DJK EINTRACHT HILTRUP 1964 E.V.
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12.11.2013

Eintracht kassiert heftige Klatsche

Handball: Rüddenklau-Team unterliegt mit 28:38 in Emsdetten / Abwehr ist Sorgenkind

HILTRUP. Den viel zitierten "gebrauchten Tag" erlebte Eintracht Hiltrup im Bezirksliga-Auswärtsspiel bei der Drittvertretung von Bundesligist TV Emsdetten. Mit 28:38 (13:21) ging das Team von Trainer Helge Rüddenklau unter.
Nach acht Minuten führten die Hiltruper noch mit 5:4 in der Ems-Halle, verloren aber anschließend gänzlich ihre Linie. "Es war eine ganz schlechte Mannschaftsleistung, vor allem hinten fehlte die Grundaggressivität", befand Eintracht-Kapitän Daniel Hartelt. Den Emsdettenern war das recht, denn sie zogen innerhalb kürzester Zeit auf 10:5 davon. Egal, ob die Rüddenklau-Sieben im 6:0- oder 5:1-Verbund verteidigte, es nützte nichts. Zudem vergab der Tabellen-Neunte etliche Chancen, bei denen sich die Hiltruper Akteure frei vor dem TVE-Kasten wiederfanden. So ging es mit einem happigen 13:21-Rückstand in die Pause. Auch im zweiten Durchgang kam die Eintracht nie in die Nähe eines Erfolges.
Bis auf ein kleines Zwischenhoch, bei dem der Rückstand auf fünf Treffer schmolz, gab es kein Licht mehr im Spiel des Vorjahres-Vierten.
Jetzt gilt es, die Kräfte beim personell arg geschwächten Bezirksligisten vor dem Heimspiel gegen Landesliga-Absteiger TV Vreden zu bündeln. Vor allem die Defensivarbeit, die in der vergangenen Spielzeit noch zu den besseren der Liga gehörte, muss seriöser werden, damit die Eintracht nicht gänzlich unten reinrutscht. 33 Gegentreffer pro Partie sind schlichtweg indiskutabel. jf

Münstersche Zeitung vom 12.11.2013

22.10.2013

Eintracht sichert den Sieg zu viert

Handball: Heimspielerfolg über Gronau

HILTRUP. Allen Widerständen zum Trotz hat der hiesige Bezirksligist Eintracht Hiltrup im zweiten Heimspiel der Saison den ersten Saisonsieg eingefahren. Gegen den SV Vorwärts Gronau trumpfte das Team von Trainer Helge Rüddenklau mit 25:24 (15:11) auf.
Der wichtigste Treffer des Tages war nicht etwa der spätere Siegtreffer zum 25:24-Endstand. Von sehr großer Bedeutung war der 21:21-Ausgleich durch Patrick Pohlmann in der 53. Spielminute. Der nimmermüde Kreisläufer, der in der vergangenen Saison komplett ausgefallen war, weil er im Ausland weilte, setzte nach einem Fehlwurf ganz alleine nach, entriss das Spielgerät seinem Gegenspieler und schloss im zweiten Anlauf erfolgreich ab.
Pohlmann glich damit die erste Gäste-Führung im Spiel aus. Bis dato sahen die Zuschauer nämlich eine Eintracht, die vor allem in der ersten Halbzeit das Spiel diktierte. Abermals arg dezimiert - neben den Langzeitverletzten musste auch Stammkraft Tim Rickling passen - erspielte sich die Rüddenklau-Sieben schnell eine solide 5:2-Führung, die in der 25. Spielminute auf 13:9 anwuchs. Gronau agierte in der Defensive zu passiv und Hiltrup nutzte das effektiv, verwertete auch einige Chancen, die nicht vielversprechend waren. Im zweiten Durchgang machten es die Gäste besser, waren präsenter und kommunikativer in der Abwehr, bei Hiltrup machten sich vor allem in der Offensive erste Erschöpfungserscheinungen breit.
In der intensiven Schlussminute beim Stand von 25:24 auf dem Platz, als Gronau bereits Zeitspiel angezeigt bekam und zwei Zeitstrafen gegen Patrick Pohlmann und Artur Weyer die Warnung der Schiedsrichter wieder annulierten. Als Gronaus Carsten Reß hochstieg schnellte aber die Hand von Timo Sommerfeld heraus. Der Schlussmann parierte, da zeigte die Uhr 59:36 Minuten an. Mit Ruhe und Geschick spielten sich die verbliebenen vier Hiltruper den Ball zu und heimsten die verdienten zwei Punkte ein.
"Großes Kompliment an meine Mannschaft. Das war genau der richtige Erfolg, nachdem wir letzte Woche in Neuenkirchen vorgeführt wurden", so ein erleichterter Helge Rüddenklau. Julian Franke

