hartelt und Stephan Limke bis zur 45. Minute eine 23:19 Führung. Von den Zuschauerrängen wurde bereits "Spitzenreiter, keiner weiß warum" skandiert. Der Spitzenreiter ließ allerdings nicht locker und kämpfte sich mit einem 4:0 Lauf wieder ins Spiel. In dieser Phase des Spiels konnten die Hiltruper ihr bis dahin gutes Angriffsspiel nicht zum Erfolg bringen. Nach gespielten 56 Minuten und dem Spielstand von 23:23 war die Spannung kaum noch zu toppen. Martin Dahlhaus erzielte 2 Minuten vor dem Ende die 26:25 Führung, welche im Gegenzug ausgeglichen wurde. Zum tragischen Hauptdarsteller wurde 20 Sekunden vor dem Ende Stephan Limke. Sein Wurf aus dem Rückraum konnte abgewehrt und im folgenden Gegenstoß zum umjubelten Siegtreffer aus Gremmendorfer-Sicht umgewandelt werden.

"Wir hätten mindestens einen Punkt verdient gehabt, aber ich bin mit der Leistung meiner Mannschaft trotzdem hoch zufrieden. Unsere neue Abwehrformation funktioniert immer besser und wenn wir die Leistung der letzten beiden Spiele weiterhin abrufen können bin ich sehr zuversichtlich", blickte Trainer Martin Halfmann bereits auf das nächste Derby gegen Sparta Münster am nächsten Samstag.

Hiltrup: Düffel, Voß (Tor), Limke (7/1), Keilmann (5/1), Spaedtke (5), Hartelt (4), Dahlhaus (2), Rickling (2), Kunze (1), Israel, Pohlmann, Weyer

DJK Eintracht Hiltrup

20.01.2015

Endlich!

Hiltrup schafft Überraschung und besiegt Vorwärts Gronau nach Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit

Hiltrup - „Das war richtig gut. Quasi das genaue Gegenteil des Spiels in Vreden. Eine sehr starke Abwehrleistung, obwohl wir die gespielte Formation erst seit kurzer Zeit trainieren. Wir haben das Spielniveau mit großem Kampf über 60 Minuten gehalten“, so äußerte sich Trainer Martin Halfmann nach dem lang ersehnten 3. Saisonsieg der Hiltruper gegen den Tabellendritten aus Gronau.

Nach dem Schlusspfiff löste sich die spürbare Anspannung nicht nur beim Trainer, sondern auch bei den Spieler, Verantwortlichen und Zuschauern. ENDLICH belohnten sich die Hiltruper für ihr gutes Spiel mit zwei Punkten im Abstiegskampf.

Die Rollen waren vor dem Spiel durch den Kantersieg der Gronauer im Spitzenspiel gegen Lengerich und der herben Schlappe der Hiltruper in Vreden klar verteilt. Auf dem Papier war eigentlich nur die Höhe des Gronauer Sieges fraglich. Das Spiel startete allerdings ganz anders, als von vielen im Vorfeld erwartet. Sehr ausgeglichen verliefen die ersten Minuten. Bis zum 8:8 in der 15. Minute konnte sich keine Mannschaft mit mehr als einem Tor in Front bringen. Dieses enge Spiel setzte sich auch bis zur Halbzeit  (HZ: 13:13) fort. Die Münsteraner überzeugten vor allem in der neu strukturierten offensiveren Abwehr und raubten so den gegnerischen Angreifern häufig den letzten Nerv. Im Angriff wurde immer wieder Kreisläufer Phillip Keilmann in Szene gesetzt, über die beiden Außen Martin Dahlhaus und Ryk Spaedtke abgeschlossen oder in 1:1 Situationen der Abschluss gesucht.

Die Halbzeitpause schien den Hiltrupern besser getan zu haben als Gronau. In den ersten 10 Minuten der 2. Halbzeit legten die Mannen von Trainer Martin Halfmann noch einmal eine Schippe auf die bis dahin schon gute Leistung drauf. Die Angreifer von der niederländischen Grenze scheiterten reihenweise an der noch besser funktionierenden Abwehr um Torwart Henning Voß und im Angriff wurden kleinere Fehler aus der ersten Halbzeit abgestellt. Folgerichtig stand es in der 40. Minute 23:17. Ein 6 Tore Vorsprung, welchen die Münsteraner nicht mehr abgegeben sollten. Zwar versuchte der Favorit aus Gronau noch einmal durch Spieler- und Formationswechsel alles, konnte an diesem Tag aber nichts mehr ausrichten. Kurz vor Ende des Spiels machte sich bei den Spielern von Vorwärts Gronau der Frust über die drohende Niederlage breit, was sich in einigen unnötigen Fouls und zum Schluss auch noch mit einer direkten Roten Karte zeigte. Auch eine offene Manndeckung brachte nichts mehr ein.