Eintracht-Tore: Crone (6), Keilmann (5), Dahlhaus, Spaedtke (je 3), Pohlmann, Weyer (je 2), Hartelt (2/2), Piltz, Israel (je 1), Schulte

17.10.2013

Handballminis freuen sich aufs Spielefest

Am 20.10.2013 ist es endlich soweit. Pünktlich um 11.00 Uhr startet das Minispielefest der Handballer vom DJK Eintracht Hiltrup in der Sporthalle Mitte, Bodelschwinghstraße in Münster Hiltrup.
Die Minis im Alter bis 8 Jahren dürfen sich bei diesem Handballfest  ganz groß fühlen, denn sie dürfen vor heimischem Publikum mit anderen Mannschaften einlaufen und werden mit Beifall begrüßt wie die Handballstars.
Dabei werden neben dem Hiltruper Nachwuchs auch die Mannschaften aus Telgte, Sendenhorst, Sassenberg und Ascheberg/Drensteinfurt erwartet um ihr Können am und mit dem Ball unter Beweis stellen.
Allerdings steht beim Minispielfest nicht der Leistungsgedanke im Vordergrund, sondern das Motto "Spielerlebnis geht vor Spielergebnis".  Aus diesem Grunde wird zusätzlich in der Halle ein großer Spieleparcours aufgebaut bei dem die Kleinsten ihre Fähigkeiten testen können. Dabei können unterschiedliche Hindernisse absolviert, die Wahrnehmung sowie verschiedene Sinne geschult werden. Ziel des Minihandballs ist es, den Nachwuchs langsam an das Handballspiel heranzuführen.  Am Ende des Minispielfestes dürfen sich die Handball-Kinder noch auf eine kleine Überraschung freuen. Die DJK Eintracht Hiltrup freut sich sehr über alle Kinder und Erwachsene, die den Weg an diesem Tag in die Halle finden, um die Minis zu unterstützen oder um einfach mal den Handballsport auszuprobieren.

Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt, so dass es ein rundum schöner Sonntagvormittag werden wird, auf den sich alle bereits seit langem freuen.

15.10.2013

Ligaprimus zu stark für die Eintracht

Handball: 28:39-Pleite in Neuenkirchen

HILTRUP. Stolze 28 Tore beim Spitzenreiter SuS Neuenkirchen erzielt - und doch standen die Bezirksliga-Handballer von Eintracht Hiltrup am Ende mit leeren Händen und langen Gesichtern da. Mit 28:39 (11:16) unterlag das Team von Helge Rüddenklau am Ende.

„Es ist uns nicht gelungen, das umzusetzen, was wir uns vorgenommen haben“, ärgerte sich Rüddenklau. Außer Schlussmann Sascha Wyczisk habe keiner seiner Schützlinge Normalform erreicht.
Bereits zu Beginn der Partie hatten die Gäste enorme Probleme mit der aggresiven 5:1-Deckung der Neuenkirchener. Nach wenigen Minuten stand es 6:2, über 10:5 und 13:7 zog der Tabellenführer bis auf 14:8 davon. Die ersten 20 Minuten waren zum Vergessen. Auch ein kurzer Zwischensprint der Eintrachtler zum 11:14 (27.) reichte nicht, zur Pause führte der Favorit mit 16:11.
Vorne wurde viel zu früh der Abschluss gesucht, sodass Neuenkirchen allein über die erste Welle zehn Gegenstoßtore erzielte.
Auch nach Wiederbeginn fanden die Gäste keine Mittel mehr, den Vorsprung der furios aufspielenden SuSler zu verringern. Im Gegenteil: Die Mannschaft von Dennis Kötter baute das Ergebnis auf am Ende elf Tore Vorsprung aus.
Unter dem Strich wogen die Ausfälle von Daniel Hartelt, Philip Keilmann und Tim Rickling einfach zu schwer. Hiltrup musste einige Umstellungen vornehmen, lief mit den Linksaußen David Schulte (Rückraum Mitte) und Ryk Spaedtke (Rückraum links) auf ungewohnten Positionen auf. Klar, dass es da mitunter an der Abstimmung fehlte.
„Wer auswärts so viele Tore wirft, muss eigentlich zufrieden sein. Aber um hier etwas mitzunehmen, hätten wir in der Abwehr mehr investieren müssen“, lautete Helge Rüddenklaus Fazit. „Der SuS hat aber auch ein prima Spiel gemacht“, ergänzte der Eintracht-Coach. Chl

Eintracht-Tore: Spaedtke, Pohlmann (je 7), Sanchez, Dahlhaus (je 4), Hartelt (2/2), Schulte, Weyer, Israel, Crone (je 1)

Münstersche Zeitung vom 15.10.2013

01.10.2013

Hiltrup verliert in Senden mit 34:28

Nach dem Auswärtserfolg in Havixbeck kassierte die Eintracht in Senden ihre erste Niederlage der Saison. Die Sendener Reserve konnte sich mühelos gegen die DJK durchsetzen, und so stand am Ende eine 34:28-Niederlage auf der Anzeigetafel. Die ersatzgeschwächte Mannschaft von Helge Rüddenklau zeigte dabei keine gute Leistung und kam zu keinem Zeitpunkt des Spiels für einen Sieg in Frage. In der Abwehr fehlte die nötige Aggressivität und vorne im Angriff kam zu keinem Zeitpunkt ein vernünftiger Spielfluss zustande, und so rieb sich die Eintracht immer wieder in 1:1-Situationen auf oder versuchte es mit unvorbereiteten Würfen.  Für das erste Heimspiel der Saison gegen Ascheberg/Drensteinfurt (Sa., 05.10. um 18:30 Uhr, Dreifachhalle Hiltrup) haben die Hiltruper also noch ordentlich Steigerungspotenzial.

Tore für Hiltrup: Keilmann, Spaedtke (je 6), Rickling (4), Israel (3), Hartelt (3/3), Pohlmann, Weyer (je 2), Dahlhaus, Crone (je 1), Piltz, Thür - Sommerfeld, Wyczisk

24.09.2013

Ein Sahnetag von Ryk Spaedtke

Handball: Hiltrup besiegt Havixbeck 33:31

Münstersche Zeitung vom 24.09.2013

08.09.2013

E-Jugend: Verschiebung der Trainingszeit

Liebe Eltern, liebe Handballer!
Wichtige Information für unsere E-Jugend!
Verschiebung der Trainingszeit.
Das Training der E-Jugend findet ab sofort jeden Dienstag von 17:00-18:30 Uhr in der Marienhalle statt.
Rückfragen bei Harry Ehlke unter 015788631288
oder Daniel Röder 0177/5625569

02.08.2013

Handballtrainer/in gesucht!

Wir suchen Dich

als Trainer/in für unsere Jugendmannschaften,
aktuell dringend für unsere E-Jugend und Minis!
Der DJK Eintracht Hiltrup ist ein traditioneller und engagierter Handballverein
mit 300 Mitgliedern, der in der nächsten Saison mit
zwei Herrenmannschaften, einer Damenmannschaft,
sowie
7 Jugendmannschaften
an den Start geht.

Wir bieten Dir:

- einen Verein, in dem sich alle gegenseitig helfen.
- eine Möglichkeit sich in der Jugendarbeit zu engagieren
- kreative Gestaltungsmöglichkeiten
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- Bescheinigungen und Zeugnisse

Falls Du Interesse hast und/oder weitere Infos brauchst ruf einfach bei Harry Ehlke unter Tel: 0157/88631288 an.

Wir freuen uns auf Dich!