Als der Schlusspfiff ertönte, fielen sich die Spieler in die Arme und feierten zusammen mit den Zuschauern den hoch verdienten Sieg und damit wichtige Punkte im Abstiegskampf.

Im nächsten Heimspiel am nächsten Samstag (24.01.) beginnt die Rückrunde und es folgt direkt die nächste große Hürde. Zum Lokalderby stellt sich der Tabellenführer aus Gremmendorf/Angelmodde in der Hiltruper Halle vor. Man darf gespannt sein, ob den Hiltrupern eine zweite Überraschung gelingt.

Hiltrup: Düffel, Voß (Tor), Keilmann (8), Limke (8/2), Hartelt (5/1), Spaedtke (4), Dahlhaus (3), Kunze (2), Rickling, Israel, Pohlmann

11.01.2015

Vreden eine Nummer zu groß

Deutliche 39:29-Niederlage in Vreden / Situation im Abstiegskampf spitzt sich immer mehr zu

Vreden - Leider ohne Punkte kehrten die Spieler von Eintracht Hiltrup von ihrem Auswärtsspiel aus Vreden zurück und verpassten es wichtige Punkte im Abstiegskampf einzufahren.

Die Voraussetzungen für das Spiel am letzten Samstag waren bereits im Vorhinein nicht rosig.  DJK-Trainer Martin Halfmann musste kurzfristig verletzungsbedingt auf die Rückraumspieler Tim Rickling und Jonah Crone verzichten und reiste somit nur mit 9 Feldspielern zum Auswärtsspiel an die holländische Grenze.  Trotz der angespannten Personalsituation begann das Spiel sehr ausgeglichen und torreich. Bis zur 10. Minute und dem 6:6 war aus Sicht der Hiltruper noch alles in Ordnung. Dann aber kam es zum Bruch im Spiel der Münsteraner. In der Abwehr stimmte die Abstimmung und die nötige Aggressivität überhaupt nicht mehr und im Angriff wurden reihenweise Bälle durch technische Fehler oder halbherzige Abschlüsse abgegeben. Diese Schwächephase nutzten die Vredener gnadenlos aus und zogen mit 13:7 (16. Min.) davon. Auch wenn sich die Abschlüsse im Angriff der Hiltruper bis zur Pause wieder etwas verbesserten, war für die meisten Zuschauer zur Halbzeit das Spiel mit 23:14 bereits entschieden.

Nach der Pause machte Vreden dort weiter, wo es vor der Pause aufgehört hatte und baute bis zur 40. Min.  die Führung auf 28:17 aus. Trotz dieser aussichtslosen Lage gaben sich die Spieler der Eintracht aber immerhin nicht auf. Sie versuchten sich nochmals zurück ins Spiel zu kämpfen, was auch durch schnelle Tore von Ryk Spaedtke, Daniel Hartelt und Kreisläufer Phillip Keilmann bis zur 46. Minute gelang. Beim Stand von 30:24 und eigenem Ballbesitz sah es zumindest etwas positiver aus. Die Vredener investierten nun aber wieder mehr ins Spiel und die Abschluss- und Abwehrschwäche kehrte an die Hiltruper Seite zurück.  Beim 36:26 In der 55. Minute war der alte 10 Tore Vorsprung der Vredener wieder hergestellt. Nach dem Schlusspfiff stand eine deftige 39:29 Auswärtspleite für die Eintracht zu Buche.

"Das war unsere schlechteste Saisonleistung. Keiner meiner Spieler hat Normalform erreicht, besonders in der Abwehr. So wie wir heute gespielt haben, spielt ein Absteiger", resümierte ein sichtlich enttäuschter Trainer Martin Halfmann nach dem Spiel.

Im nächsten Spiel geht es zu Hause gegen den selbst ernannten Aufstiegskandidaten Gronau.

Hiltrup: Düffel, Voß (Tor) – Hartelt (10/2), Limke (6),  Keilmann (5), Sieme (2), Spaedtke (1), Dahlhaus (2), Kunze (2),  Maaß (1), S. Israel

15.12.2014

Ein dramatisches Derby

Hiltrup verliert das Derby denkbar knapp mit 29:28 gegen den SC Münster 08

Dramatischer hätte das Derby der Eintracht aus Hiltrup gegen Münster 08 nicht enden können. Ein sehr strittiger Siebenmeter nach Spielende entschied das spannende Lokalderby zu Gunsten von Münster 08.