09.06.2013

DJK-Fußballturnier war ein voller Erfolg

Tolles Wetter, spannende Spiele und gute Stimmung prägten am Samstag das vereinsinterne DJK-Fußballturnier. Für das leibliche Wohl wurde ebenfalls gesorgt. Kuchen, Würstchen und kühle Getränke ließen keine Wünsche offen. Ein ganz großer Dank geht an dieser Stelle an die 3. – 6. Mannschaft, die die komplette Veranstaltung perfekt organisiert hat.

Der diesjährige Turniersieger wurde aus insgesamt acht DJK-Mannschaften, aufgeteilt in 2 Gruppen, ermittelt. Teilgenommen haben die 1. Mannschaft, die 2. Mannschaft, die 3. - 6. Mannschaft, die A-Jugend alt, die A-Jugend neu, die B-Jugend sowie die Dienstags-Truppe und die Mittwochs-Truppe. Ein riesen Dankeschön gilt der B-Jugend und ihrem Trainer Dirk Brocks, da sie ganz spontan für die Donnerstags-Truppe eingesprungen sind!
Der Tabellenerste und der Tabellenzweite jeder Gruppe konnten sich für das Halbfinale qualifizieren.

Hier die Ergebnisse und Tabellen der Vorrunde:

Spielplan Vorrunde

1. Mannschaft - Dienstags-Truppe 1:1
Mittwochs-Truppe - A-Jugend neu 0:2
2. Mannschaft - 3. - 6. Mannschaft 0:1
B-Jugend - A-Jugend alt 2:1
1. Mannschaft - Mittwochs-Truppe 4:0
Dienstags-Truppe - A-Jugend neu 3:3
2. Mannschaft - B-Jugend 1:1
3. - 6. Mannschaft - A-Jugend alt 3:1
Dienstags-Truppe - Mittwochs-Truppe 3:0
A-Jugend neu - 1. Mannschaft 0:2
3. - 6. Mannschaft - B-Jugend 4:2
A-Jugend alt - 2. Mannschaft 1:4

Abschlußtabellen Vorrunde

Gruppe A Spiele Punkte Tore Differenz
1. Mannschaft 3 7 7:1 +6
Dienstags-Truppe 3 5 7:4 +3
A-Jugend neu 3 4 5:5 +-0
A-Jugend alt 3 0 0:9 -9
         
Gruppe B Spiele Punkte Tore Differenz
3. - 6. Mannschaft 3 9 8:3 +5
2. Mannschaft 3 4 5:3 +2
B-Jugend 3 4 5:6 -1
A-Jugend alt 3 0 3:9 -6

Somit standen nach einer spannenden Vorrunde die Halbfinal-Partien fest:

1. Mannschaft - 2. Mannschaft

Dienstags-Truppe - 3. - 6. Mannschaft

Im ersten Halbfinale konnte sich die 1. Mannschaft knapp mit einem Tor Differenz gegen die 2. Mannschaft durchsetzen (Endstand 2:1). Auch das zweite Halbfinale stand lange auf Messers Schneide, hier konnte sich letztendlich der Veranstalter des Turniers - die 3. - 6. Mannschaft - mit 2:1 gegen die Dienstags-Truppe behaupten.

Das Siebenmeter-Schießen um Platz 3 hat die 2. Mannschaft gegen die Dienstags-Truppe gewonnen.

Und dann hieß es Finale oho, Finale oho... 3. - 6. Mannschaft gegen die 1. Mannschaft!

Und das Finale hatte es in sich... In einem Endspiel-Krimi besiegte die 1. Mannschaft die 3. - 6. Mannschaft nach Verlängerung mit 4:3 und krönte damit ihre souveräne Leistung.