Von Beginn an lieferten sich die beiden Münsteraner Bezirksligisten einen offenen Schlagabtausch und begeisterten damit die Zuschauer in der gut gefüllten Halle am Ostbad. Beide Mannschaften machten von Beginn an klar, dass sie das Handballjahr mit einem Sieg beenden wollten. Hiltrup spielte, mit einem sehr gut aufgelegten Torben Düffel im Tor, aus einer meist sicheren 6:0 Abwehr heraus schnelle Angriffe gegen die 3:2:1 Abwehr der Gastgeber. Diese offensive Abwehrformation bereitete den Hiltrupern nur in den ersten 15 Minuten Probleme. In dieser Phase schaffte es 08 sich mit 4 Toren kurzzeitig etwas abzusetzen. Als aber ab Mitte der ersten Halbzeit Stephan Limke (alleine 12 Tore) im Rückraum der Hiltruper zur Höchstform auflief, war das Spiel wieder komplett offen. Die ohnehin schon hitzige Derbystimmung wurde durch das überforderte Schiedsrichtergespann noch zusätzlich auf beiden Seiten angeheizt. Zur Pause führte der Gastgeber noch mit 16:13, was aber in den ersten Minuten der zweiten Halbzeit durch Hiltrup egalisiert wurde. Tim Rickling glich in der 38 Minute zum umjubelten 19:19 aus. In den letzten 20 Minuten des Spiels entwickelte sich ein Krimi, mit ständig wechselnder 1 Tore Führung beider Münsteraner Teams. Als Daniel Hartelt 25 Sekunden vor Ende der Partie den 28:28 Ausgleich erzielte, schien das Spiel sein gerechtes Ergebnis erlangt zu haben. Leider entschieden die beiden Schiedsrichter 2 Sekunden vor Schluss durch einen äußerst umstrittenen 7m-Strafwurf das Spiel zu Gunsten von Münster 08. Den fälligen Strafwurf konnte 08-Akteur Max Kaufmann gegen Torwart Henning Voß im Tor unterbringen und sicherte somit den Heimsieg für Münster 08.

Für die Hiltruper bedeutet diese erneute Niederlage im neuen Jahr weiterhin Abstiegskampf. Allerdings war Trainer Martin Halfmann mit der gezeigten Leistung seines Teams durchaus zufrieden.

Hiltrup: Düffel, Voß (Tor) – Limke (12/5), Hartelt (6), Rickling (5), Spaedtke (2), Dahlhaus (1), Israel (1), Thür (1), Maaß, Crone, Kunze

DJK Eintracht Hiltrup / 1. Mannschaft

09.12.2014

DJK lässt wichtige Punkte im Abstiegskampf liegen

34:30-Heimniederlage gegen den TV Borghorst

Hiltrup. Bei der DJK Eintracht Hiltrup ist weiterhin der Wurm drin. Wieder konnte die Mannschaft von Trainer Martin Halfmann am Samstag gegen den TV Borghorst nicht punkten. Nun steht die DJK mit 15 Minuspunkten auf dem 12. Tabellenplatz und ist somit de facto im Abstiegskampf angekommen.

Die erste Halbzeit begann konzentriert, Hiltrup konnte die Gäste mit schnellem Tempospiel immer auf Distanz halten und führte schon nach wenigen Minuten mit 3:1. Die Führung konnte in den ersten 20 Minuten der Partie weiter auf 14:10 ausgebaut werden, ehe die Gäste das Spiel mehr und mehr in den Griff bekamen und sogar zum 16:16 ausgleichen konnten. Dennoch gelang kurz vor der Halbzeit noch der Führungstreffer zum 17:16.

In der zweiten Hälfte dominierten die Gäste aus Borghorst und gingen nach drei Treffern in Folge zum 17:19 in Führung. Das Spiel der DJK wirkte im zweiten Durchgang ideen- und konzeptlos. Zwar gelang es immer wieder durch Einzelaktionen, bis auf ein Tor heranzukommen (27:28, 29:30), doch sollte Borghorst die Führung nicht mehr aus der Hand geben.

Auch die Umstellung auf eine offensive Verteidigung kurz vor Schluss konnte die Heimniederlage und den Verlust zwei wichtiger Punkte nicht verhindern.