07.05.2013

DJK-Fußballturnier

Am 08. Juni findet in der Sporthalle Hiltrup Ost das Fußballturnier statt

07.05.2013

Eintracht setzt letztes Spiel in den Sand

Handball: Rüddenklau freut sich dennoch über den vierten Rang im Abschlussklassement

HILTRUP. "Das war natürlich eine Katastrophe", sprudelte es aus Helge Rüddenklau heraus. Der Trainer von Bezirksligist Eintracht Hiltrup sah sein Team beim 35:39 (14:22) gegen den HSC Gronau 02 auf verlorenem Posten.
Kurz vor Spielbeginn gab es für den Übungsleiter, der ohnehin in den vergangenen Wochen nur noch über einen dezimierten Kader verfügte, die nächste Hiobsbotschaft, als Stammspieler Phillip Keilmann signalisierte, dass er nicht würde spielen können. Umso überraschender war es, dass die Eintracht in der Anfangsphase mit 8:4 in Führung ging. Die durch Keilmanns Ausfall verwaiste Position im Mittelblock übernahm Tim Rickling.
In der Folge warf Hiltrup aber immer mehr Bälle im Angriff weg. Im linken Rückraum fand A-Junior Christian Giese - er trainierte zuvor erst zweimal mit der Mannschaft - wenig Bindung an das Offensivspiel der Eintracht, da dem Jungspund die Konzepte noch nicht klar sein konnten. Zudem war das Rückzugsverhalten zu zögerlich und wenig engagiert.
So erzielte Gronau die letzten fünf Treffer des ersten Durchgangs per Gegenstoß und verdiente sich die Halbzweitführung. Zunächst kam es für die Hiltruper noch schlimmer, da die Gastgeber einfach galliger waren und vor allem die zweiten Bälle alle bekamen, sahen sich die Gäste einem 16:27 gegenüber. Erst dann kam die viel zu späte Aufholjagd. "Mit dem Spiel können wir nicht zufrieden sein, mit dem letztlich gesicherten vierten Platz schon", bezog sich Rüddenklau auf das erreichte Saisonziel. jf

Münstersche Zeitung vom 07.05.2013

30.04.2013

Wenige Sekunden fehlen

Handball: Eintracht feiert 32:32-Teilerfolg

HILTRUP. Es standen noch 90 Sekunden auf der Uhr, da schnappte sich Phillip Keilmann den Ball und feuerte das Spielgerät aus der Hüfte ins linke untere Eck zur Zwei-Tore-Führung. Leider brachte Eintracht Hiltrup diesen Vorsprung nicht ganz über die Zeit und trennte sich vom Tabellenzweiten TV Emsdetten III mit 32:32 (15:15).
So ganz wusste Eintracht-Trainer Helge das Ergebnis später nicht einzuordnen. "Vor dem Spiel hätte ich ein Unentschieden sofort unterschrieben. Jetzt ist es wohl eher ein verlorener Punkt", so der Coach. Zu Beginn lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch. Ähnlich wie sein Gegenüber fand Eintracht-Torwart Max Jakowlew nicht ins Spiel. Auf der Gegenseite pfefferte Keilmann die ersten beiden Würfe aus dem Rückraum ins Netz. Nach elf Minuten saß jeder Wurf - 7:7.
Anschließend stellten die Gäste aus Emsdetten auf eine 5-1-Deckung um. Damit hatte die Eintracht zunächst Probleme, fing sich anschließend aber wieder und glich bis zur Pause zum 15:15 aus. Im zweiten Durchgang bestimmten die Hiltruper dann das Spiel. Zwischen den Pfosten stand nun Sascha Wyczisk. Der hielt in der 42. Minute zweimal stark und leitete mit weiten Abwürfen gleich zwei erfolgreiche Tempogegenstöße ein (24:22). Nachdem die Eintracht in der 46. Minute erstmalig in Unterzahl spielte und mit 25:26 in Rückstand geriet, drehte das Team wieder auf. Ein Kracher von Ryk Spaedtke, der in seinem letzten Heimspiel für die Eintracht eine klasse Leistung bot, sprang von der Unterkante der Latte ins Tor (28:27) - das war die Initialzündung für eine starke Schlussphase.
Kurz vor dem Ende sah Hiltrup dann fast schon wie der Sieger aus, doch Emsdetten antwortete mit all seiner Routine in den Schlusssekunden. "Der Ball kommt zu dem, der galliger ist. Das waren heute meistens wir", anaylsierte Rüddenklau anschließend treffend. Leider fehlten seinem Team am Ende 90 Sekunden… Nicolas Hendricks

Eintracht: Spaedtke (10), Keilmann (9), Hartelt, Dahlhaus (je 4), Isreal (3), Thür (2), Weyer, Piltz - Jakowlew, Wyczisk (beide TW).

Münstersche Zeitung vom 30.04.2013

23.04.2013

Hiltruper Einsatz nicht belohnt

Handball: Eintracht unterliegt verdient

HILTRUP. Abermals kämpferisch und einsatzfreudig zeigten sich die Bezirksliga-Handballer von Eintracht Hiltrup im Heimspiel gegen den ASV Senden II. Gereicht hat das bei der 27:28 (16:17)-Pleite nicht, denn die Gäste waren in der Schlussphase frischer und entschieden ein echtes Kopf-an-Kopf-Rennen für sich.
"Wir sind hinten zu passiv. Das reicht nicht", machte es Hiltrups Trainer Helge Rüddenklau seinen Schützlingen in der Auszeit unmissverständlich klar. Beim Stand von 7:11 (16.) hatte der Eintracht-Coach die grüne Karte gezogen. Zuvor hatten er und alle Zuschauer ein Auf und Ab in einer Partie gesehen, in der die Hiltruper einen schwachen Start erwischten, folgerichtig mit 0:3 hinten lagen, um dann auf 5:6 heranzukommen. Als das Spiel erneut zu kippen drohte, reagierte Rüddenklau richtig und nahm den Sendenern den Wind unter den Flügeln.
Diesen übertrugen die Hiltruper im Anschluss auf ihr eigenes Spiel. Die Eintracht kämpfte sich vor allem über den starken Daniel Hartelt wieder auf 11:12 heran, sodass Sendens Trainer Frank Schlögl sich selbst gezwungen sah, seine Mannschaft ins Gebet zu nehmen. Danach blieb die Partie ausgeglichen, Senden legte vor und Hiltrup antwortete. Die Eintracht konnte aber mit der Chancenverwertung nicht zufrieden sein. Ryk Spaedtke, Phillip Keilmann und Tim Rickling vergaben exzellente Möglichkeiten.
Im zweiten Durchgang nahm Spaedtke fortan Sendens Top-Torschützen Dennis van Wesel erfolgreich kurz. Beide Teams standen sich weiterhin in nichts nach. Während Hiltrup den schöneren Handball spielte, verließ sich Senden auf die individuelle Stärke und so stand es nach 58 Minuten 27:27, ehe Senden 30 Sekunden vor Schluss entscheidend in Führung ging, denn der gute Tim Rickling blieb mit dem letzten Wurf im Block hängen. "Kompliment an die Mannschaft, super gekämpft. Aber Senden hat in einem intensiven Spiel verdient gewonnen", so Rüddenklau abschließend. Julian Franke

Eintracht: Hartelt (9/2), Rickling (6), Dahlhaus, Weyer (je 3), Spaedtke, Keilmann, Thür (je 2), Israel, Wyczisk - Gerdelmann, Jakowlew (beide TW)