Eintracht-Tore: Keilmann (7), Limke (6/1), Spaedtke (5), Rickling (4), Crone (3/1), Hartelt (2/1), S. Israel, Kunze, Schmitz (je 1)

02.12.2014

Gute Leistung bringt keine Punkte

Bezirksliga: Hiltrup unterliegt in Lengerich knapp und steckt weiter tief im Abstiegskampf

HILTRUP. Lange Zeit konnte die Eintracht aus Hiltrup beim Tabellenzweiten Lengerich mithalten und war die meiste Zeit mit ein bis zwei Toren in Front. Mit der Schlusssirene stand allerdings ein 28:27-Erfolg für Hohne/Lengerich auf der Anzeigetafel.

Vor allem in der ersten Halbzeit lief das Spiel für die DJK nach Plan. Die Eintracht stand sicher in der Deckung und spielte eine gute erste und zweite Welle nach vorne. Dazu entschärfte DJK-Torwart Henning Voß einige Bälle der Hausherren. "Henning hat heute wirklich gut gehalten", lobte der neue Eintracht-Trainer Martin Halfmann seinen Schlussmann. Zur Belohnung ging die Eintracht mit einer 13:10-Halbzeitführung in die Kabine.

Auch im zweiten Abschnitt sah erst alles gut aus für das Halfmann-Team. Bis Mitte der zweiten Halbzeit konnte der knappe Vorsprung gehalten werden. Die Mannschaft aus Lengerich konnte dann aber zulegen und bei Hiltrup machte sich der schmale Kader an dem Tag bemerkbar. "Wir waren dann in der Abwehr teilweise zu passiv", bemerkte der DJK-Coach. Lengerich konnte mit dem 22:22 nach langer Zeit wieder ausgleichen und das Spiel schlussendlich knapp mit 28:27 für sich entscheiden.

Auf diese Leistung kann die Eintracht aber trotzdem aufbauen. "Wir haben eine hervorragende kämpferische Einstellung an den Tag gelegt und trotz des kleinen Kaders gutes Tempo gespielt, aber leider reichten die Kräfte nicht bis zum Ende“, so Trainer Martin Halfmann.

Nächste Woche erwartet die Eintracht im Heimspiel der TV Borghorst. Ein enorm wichtiges Spiel, da der TV nur einen Punkt vor den Hiltrupern rangiert.

Eintracht-Tore: Kunze, Limke, Rickling (je 5), Dahlhaus (3), Crone (3/1), S. Israel, Spaedtke (je 2), Hartelt (2/2) 

02.12.2014

Die Lose sind gezogen

Handball: Stadtmeisterschaften

Münster - Die Handballer ermitteln ihren Stadtmeister erst im nächsten Jahr: Am Samstag, 3. Januar 2015, beginnt das Kräftemessen um den Titel der besten Handballer in Münster. Ausrichter Westfalia Kinderhaus lädt diesmal zehn Teams in die Uni-Sporthalle am Horstmarer-Landweg ein, da die Sporthalle in Kinderhaus aufgrund von Sanierungsarbeiten nach wie vor nicht bespielbar ist.

Neu in diesem Jahr war die Auslosung der Gruppen: Hauptorganisator und Vorsitzender des Fördervereins „Handball Westfalia Kinderhaus“, Carsten Koschig, setzte zusammen mit seinen Kollegen ausschließlich auf das Losverfahren — letztes Jahr legte man die Gruppenköpfe mit den jeweils klassenhöchsten Teams noch eigenständig fest. „Diesmal ist alles Zufall“, versicherte Koschig.

Die Verantwortlichen von Westfalia Kinderhaus sehen sich dieses Jahr ganz klar als Favorit im Titelrennen: „Wir stellen mit unserer ersten Herren-Mannschaft als Landesligist das klassenstärkste Team aus Münster — außerdem sind wir Gastgeber“, gibt sich Abteilungsleiter Christian Janzen selbstbewusst. Dennoch schätzt Janzen die gesamte Konkurrenz und betont, dass besonders Titelverteidiger Münster 08 (Bezirksliga) und DJK Hiltrup (Bezirksliga) starke und konkurrenzfähige Gegner seien. Ab zwölf Uhr starten die ersten Mannschaften in ihre Gruppen-Spiele — der Sieger wird gegen 19 Uhr feststehen.

Von Linus Kurtenbach

WN vom 02.12.2014

18.11.2014

Erneut schwaches Auftreten

Bezirksliga: Eintracht verliert gegen Senden II und Trainer Rüddenklau tritt zurück

HILTRUP. Nach einer ordentlichen ersten Halbzeit und einer desaströsen zweiten Halbzeit unterliegt Bezirksligist Eintracht Hiltrup letzten Samstag in heimischer Halle mit 22:24 (15:11) gegen den ASV Senden 2. Die Eintracht steckt damit weiter im Abstiegskampf fest. Nach dem erneut enttäuschenden Auftritt seiner Mannschaft hat DJK-Trainer Helge Rüddenklau nach dem Spiel seinen sofortigen Rücktritt erklärt. Rüddenklau war in der dritten Saison an der Seitenlinie der Hiltruper aktiv und hat, nach den schwachen Auftritten in dieser Saison, die Reißleine gezogen.

Dabei sah am Samstag zu Anfang alles nach einem Heimsieg aus. Nach 15 Minuten im ersten Abschnitt lag die Eintracht mit 10:5 in Front, ging mit einer 15:11 Pausenführung in die Kabine und schien das Spiel im Griff zu haben. Im zweiten Durchgang konnte Senden 2 das Spiel, auch dank der schlechten Hiltruper Chancenverwertung, drehen. Die DJK-Spieler vergaben reihenweise beste Möglichkeiten vor dem Tor, selbst frei durch oder vom Siebenmeterpunkt warfen sie den gut aufgelegten Sendener-Torwart zum Helden. Die Konsequenz daraus war, dass Senden Mitte der zweiten Halbzeit mit 19:18 in Führung gehen konnte und Hiltrup nichts mehr entgegenzusetzen hatte.

Mit 5:11 Punkten steht die Eintracht auf dem viertletzten Platz und muss nächsten Spieltag beim Tabellenführer Hohne/Lengerich antreten. In der aktuellen Situation alles andere als eine dankbare Aufgabe.

Noch am Sonntag haben sich Präsident und Vorstand auf Trainersuche begeben und sind schnell fündig geworden. Nach einer kurzen Bedenkzeit hat sich Martin Halfmann dazu entschlossen, das Traineramt bis Saisonende zu übernehmen. Somit übernimmt der Vorgänger das Amt von Rüddenklau und muss sich jetzt zusammen mit der Mannschaft dem Abstiegskampf stellen.

Eintracht-Tore: Hanke (5), Schmitz (4), Kunze, Maaß (je 3), Hartelt (3/3), Spaedtke (2), Crone (2/2)

11.11.2014

Einen Lieblingsgegner weniger

Bezirksliga: Eintracht unterliegt HSG Ascheberg/Drensteinfurt

HILTRUP. In den letzten Jahren hatte sich die HSG Ascheberg/Drensteinfurt als Lieblingsgegner des Handball-Bezirksligisten Eintracht Hiltrup herauskristallisiert. Bei der 26:31 (11:16)-Auswärtspleite riss jedoch die Eintracht-Serie gegen die HSG.

Das erneute Auftreten zu vieler technischer Fehler und eine mangelhafte Chancenverwertung, besonders in der Schlussphase, mündeten in die vierte Saison-Niederlage der Hiltruper. „Wir haben dem gegnerischen Torwart die Bälle nacheinander auf die Füße geschmissen, deshalb haben wir hier zurecht verloren“, analysierte Eintracht-Trainer Helge Rüddenklau nach dem Spiel.

Dabei gelang seinem Team nach 13:19-Rückstand ein starkes Comeback: Unter Mithilfe von Keeper Torben Düffel, der zu Saisonbeginn aus der eigenen Jugend hochgezogen wurde, sowie den jeweils mit sieben Treffern erfolgreichen Ryk Spaedtke und Tim Rickling wurde Mitte der zweiten Hälfte der 21:22-Anschluss hergestellt. Anschließend verlor die Eintracht gegen einen stärker werdenden Gegner den Faden. nsh

Tore Eintracht: Rickling, Spaedtke (je 7), Hartelt (3/3), Kunze, Dahlhaus, Maaß (je 2), Crone (2/2), Kunze, Limke (je 1)

Münstersche Zeitung vom 11.11.2014

11.11.2014

Einladung zur Vereinssitzung am 01.12. (Mo.)

Thema der Sitzung: Aktuelle Situation des Vereins

Am 01.12.2014 (Montag) um 19:30 Uhr findet im DJK-Klubraum (Dreifachhalle am Schwimmbad, Westfalenstr.) eine Vereinssitzung zur aktuellen Lage statt. Der Termin soll dazu genutzt werden, um über die aktuelle Situation des Vereins zu sprechen, über die anstehenden Vorstandswahlen und die Suche nach neuen Übungsleiteren. Wir bitten die Übungsleiter der Jugendmannschaften sowie die Trainer und Spieler der Seniorenmannschaften (Damen, 1. + 2. Mannschaft) und darum tätigen Personen an dem Termin teilzunehmen.