Münstersche Zeitung vom 23.04.2013

16.04.2013

Es geht auch anders

Handball: Hiltrup legt in Neuenkirchen nach, tut sich aber lange schwer

HILTRUP. Es kann eben nicht immer ein glanzvoller Sieg sein. Nach dem grandiosen Erfolg über Ibbenbüren legte Bezirksligist Eintracht Hiltrup bei SuS Neuenkirchen nach und bezwang den Liga-Neunten mit 35:31 (16:17).
Eintracht-Trainer Helge Rüddenklau hielt es mit dem Worten seines Torwarts Udo Gerdelmann: „Das war ein dreckiger Sieg“, so der Coach über eine Partie gegen einen Gegner, der sich erwartungsgemäß als unbequem entpuppte. Vor allem defensiv waren die Hiltruper nicht ganz auf der Höhe. Besonders der Neuenkirchener Aufbauspieler bereitete der Eintracht massive Probleme. Weder der Innenblock noch die Halbpositionen agierten konzentriert genug. Zudem bekam das Torwart-Gespann, bestehend aus Gerdelmann und Sascha Wyczisk, keine Hände an die Bälle.
Wir bereits im Hinspiel, tat sich Hiltrup mit der offensiven 5:1-Deckung der Gastgeber schwer. „Wir haben das ins Training aufgenommen, um uns vorzubereiten. Im Spiel hat es dann nicht wirklich geklappt“, so Rüddenklau. Die Partie blieb eng und es war einer dieser Tage, an dem die Eintracht zwar mal mit ein, zwei Toren in Führung ging, aber dann das dritte im Anschluss einfach fehlte. So kam auch der 16:17-Pausenrückstand unglücklich zustande, als ein Neuenkirchener aus 15 Metern abzog und der verdeckte Schuss den Weg ins Tor fand.
Nach der Pause war die Partie weiterhin ausgeglichen. Mitte der zweiten Halbzeit steigerte sich das komplette Eintracht-Team. In der Abwehr stelle Rüddenklau auf eine 6:0 um. Und als eine Viertelstunde vor Schluss Wyczisk einen SuS-Siebenmeter parierte und auch endlich im Spiel war, erspielte sich Hiltrup vorne und vor allem über die zweite Welle die Führung, die zum Sieg reichte (51.).
Besonders Artur Weyer, mit toller Trefferquote in ungewohnter Rolle als Rechtsaußen, verdiente sich das Lob seines Trainers. Jf


Eintracht: Weyer (7),  Spaedtke (6), Keilmann, Hartelt (6/2), Rickling (5), Thür (3), Israel, Dahlhaus (je 1), Gerdelmann, Wyczisk (beide TW)

Münstersche Zeitung vom 16.04.2013

19.03.2013

Die Serie reißt endlich in Ibbenbüren

Bezirksliga: Dezimiertes Hiltrup souverän

Münstersche Zeitung vom 19.03.2013

26.02.2013

Hiltrups Plan geht voll auf

Münstersche Zeitung vom 26.02.2013

19.02.2013

Eintracht feiert in Rheine den vierten Streich des Jahres

Handball: Limke und Spaedtke treffsicher

Münstersche Zeitung vom 16.02.2013

22.01.2013

Zwei Punkte, egal wie

Bezirksliga: Hiltrup stolpert nicht noch einmal über Burgsteinfurt / Bärenstarker Wyczisk

Münstersche Zeitung vom 22.01.2013

15.01.2013

Das zweite Gesicht steht der Eintracht ausgezeichnet

Handball: Hiltrup dominiert in Halbzeit zwei

HILTRUP. „Die Eintracht hat wieder einmal ihre zwei Gesichter gezeigt“, resümierte Helge Rüddenklau mit einem Augenzwinkern. Letztlich steht für den Trainer des Bezirksligisten Eintracht Hiltrup aber vor allem das Ergebnis an erster Stelle und das passte zum Jahresauftakt und gleichzeitig letzten Hinrundenspiel beim 32:19 (13:13)-Erfolg über den HSC Gronau 02.
In einer ausgeglichenen ersten Hälfte bereitete der Liga-Elfte der Eintracht aber einige Probleme. Vor allem über den Kreis und den linken Rückraum waren die Gäste immer wieder erfolgreich. Vorne gingen die Hiltruper mit ihren Chancen zu fahrig um – zwei Siebenmeter und zwei große Chancen nach Tempogegenstößen landeten nicht im gegnerischen Gehäuse. „Wir sind ja nicht gerade defensivstark, deswegen sind 13 Gegentreffer eigentlich gut. Allerdings hatte ich offensiv mehr erwartet“, befand Rüddenklau.
Seine Akteure bewiesen aber, dass es besser geht mit Beginn des zweiten Durchgangs. Früh setzte sich die Eintracht mit 18:14 ab, war jetzt deutlich konzentrierter an beiden Enden des Feldes. Bereits zwölf Minuten vor Schluss erzielte Gronau seinen letzten Treffer des Abends. Beim Stand von 22:19 rührte Hiltrup Beton an und kam über Ryk Spaedtke , der vorne sechs der letzten  neun Treffer erzielte, zu einem verdienten und überdeutlichen Heimerfolg. Jf

Eintracht-Tore: Spaedtke (9), Dahlhaus (5), Hartelt (4/2), Limke (4/1), Rickling, Sanchez (je 3), Keilmann (2), Israel, Weyer (je 1)

07.01.2013

Handball: Stadtmeisterschaft

Kinderhaus gelingt gegen Roxel die Revanche und holt sich den Titel

MÜNSTER Sie kamen nur langsam in Fahrt, um am Ende dann doch zu überzeugen: Die Handballer von Westfalia Kinderhaus haben sich nach ihrem Aussetzer im Vorjahr, wo sie bereits in der Vorrunde ausschieden, den Titel des Stadtmeisters zurückerobert.

Die Kinderhauser profitierten bei ihrem Heimspiel im Schulzentrum am Samstag allerdings auch von der Abwesenheit des Titelverteidigers HC Rot-Weiß, der aufgrund von urlaubs- und krankheitsbedingtem Personalmangel zur fünften Auflage des Turniers gar nicht erst antrat. Auch Sparta Münster, neben Westfalias Erster das zweite Landesliga-Team im Turnier, hatte mit Ausfällen zu kämpfen. Die Rumpftruppe enttäuschte, und schied wie schon 2011 nach Niederlagen gegen Westfalias Reserve (8:9) und die HSG Gremmendorf/Angelmodde (8:11) bereits in der Vorrunde aus.

Gremmendorf überrascht alle

Der Kreisliga-Aufsteiger HSG sorgte mit seinem Halbfinal-Einzug für eine der positiven Turnier-Überraschungen, ließ in Gruppe B neben Sparta auch Bezirksligist Eintracht Hiltrup hinter sich. In der Vorschlussrunde kam dann allerdings das Aus gegen den zweiten Kreisliga-Underdog unter den letzten Vieren, den BSV Roxel.

Die Truppe von Trainer Bodo Dreger entwickelt sich zu einem Stadtmeisterschafts-Spezialisten und sorgte mit dem 11:8-Sieg über die HSG für den Finaleinzug und damit für eine Wiederholung des Vorjahrescoups. In der Vorrunde bezwangen die Roxeler sogar den späteren Turniersieger knapp mit 13:12.

Früher Höhepunkt

Gleich zum Auftakt des Turniers kam es zu einem stimmungsmäßigen Höhepunkt, als die beiden Kinderhauser Teams über Kreuz auf Spartas Mannschaften trafen – und beide Duelle für sich entschieden. Während die Westfalia-Reserve souverän zum Gruppensieg marschierte, tat sich die Erste in den folgenden Spielen aber schwer, die Niederlage gegen Roxel dient als Beleg.

Erst zu den Finalspielen erreichten Slawomir Cabons Mannen Normalform, was auch die eigene Zweitvertretung schmerzlich zu spüren bekam. Beim 14:9-Erfolg demonstrierte der Landesligist seine Überlegenheit und erspielte sich mit dem klaren Sieg die Möglichkeit, im Finale Revanche gegen den BSV zu nehmen. Und bei dem Wiedersehen war Kinderhaus direkt auf Kurs, führte schnell mit 5:1.

300 Zuschauer

Besonders Manuel Schürkamp bereitete der Roxeler Defensive große Probleme, den Linkshänder bekam der Außenseiter kaum in den Griff. Doch die Dreger-Schützlinge steckten nicht auf, kamen zwischenzeitlich nochmal auf 5:7 heran. In den zweiten 15 Minuten konnte Kinderhaus dann allerdings seine individuelle Klasse ausspielen und sich sukzessive absetzen. „Wir haben alles gegeben, können mit der Leistung absolut zufrieden sein“, resümierte der BSV-Coach.

So hieß es am Ende 20:14, und der Pokal landete zur großen Freude von Spielern und den meisten der rund 300 Zuschauern auf den Rängen wieder in Kinderhauser Hand. Auch Organisator Christian Janzen war zufrieden: „Das Turnier hat sich nun endgültig etabliert, die Stimmung ist einfach toll. Und nebenbei trifft man hier auch viele alte Bekannte aus der Szene, die man seit Jahren nicht gesehen hat, mal wieder“, erklärte der Kinderhauser Abteilungsleiter nach dem Heimsieg von Westfalias Aushängeschild.

Münstersche Zeitung vom 07.01.2013